Ab 09. Oktober im Kino: „Jonathan“

jonathan_coverGewinnspiel_rotJonathan ist 23 und lebt auf dem Bauernhof seiner Familie. Sein Vater Burghardt hat Krebs und weiß, dass er sterben wird. Jonathan kümmert sich selbstlos um Burghardt, doch er spürt, dass etwas zwischen ihnen steht. Die unsichtbare Mauer zu seinem Vater kann Jonathan nicht durchdringen, Burghardt lässt keine Nähe zu. Dass Burghardt alle Fragen Jonathans zu seiner Mutter unbeantwortet lässt, macht die Situation nicht einfacher.
Gemeinsam mit seiner Tante Martha bewirtschaftet Jonathan den Bauernhof der Familie. Das Verhältnis zwischen Martha und ihrem Bruder Burghardt ist angespannt, jahrelang haben sie kein Wort miteinander gewechselt. Da sich Burghardts Zustand zusehends verschlechtert, stellt Martha die Pflegerin Anka ein. Jonathan ist fasziniert von der Leichtigkeit, mit der Anka den essenziellen Fragen des Lebens begegnet und verliebt sich Hals über Kopf.
Als Burghardts verschollen geglaubter Jugendfreund Ron auftaucht, blüht Burghardt regelrecht auf. Für Jonathan ist Ron jedoch ein Eindringling. Als ein lange verborgenes Familiengeheimnis ans Licht kommt, steht das Vater-Sohn-Verhältnis vor einer Zerreißprobe.

„Jonathan“ erzählt mit erstaunlicher Leichtigkeit die dramatische Geschichte einer Familie, deren streng gehütetes Geheimnis nach und nach an die Oberfläche tritt. Regisseur und Autor Piotr J. Lewandowski entwickelte gemeinsam mit seinem Kameramann Jeremy Rouse eine außergewöhnliche Bildsprache, die dem Film eine besondere Magie und Sinnlichkeit verleiht. Auf dem Festival des deutschen Films gewann „Jonathan“ den Publikumspreis, auf dem Frameline San Francisco International LGBTQ Film Festival den First Feature Award. Weltpremiere feierte „Jonathan“ auf der Berlinale 2016 in der Sektion Panorama.
Bereits das Drehbuch von Piotr J. Lewandowski wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Hessischen Filmpreis 2013.
Zum Kinostart von „Jonathan“ verlosen wir hier 2 x 2 Freikarten. Sobald der Titel auf Blu-ray erhältlich ist, folgt die Rezension zum Film.

Jonathan ist 23 und lebt auf dem Bauernhof seiner Familie. Sein Vater Burghardt hat Krebs und weiß, dass er sterben wird. Jonathan kümmert sich selbstlos um Burghardt, doch er spürt, dass etwas zwischen ihnen steht. Die unsichtbare Mauer zu seinem Vater kann Jonathan nicht durchdringen, Burghardt lässt keine Nähe zu. Dass Burghardt alle Fragen Jonathans zu seiner Mutter unbeantwortet lässt, macht die Situation nicht einfacher.

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Gemeinsam mit seiner Tante Martha bewirtschaftet Jonathan den Hof der Familie. Auch das Verhältnis zwischen Burghardt und seiner Schwester Martha ist zerrüttet, seit Jahren haben sie kein Wort miteinander gewechselt und Martha besucht ihren todkranken Bruder nie. Um ihren Neffen bei der Pflege zu unterstützen, engagiert sie die Pflegerin Anka. Anka findet nicht nur einen Weg, dass Burghardt die benötigten Medikamente einnimmt, sondern auch sofort einen Zugang zu ihm: Burghardt erzählt Anka bereitwillig von sich und seiner Vergangenheit. Jonathan ist erleichtert, Unterstützung zu bekommen und die Leichtigkeit, mit der Anka den essenziellen Fragen des Lebens begegnet, fasziniert ihn. Er verliebt sich Hals über Kopf. Als Anka die von Jonathan selbst gebauten Lampen entdeckt, ermutigt sie ihn, etwas aus seinem Talent zu machen. Durch Anka beginnt Jonathan, sein bisheriges Leben mehr und mehr in Frage zu stellen.

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Burghardts Schwester Martha ist eine Einzelgängerin, ihr Alltag wird bestimmt von der Arbeit auf dem Hof. Ihre Einsamkeit und ihren Kummer ertränkt sie im Alkohol. Als Martha einen fremden Mann mit einem Warnschuss vom Hof vertreibt und anschließend Jonathans Fragen zu diesem Vorfall ausweicht, wird immer deutlicher, dass vor Jonathan ein tief greifendes Familiengeheimnis verborgen wird.

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Burghardts Zustand verschlechtert sich zunehmend. Als er zusammenbricht, muss er ins Krankenhaus. Jonathan begleitet ihn dorthin. Er leidet sehr darunter, nichts für seinen Vater tun zu können. Martha findet bei ihrem schlafenden Bruder ein altes Foto, aufgebracht verlässt sie daraufhin die Klinik. Sie sucht den Mann auf, den sie zuvor mithilfe des Gewehrs vom Hof vertrieben hat und fährt ihn ins Krankenhaus. Burghardt reagiert überrascht, als er den Besucher erkennt: Es ist Ron, sein Jugendfreund. Die Freude der beiden Männer ist unübersehbar. Als Burghardt wieder nach Hause darf, begleitet Ron Jonathan und ihn auf den Hof. Ron will sich nützlich machen und die Pflege Burghardts übernehmen, doch Jonathan blockt ab. Burghardt dagegen blüht regelrecht auf.

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Mehr und mehr sieht Jonathan in Ron einen Eindringling, er gerät mit Burghardt und Ron aneinander. Im Versuch zwischen Vater und Sohn zu vermitteln, gerät Anka zwischen die Fronten. Sie packt ihre Sachen und verlässt den Hof. Wütend und überfordert bleibt Jonathan zurück. Er erhofft sich Antworten von seiner Tante, doch es kommt zu einer erneuten Auseinandersetzung. Im Streit wirft Martha ihrem Neffen vor, dass er und sein Vater nicht für die Wahrheit gemacht seien. Jonathan versteht Marthas Worte nicht, spürt jedoch, dass etwas Entscheidendes unausgesprochen ist.

Jonathan will nun endlich von seinem Vater die Wahrheit erfahren, findet aber nur eine Notiz, die ihm mitteilt, dass Burghardt mit Ron ans Meer gefahren ist. Jonathan reist den beiden hinterher, um Burghardt mit seinen Fragen zu konfrontieren. Dabei kommt eine Wahrheit ans Licht, die das Vater-Sohn-Verhältnis vor eine Zerreißprobe stellt.

Jonathan versteht langsam, dass Lieben auch bedeutet, loszulassen.

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Gewinnspiel
Folgende Fragen gilt es zu beantworten:
1.) Nennt uns den Film mit Jannis Niewöhner, der Euch am besten gefällt! Schön wäre eine kurze Begründung, warum Euch ausgerechnet dieser Film so gut gefällt.
2.) Wie habt Ihr zu www.film-blog.tv gefunden?

Zu gewinnen gibt’s auch was, nämlich:
2 x 2 Kinokarten für „Jonathan“, einzulösen bundesweit in allen Kinos, in denen der Film läuft

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Dazu habt ihr bis zum 05.10.2016 bis 24.00 Uhr Zeit.

Das Gewinnspiel wird von www.film-blog.tv veranstaltet, die Teilnahme ist kostenlos. Teilnahmeberechtigt sind Personen über 18 Jahre mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland. Mitarbeiter der beteiligten Firmen und Agenturen sowie von www.film-blog.tv
dürfen nicht mitmachen. Gehen mehr richtige Antworten ein, als Preise zur Verfügung stehen, lassen wir das Los entscheiden, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Teilnehmerdaten werden nur für die Zustellung eines eventuellen Gewinns bis zum Einsendeschluss gespeichert und anschließend vollständig gelöscht. Eine Weitergabe an Dritte ist ausgeschlossen.

Die Gewinnspielpreise wurden von farbfilm verleih GmbH zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns herzlich.

Genre: Drama
Herstellungsland / -jahr: Deutschland / 2016
Kinostart: 06. Oktober 2016
Darsteller: Jonathan: Jannis Niewöhner, Burghardt: André M. Hennicke; Anka: Julia Koschitz; Ron: Thomas Sarbacher; Martha: Barbara Auer; Lasse: Max Mauff; Maik: Leon Seidel; Bernd: Carsten Strauch; Christina: Ella-Maria Gollmer; Vaddi: Robert Alexander Baer u.a.
Regie: Piotr J. Lewandowski
Drehbuch: Piotr J. Lewandowski
Casting: Nina Haun
Bildgestaltung: Jeremy Rouse
Szenenbild: Erwin Prib
Schnitt: Dan Olteanu
Musik: Lenny Mockridge
Kostümbild: Patricia Walczak
Maskenbild: Dörte Dobkowitz, Sonja Fischer Zeyen
Originalton: Petra Gregorzewski
Produktionsleitung: Darko Lovrinic
Prozenten: Piotr J. Lewandowski, Carsten Strauch
Produktion: Kordes & Kordes Film GmbH
Produzentinnen: Alexandra Kordes, Meike Kordes
Koproduzenten: SWR (Stefanie Groß) / WDR (Barbara Buhl, Producerin: Christina Voss-Michalke) / HR (Lili Kobbe) / ARTE (Georg Steinert)
FSK: ab 12 Jahren

Länge: 99 Minuten
Bildformat: Cinemascope, 1:2,39
Tonformat: 5.1 Digital
Sprache: Deutsch

Webseite zum Film: „Jonathan“