Das kleine Arschloch und der alte Sack – Sterben ist Scheiße: In der Hölle ist kein Platz für Atheisten

Gewinnspiel_rotarschloch_coverDer Großvater des Kleinen Arschlochs, der Alte Sack, ist bei der Beerdigung von Frau Mövenpick in einen Sarg gefallen und bei lebendigem Leibe begraben worden. Es ist keine Überraschung, dass der alte Sack statt in den in den Himmel direkt in die Hölle fährt. Das Kleine Arschloch und sein Hund Peppi, den er von Frau Mövenpick geerbt hat, versuchen mit allen Mitteln, den Alten Sack aus den Fängen des Teufels zu entreißen und schrecken auch vor zweifelhaften Klontechniken und schwarzer Magie nicht zurück. Dabei hat der alte Sack es überhaupt nicht eilig, der Hölle zu entkommen, denn für ihn ist sie geradezu das Paradies: Er ist wieder quicklebendig, kann Drogen nehmen, die nicht süchtig machen, jede Nacht warten tausend nymphomane Krankenschwestern auf ihn, und Satan wird sein bester Kumpel. Wird der Alte Sack hier seinen Lebensabend verbringen, wie reagiert Peppi auf seine Entführung durch Außerirdische und seit wann haben Flugenten eigentlich Angst vorm Fliegen?

Film-Blog.tv meint:
„Sterben ist Scheiße“ – das Sequel war 2006 ein richtiger Flop an der Kinokasse. An den großen Erfolg des ersten Teils von „Das kleine Arschloch und der alte Sack“ kam der Film nicht ansatzweise heran und verschwand bald aus den Kinos. Gut, das „Sommermärchen“ von 2006 ist längst vergessen und mit ein wenig Abstand reibt sich so mancher Filmfreund verwundert die Augen: Denn so schlecht, wie er bei manchen in Erinnerung ist, ist „Das kleine Arschloch und der alte Sack – Sterben ist Scheiße“ nun wirklich nicht! Im Gegenteil. Ich habe mich knappe 80 Minuten recht nett amüsiert. Wer dem „Kleinen Arschloch“ eine zweite Chance geben will, macht also per se nicht viel falsch…

Schon die Eingangssequenz mit den beiden Enten, von denen die eine Flugangst hat, ist auf Youtube mittlerweile Kult. Auch wenn sie immer wieder eingespielt und fortgesetzt wird: Mit dem eigentlichen Film hat das nichts zu tun. Dennoch Gerd Knebel und Henni Nachtsheim, die zusammen das hessische Comedy-Duo Badesalz bilden, stimmen auf das kommende ein.

Die Handlung ist in der Einleitung erschöpfend beschrieben, viel mehr passiert nicht. Dass man Zeichentrickfilme dieser Art – und im speziellen diesen – nicht ernst nehmen darf, sollte sowieso jedem klar sein. Allen voran Helge Schneider ist ein Garant für den eher schrägen Humor, der politisch alles andere als korrekt ist. Hier wird alles durch den Kakao gezogen, das mittlerweile durch so manche absurde Verordnung „geschützt“ ist.

Und das ist gut so …

Senator Home Entertainment GmbH präsentiert „Das kleine Arschloch und der alte Sack – Sterben ist Scheiße“ ab 09. Mai 2014 auf Blu-ray Disc™, DVD und VoD.
Das Rezensionsexemplar und die Gewinnspielpreise wurden von der Senator Home Entertainment GmbH zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns herzlich.

Gewinnspiel
Folgende Frage gilt es zu beantworten: Nennt uns einen weiteren Film mit Helge Schneider. Zu gewinnen gibt’s auch was, nämlich

1 Blu-ray Disc™ und 1 DVD von „Das kleine Arschloch und der alte Sack – Sterben ist Scheiße“

Schickt einfach eine Mail mit der, hoffentlich richtigen, Antwort und Eurer Adresse an gewinnspiel@film-blog.tv

Dazu habt ihr bis zum 20.06.2014 bis 24.00 Uhr Zeit. Gehen mehr als eine richtige Antworten ein, lassen wir das Los entscheiden. Mitarbeiter der beteiligten Firmen und Agenturen sowie film-blog.tv dürfen nicht mitmachen, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Originaltitel: Das kleine Arschloch und der alte Sack – Sterben ist Scheiße
Land / Jahr: Deutschland / 2006
Genre: Komödie
Sprecher: Ilona Schulz: Kleines Arschloch / Satan, Helge Schneider: Alter Sack, Arne Elsholtz: Vater, Kathrin Ackermann: Mutter, Dirk Bach: Schwuler 1, Ralph Morgenstern: Schwuler 2, Gerd Knebel: Flugente 1, Henni Nachtsheim: Flugente 2 u. a.
Regie: Michael Schaack, Konrad Weise
Drehbuch: Walter Moers
Produktion: Benjamin Herrmann
Musik: Helge Schneider
Schnitt: Sascha Wolf

Blu-ray Disc
Laufzeit: ca. 79 Min. + Bonus
Bildformat: Full HD 16:9 (1,85:1)
Tonformat: DTS-HD 5.1
Sprachen: Deutsch
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
Extras: Making Of, 4 Teaser, Audiokommentar von Michael Schaack (Regie)
FSK: 12