Bayerische Serienklassiker: Endlich in HD!

muenchen_coverGewinnspiel_rotDie vier bayerischen Kult-Serien kann man jetzt endlich digital remastered auf DVD und Blu-ray und in HD-Qualität in bestmöglicher Tonqualität genießen!
Mit ihren schrägen, urkomischen und manchmal auch bitterbösen Geschichten sorgen die Urväter des Serien-Hypes, Helmut Dietl und Franz Xaver Bogner, in den 1970er und 80er Jahren für Aufsehen und tragen mit ihren preisgekrönten Serien maßgeblich zum medialen Gedächtnis Süddeutschlands bei.

Film-Blog.tv meint:
„Kir Royal“ kam ja schon im März digital restauriert auf Blu-ray in den Handel, jetzt folgen mit „Münchner Geschichten“, „Monaco Franze“ sowie „Irgendwie und Sowieso“ drei weitere Klassiker der Vorabendunterhaltung, die in den siebziger und achtziger Jahren echte Straßenfeger waren. Nicht nur in Bayern, bundesweit. Der Inhalt dieser Meilensteine der TV-Geschichte sollte hinlänglich bekannt sein, darüber muss ich nicht viele Worte verlieren. Jetzt sind sie in voller Länge und digital restauriert in Voll-HD erhältlich. Endlich, möchte man sagen. Ob es sich lohnt? Wer die DVDs noch nicht hat, sollte auf jeden Fall zugreifen. Wer einen großen Fernseher hat oder gar projizieren will, auch. Zwar merkt man den Serien an, dass sie fürs TV produziert wurden und schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben. Die eine oder andere Szene sieht auch auf Blu-ray nicht (viel) besser aus als die schon länger erhältlichen DVDs. Das gilt vor allem für die älteren Serien, „Münchner Geschichten“ und „Monaco Franze“. Aber im Großen und Ganzen hat das Produktionsteam sehr gute Arbeit geleistet: So elegant waren Tscharlie, Monaco, Baby und „Die Gräfin“ noch nie!

In einer Zeit, in der das Genre des modernen Heimatfilms dem Zuschauer die harte Realität aufzwingt (man denke an „Herbstmilch“ von Joseph Vilsmaier), sich „Deutschland im Herbst“ (Regie: Rainer Werner Fassbinder, Volker Schlöndorff u. v. a.) befindet und die „Liebe kälter als der Tod“ ist (Regie: abermals Fassbinder), sorgt Dietl, ein junger Mann aus dem oberbayerischen Bad Wiessee, für einen Perspektivwechsel. Er seziert das Leben in den Münchner Stadtteilen wie Lehel, Sendling, Au, Giesing und Schwabing teils schonungslos offen und voller Ironie, dennoch mit großer Liebe zu seinen Figuren – und trifft damit den Nerv der Zeit. Gegen die schweren Stoffe setzen die aufgrund ihrer gemütlichen bajuwarischen Lebensart vom Publikum nahezu vergötterten süddeutschen Oberklasse-Protagonisten ein selbstbewusstes „Mia san Mia“-Gefühl und etablieren in ganz Deutschland noch heute selbstverständliche Begriffe wie „Schickimicki“ oder „Bussi-Bussi-Gesellschaft“.

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Während Dietls Aufmerksamkeit München gilt, geht Franz X. Bogner aufs Land und somit gesellt sich zum bunten städtischen Reigen ein musikverrückter Jungbauer aus Ebersberg, der sich zur legendären Filmmusik von Haindling mit den Stammtisch-Autoritäten vom Lande anlegt. Ottfried Fischer, dem die Rolle des Sir Quickly wie auf den Leib geschrieben ist, überzeugt derart, dass man ihn kaum mehr von seiner Serienfigur zu trennen vermag. Schließlich war „Irgendwie und Sowieso“ sein großer Durchbruch. Aber auch alle anderen Charaktere, die sich im tiefsten Münchner Hinterland mit all seinen Facetten in diverse Liebesabenteuer verstricken, inszeniert Bogner mit treffsicherer Genauigkeit und schafft damit die perfekte Ergänzung zu den Geschichten aus dem Inneren der bayerischen Hauptstadt.

Denn egal ob die „Münchner Geschichten“, „Kir Royal“, „Monaco Franze“ oder „Irgendwie und Sowieso“ , sie alle leben von ihren unvergessenen Protagonisten und ihren kultigen Sprüchen, die den Sprachgebrauch diesseits des berühmten Weißwurstäquators mitbeeinflusst haben. „Logisch!“ „Reg di ned auff“, empfiehlt der liebenswerte Großstadt-Strizzi Tscharlie aus den „Münchner Geschichten“, der immer noch bei seiner Oma lebt; der Liebes- und Lebenskünstler „Monaco Franze“ verrät uns seine Daseinsphilosophie „A bisserl was geht immer“ und der Klatschreporter Baby Schimmerlos recherchiert zwischen „Kir Royal“ und blanken Busen Skandalgeschichten. Dabei entdeckt er charakterstarke Figuren, wie die von Heinrich Haffenloher, gnadenlos gut verkörpert von Mario Adorf, der den unvergesslichen Satz geprägt hat: „Ich scheiß dich sowas von zu mit meinem Geld“. Um schließlich wieder bei Sir Quickly zu landen, der neben seinem Standardspruch „Ois Chicago“ alles miteinander auf den Punkt bringt: „Dahoam is da wos Gfui is“. Alle diese Typen sind unvergessen, ist es ihnen doch gelungen das Gefühl einer ganzen Generation, wie auch den Look dieser Zeit einzufangen und zu archivieren.

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Damit dieses Archiv uns und auch weiteren Generationen erhalten bleibt, wurden die letzten vorhandenen Muster neu abgetastet und liebevoll restauriert. Damit ist es nun möglich, bei zeitgemäßer Qualität in Erinnerungen zu schwelgen, wobei man vielen Stars begegnen wird, deren Karriere hier begann – wie Ottfried Fischer, Olivia Pascal oder Michaela May in „Irgendwie und Sowieso“. Oder auch Hannelore Elsner und Elmar Wepper, die vor nicht allzu langer Zeit in „Kirschblüten – Hanami“ (Regie: Doris Dörrie) wieder vor der Kamera vereint zu sehen waren. Weiterhin werden uns dabei Therese Giehse, Ruth Drexel, Hans Brenner, Erni Singerl, Fritz Straßner, Senta Berger, Franz Xaver Kroetz, Dieter Hildebrandt, Ruth Maria Kubitschek, Christine Kaufmann und Billie Zöckler begegnen, um nur einige zu nennen. 2011 konnte man fast alle Protagonisten von „Irgendwie und Sowieso“ in der 90-minütigen Sondersendung vom BR „Ois Chicago Sowieso“ schon einmal zum 25-jährigen Jubiläum der Serie in alter Frische bewundern. Diese Dokumentation ist als Bonusmaterial in voller Länge auf DVD und Blu-Ray enthalten und bringt uns dabei interessante, vollkommen neue Aspekte der Dreharbeiten näher. Alle DVD- bzw. Blu-Ray-Boxen beinhalten sämtliche Folgen der jeweiligen Serie und verfügen über das originale Bildformat 4:3 und Dolby Digital Stereoton.

Kurze Zusammenfassungen der einzelnen Serien:

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In „Münchner Geschichten“ , Helmut Dietls erster Serie aus dem Jahre 1974, macht Günther Maria Halmer als Großstadt-Strizzi und Lebenskünstler Tscharlie (der mit 30 immer noch bei seiner Oma wohnt) die Schwabinger Schickeria unsicher.muenchen_02
Blu-ray Disc™
Laufzeit: ca. 450 Minuten
Bildformat: 4:3
Tonformat: Dolby Digital Stereoton
Extras:

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Helmut Fischer als „Monaco Franze – Der ewige Stenz“ (1981 bis 1982) alias Kriminalkommissar Franz Münchinger muss man einfach gern haben – wegen seiner lässigen Lebensart, seinem staubtrockenen Humor und seiner großen Liebe zu den Frauen, darunter auch seine Annette (Ruth Maria Kubitschek), die er zärtlich „Spatzl“ nennt.
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Blu-ray Disc™
Laufzeit: ca. 360 Minuten
Bildformat: 4:3
Tonformat: Dolby Digital Stereoton
Extras:

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„Irgendwie und Sowieso“
, die zwölfteilige Serie, die Franz Xaver Bogner 1986 realisierte, fing auf wunderbare Weise die legendäre Flower-Power-Zeit ein und vermengte sie mit typisch bayerischem Lokalkolorit. Außerdem machte sie unter anderem Ottfried Fischer in der Rolle des naiven Bauernsohns Alfons alias Sir Quickly über die bajuwarischen Landesgrenzen hinaus berühmt.
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Blu-ray Disc™
Laufzeit: ca. 570 Minuten+ 90 Minuten Bonus
Bildformat: 4:3
Tonformat: Dolby Digital Stereoton
Extras: „Ois Chicago Sowieso“

Gewinnspiel
Folgende Fragen gilt es zu beantworten:
1.) Nennt uns Eure Lieblingsserie oder –film von Helmut Dietl! Schön wäre eine kurze Begründung, warum Euch ausgerechnet diese Serie / dieser Film so gut gefällt.
2.) Wie habt Ihr zu www.film-blog.tv gefunden?
Zu gewinnen gibt’s auch was, nämlich

muenchen_gewinn

1 x Blu-ray Disc™-Box „Münchner Geschichten“
1 x Blu-ray Disc™-Box „Monaco Franze – Der ewige Stenz“
1 x Blu-ray Disc™-Box „Irgendwie und Sowieso“

Schickt einfach eine Mail mit der, hoffentlich richtigen, Antwort und Eurer Adresse an gewinnspiel@film-blog.tv

Dazu habt ihr bis zum 15.01.2016 bis 24.00 Uhr Zeit.

Das Gewinnspiel wird von www.film-blog.tv veranstaltet, die Teilnahme ist kostenlos. Teilnahmeberechtigt sind Personen über 18 Jahre mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland. Mitarbeiter der beteiligten Firmen und Agenturen sowie von www.film-blog.tv
dürfen nicht mitmachen. Gehen mehr richtige Antworten ein, als Preise zur Verfügung stehen, lassen wir das Los entscheiden, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Teilnehmerdaten werden nur für die Zustellung eines eventuellen Gewinns bis zum Einsendeschluss gespeichert und anschließend vollständig gelöscht. Eine Weitergabe an Dritte ist ausgeschlossen.

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EuroVideo Medien präsentiert „Münchner Geschichten“, „Monaco Franze – Der ewige Stenz“, „Kir Royal“ und „Irgendwie und Sowieso“ auf Blu-ray Disc™, DVD und als VoD.
Das Rezensions- und die Verlosungsexemplare wurden von EuroVideo Medien zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns herzlich.

Webseite von EuroVideo