3 Days to Kill: R.E.D. light

3days_coverEigentlich wollte sich CIA-Agent Ethan Renner zur Ruhe setzen. Denn nachdem bei ihm eine tödliche Krankheit diagnostiziert wurde, möchte er die wenige Zeit, die im noch bleibt, mit seiner Tochter in Paris verbringen. Doch wer einmal für die CIA gearbeitet hat, kommt aus dieser Nummer nicht mehr so leicht raus – Renner bekommt einen letzten Auftrag. Der Deal: Tötet er binnen drei Tagen den berühmt-berüchtigten Top-Terroristen „Der Wolf“, erhält er im Gegenzug ein Medikament, das zwar noch nicht erprobt ist, aber sein Leben retten könnte. Für Vater und Tochter beginnen drei äußerst actionreiche und turbulente Tage, die alles entscheiden könnten…

Film-Blog.tv meint:
Wem R.E.D gefällt, wird auch „3 Days to Kill“ mögen. Nur, dass Kevin Costner halt nicht Bruce Willis ist. Wohl deshalb ist die Action ein bisschen familienfreundlicher, die Gags nicht ganz so hart.
Was durchaus gefällt ist, dass Costner sich dieses Mal selbst nicht ganz so ernst nimmt und dabei das ganze Genre recht nett durch den Kakao zieht. Trotzdem darf’s ganz nett scheppern und Heard als Vivi Delay als Femme Fatale nicht nur Ethan den Kopf verdrehen, sondern auch einen heißen Reifen auf den Asphalt zimmern.
Alles in allem haben wir uns knappe zwei Stunden prächtig unterhalten.

Alles hat Ethan Renner seiner Arbeit für die CIA geopfert. Auch seine Familie, Frau Christine und Tochter Zooey, die er für seine Missionen immer vernachlässigen musste und schließlich auch verließ. Bei seinem aktuellen Auftrag versucht er wieder einmal vergeblich, die Reste seines Familienlebens mit dem Job zu koordinieren.

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Seine Tochter, die bei ihrer Mutter in Paris lebt, hat er seit Jahren nicht mehr gesehen, doch wenigstens will er ihr zum Geburtstag gratulieren. Allerdings ist der ausgerechnet an dem Tag, an dem er in Belgrad einen seiner riskantesten Aufträge zu erledigen hat. Der gefährlichste Terrorist der Welt, von dem nur sein Deckname „Der Wolf“ bekannt ist, soll für den Verkauf einer schmutzigen Bombe in der Stadt sein. Bevor der Deal in einem Belgrader Hotel über die Bühne gehen kann, soll Renner den Albino, die rechte Hand des „Wolfs“, ausschalten. Ist der Terrorist dann identifiziert, soll Vivi Delay, die abgebrühte und attraktive CIA-Spezialistin für besonders harte Fälle, ihn erledigen. Ein einfacher Plan in der Theorie, wenn nur die Realität nicht so kompliziert wäre.

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Obwohl Renner einige Männer des Albinos aus dem Verkehr ziehen kann, geht von da an alles schief. Chaos bricht aus, während der CIA-Agent vor dem Hotel seine Tochter in Paris anzurufen versucht. Zuerst tötet der misstrauisch gewordene Albino eine Kollegin Renners, dann jagt er eine ganze Etage in die Luft und reißt mit der Explosion auch Renner auf der Straße von den Füßen. Als der Albino mit seinen überlebenden Handlangern zu fliehen versucht, beweist Renner seine ganze Kompetenz, schießt sich den Weg frei und nimmt die Verfolgung des Killers auf. Doch kurz bevor er ihn stellen kann, fordert das, was der hustende CIA-Agent für eine lästige Erkältung hielt, seinen Tribut. Aus der Nase blutend, bricht Renner zusammen, während die Welt um ihn herum verschwimmt, und der skrupellose Albino lachend entkommt.

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„Sie haben einen Gehirntumor, der auf die Lunge übergegriffen hat, und maximal noch drei bis fünf Monate zu leben!“ So lautet die erschütternde Diagnose der Ärzte, als Renner wieder das Bewusstsein erlangt. Es ist Renners letzte Chance, seine Prioritäten zu ändern – und er nutzt sie. So kündigt er bei der CIA, zieht nach Paris zurück und lässt sich nicht einmal von einer Großfamilie aus Mali, die seine leer stehende Wohnung besetzt hat, beirren, ein friedvolleres Leben zu führen – und das so nahe wie möglich bei seiner Familie. Nachdem er seiner geschockten Ex-Frau alles erzählt hat, will sie nur eine Bedingung erfüllt sehen, damit Renner wieder Kontakt zu seiner entfremdeten Tochter aufnehmen darf: Er muss die CIA für immer hinter sich lassen. Dazu ist Renner fest entschlossen, doch der Geheimdienst nicht, wie er bald erfahren wird.

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Frostig reagiert Tochter Zooey, als ihre Eltern sie von der Schule abholen. Die lange Abwesenheit des Vaters hat ihre Spuren hinterlassen, darüber hinaus ahnt sie nicht, wie es um ihren Vater steht und wie ernst er es mit seiner Rückkehr in ihr Leben meint. Auch von seinem ehemaligen Arbeitgeber wird es Renner nicht leicht gemacht: In einem Supermarkt spricht Vivi, die beste Waffe der CIA, der kein Mann widerstehen kann, Renner an und unterbreitet ihm ein unmoralisches Angebot. Drei Tage hat er Zeit, den italienischen Buchhalter des „Wolfs“ ausfindig zu machen, mit seiner Hilfe dessen Konto zu plündern und damit den Albino und schließlich auch den „Wolf“ an die Seine zu locken, um beide zu töten. Als Gegenleistung soll Renner drei Spritzen mit einem revolutionären neuen Medikament bekommen, das noch in der Testphase ist und sein Leben vielleicht retten, zumindest aber verlängern könnte.

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Renner hat nur Minuten, um seine Entscheidung zu treffen und sofort danach in Aktion zu treten. Nachdem er in einem Pariser Hotel mit den Fäusten recherchiert und aufgeräumt hat, kommt er prompt zu spät zum verabredeten Abendessen mit seiner Familie. Trotzdem gibt Christine, die für ein paar Tage geschäftlich nach London muss, Zooey in seine Obhut. Es wird eine kritische Zeit für Renner, die ihm neben seinen Nerven fast auch das Leben kostet. Aber auch eine schöne, weil er seiner Tochter wieder näherkommt und nach langer Zeit wieder Vater sein darf. Renner wird gebraucht: In der Schule, als Zooeys Direktorin die Teenagerin wegen ihres aggressiven Verhaltens gegenüber einer Mitschülern bestrafen will. In einem Pariser Club, in dem das Mädchen von zudringlichen Typen belästigt wird. Aber auch an den schönsten Stellen von Paris, an denen er mit Zooey Kettenkarussell oder Rad fahren kann.

Renner ist immer da, wenn Zooey ihn braucht, selbst wenn ihr Handy oft in den unpassendsten Momenten klingelt. Wenn er zum Beispiel Informationen aus Zielpersonen herauszupressen versucht oder im Auftrag von Vivi Delay Killer aus dem Weg räumt. Während der CIA-Profi versucht, Harmonie in sein Familienleben zu bekommen, ist das eigene Leben oft bedroht, bleibt die Gefahr immer präsent. Schließlich gelingt es ihm, mit einem riskanten Einsatz und vor den Augen des Albinos den Buchhalter zu entführen und damit den Wolf unter größten Druck zu setzen. Dass er dem gefürchteten Terroristen näher ist, als er es für möglich hält, soll er an einem ganz besonderen Abends erkennen – auf Zooeys Abschlussball, bei dem er mit Frau und Tochter feiern will, plötzlich aber um deren Leben kämpfen muss….

Bild und Ton der Blu-ray sind dann auch auf dem aktuellen Stand der heutigen Technik. Scharf, detailreich, feinkörnig und mit sauberer Farbabstimmung. Auch bei Großprojektion gibt es keinen Grund zur Klage. Der Sound kommt sehr räumlich aus dem 5.1-System, kraftvoll und ist auch bei den Dialogen perfekt verständlich.

Die Universum Film GmbH präsentiert „3 Days to Kill“ ab 31. Oktober 2014 auf Blu-ray Disc™, DVD und als VoD.
Das Rezensionsexemplar wurde von der Universum Film GmbH zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns herzlich.

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Originaltitel: 3 Days to Kill
Land / Jahr: USA, Frankreich / 2014
Genre: Action, Thriller, Komödie
Darsteller: Kevin Costner: Ethan Renner, Amber Heard: Vivi Delay, Hailee Steinfeld: Zoey, Connie Nielsen: Christine Renner, Richard Sammel: der Wolf, Eriq Ebouaney: Jules, Tómas Lemarquis: der Albino, Raymond J. Barry: CIA Direktor, Jonathan Barbezieux: Louis, Jonas Bloquet: Hugh u. a.
Regie: Joseph McGinty Nichol (McG)
Drehbuch: Luc Besson, Adi Hasak
Story: Luc Besson
Produktion: Luc Besson, Adi Hasak, Ryan Kavanaugh, Marc Libert, Virginie Silla
Kamera: Thierry Arbogast
Schnitt: Audrey Simonaud
Musik: Guillaume Roussel
FSK: 12

Blu-ray™
Laufzeit: ca. 116 Min. + Bonus
Bildformat: 2,40:1 / 16:9
Tonformat: DTS-HD 5.1
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Extras: Interviews, Making Of, Featurettes, Trailershow, Wendecover

Webseite zum Film: 3 Days to Kill