Ben Hur: Als Erster ins Ziel, als Letzter in den Tod

benhur_coverGewinnspiel_rotDer angesehene und wohlhabende Judah Ben Hur wird durch eine Intrige seines Adoptivbruders Messala von der Familie und seiner großen Liebe getrennt. Als todgeweihter Sklave auf einer römischen Galeere treibt ihn ein einziger Gedanke an: Rache zu nehmen an Messala.
Nach Jahren der Qual und Verzweiflung kehrt Ben Hur nach Jerusalem zurück, um den niederträchtigen Bruder und das gesamte römische Imperium in einem epochalen Wettkampf zu besiegen.

Film-Blog.tv meint:
Selten waren sich Publikum und Kritik bei einem Film so einig. Während erstere an den Kinokassen abstimmten und die Neu-Auflage von „Ben Hur“ zum finanziellen Flop machten, fanden die meisten Kritiker kein gutes Haar am Remake von 2016. Mit Klassikern der Filmgeschichte ist halt schon so mancher baden gegangen. Andererseits: Wenn ein Filmkritiker bei einem zweistündigen Filmepos bemängelt, dass aufgrund der zu kurzen Laufzeit kaum Gelegenheit besteht, die Charaktere differenziert zu entwickeln, weiß ich auch, wie ich diese Kritik einzuordnen habe …
Um es kurz zu machen: So übel, wie manche schreiben, ist „Ben Hur 2016“ wirklich nicht. Gut, mit CGI wird derart inflationär umgegangen, dass man eigentlich einen Trickfilm draus machen hätte können. Logiklöcher wird bei einem Popcorn-Film auch nicht jemand ernsthaft bemängeln können. Und einen Morgan Freeman in Rasta-Locken hält man auch einen Film lang aus. Optisch wird einiges geboten, unterhaltsam ist der Film allemal.

Messala Severus wurde als Findelkind von der Familie Ben Hur adoptiert und wie ein eigenes Kind aufgezogen. Er wuchs mit dem etwa gleichaltrigen Sohn der Familie, Judah, wie ein Bruder auf. Entsprechend eng ist die Bindung der beiden. Bei einem Pferderennen unter den Brüdern stürzt Judah und verletzt sich schwer. Worauf sich Messala die Vorwürfe der Mutter anhören muss. Severus, zudem der hübschen Stiefschwester angetan, fühlt sich nicht der reichen jüdischen Familie zugehörig und verlässt Jerusalem um als Legionär den Römern zu dienen.

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Beim Militär macht Messala Severus schnell Karriere. Briefe, die ihm Judah schreibt, bleiben unbeantwortet. Die beiden sehen sich erst Jahre später wieder, als Messala mit seiner Legion den Einzug von Pontius Pilatus durch Jerusalem bewachen soll. Denn die Römer sind dort nicht unbedingt willkommen, jüdische Separatisten planen ein Attentat auf den Statthalter.

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Das weiß natürlich auch Severus. Er bittet seinen einstigen Vertrauten, Judah, um nähere Informationen: Wer plant das Attentat? Er will Namen hören. Der wiederum hat einen der „Freiheitskämpfer“ in seinem Haus versteckt, da er bei einem Kampf verletzt wurde und im Hause Ben Hur gesund gepflegt wurde.

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Es kommt, wie es kommen muss: Der Attentäter schlägt vom Dach des Hauses der Familie „Ben Hur“ zu. Die Römer stürmen die noble Villa und nehmen die Bewohner fest. Judah muss fortan auf einer Galeere als Rudersklave sein Dasein fristen. Erst bei einer verlorenen Seeschlacht kommt er frei, schafft es an Land und trifft dort auf Scheich Ilderim und sein Gefolge. Der hilft ihm, an Messala Severus Rache für den Verrat zu nehmen. Beim berühmten Wagenrennen, das schon mehrfach in die Filmgeschichte einging …

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„Ben Hur“ ist in der aktuellen Version ein großes, visuelles Spektakel. Um die armen Pferde muss sich niemand Gedanken machen, die sind alle mit CGI am Computer entstanden. Damit wurden Perspektiven möglich, die – zugegeben – atemberaubend sind. Auf der Blu-ray kommen die, auch bei Großprojektion, sehr gut rüber. Warum, außer der englischen Originalversion, die in DTS-HD Master Audio 7.1 vorliegt, alle anderen Tonspuren mit dem komprimierten Dolby Digital 5.1 auskommen müssen, wissen wohl nur die Kaufleute, die wieder mal den Rotstift angesetzt haben. Schade, denn ein entsprechendes Soundsystem vorausgesetzt, kommt die O-Spur deutlich dynamischer, was grade beim großen Wagenrennen für zusätzliche Gänsehaut sorgt.

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Paramount Pictures© präsentiert „Ben Hur“ ab dem 12. Januar 2017 auf Blu-ray Disc™, DVD und als VoD.
Das Rezensionsexemplar und die Verlosungspreise wurden von Paramount Pictures© zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns herzlich.

Originaltitel: Ben-Hur
Land / Jahr: USA / 2016
Kinostart: 01. September 2016
Genre: Abenteuer, Action, History
Darsteller: Jack Huston: Judah Ben Hur, Toby Kebbell: Messala Severus, Rodrigo Santoro: Jesus, Nazanin Boniadi: Esther, Ayelet Zurer: Naomi Ben Hur, Pilou Asbæk: Pontius Pilatus, Sofia Black-D’Elia: Tirzah Ben Hur, Morgan Freeman: Scheich Ilderim, Marwan Kenzari: Drusus, Moises Arias: Dismas, James Cosmo: Quintus, Haluk Bilginer: Simonides, David Walmsley: Marcus Decimus, Yasen Atour: Jacob, Francesco Scianna: Kadeem, Gabriel Lo Giudice: Elijah, Denise Tantucci: Avigail, Jarreth J. Merz: Flores, Iaon Gunn: Gestas, Maurice Lee: Simon von Cyrene, Stefano Scherini: Simon Petrus, Alessandro Giuggioli: Judas Ischariot u. a.
Regie: Timur Bekmambetow
Drehbuch: Keith R. Clarke, John Ridley
Buchvorlage: „Ben-Hur“ von Lew Wallace
Produzenten: Mark Burnett, Sean Daniel, Duncan Henderson, Joni Levin
Kamera: Oliver Wood
Musik: Marco Beltrami
Schnitt: Dody Dorn, Richard Francis-Bruce, Bob Murawski
FSK: 12

Blu-ray Disc™
Laufzeit: ca. 123 Min. zzgl. Bonus
Bildformat: Full HD 16:9 (2,40:1)
Tonformat und Sprachen: Dolby Digital 5.1 Surround (D, F, I, J, E), Hörfilmfassung (GB), DTS-HD Master Audio 7.1 Surround (GB)
Untertitel: D, GB, GB für Hörg, DK, FIN, F, I, J, NL, N, S, E
Extras: – „Ben Hur“: Das Vermächtnis, Die epische Besetzung, Eine Erzählung für unsere Zeit, Das Wagenrennen, Eine Geschichte über Christus, Unveröffentlichte und erweiterte Szenen, Wendecover

Webseite zum Film: „Ben Hur“
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