Das Salz der Erde: Eine Hommage an das Leben

Gewinnspiel_rotsalz_cover„Das Salz der Erde“ präsentiert Sebastião Salgados Leben und Arbeit aus der Perspektive zweier Regisseure: der seines Sohnes Juliano Ribeiro Salgado, der seinen Vater in den vergangenen Jahren oft mit der Filmkamera begleitete, und der von Wim Wenders, Bewunderer von Salgados Fotokunst, selbst Fotograf und einer der großen Filmemacher unserer Zeit.

Film-Blog.tv meint:
Sebastião Salgado. Seit er 1970 zum ersten Mal eine Kamera in die Hand genommen hat, hat er mit seinen Fotos mehr bewirkt als die meisten von uns ahnen. In kraftvollem Schwarz-weiß zeigte er uns über 40 Jahre lang Kontraste. Folgen von Krieg, Vertreibung und Hunger. Aber auch die Schönheit von unberührter Natur. Dass er, „ganz nebenbei“, ein großes Stück brasilianischen Regenwald wieder aufgeforstet hat, ist hierzulande auch Verehrern seiner Bilder oft nicht bekannt.
Wim Wenders zeichnet mit Salgados Sohn Juliano ein persönliches, vielschichtiges und vor allem bis zur letzten Minute spannendes Portrait eines der interessantesten Männer unserer Zeit. Um Authentizität zu wahren, ist die Tonspur im Original mit Untertiteln.

In den vergangenen 40 Jahren hat der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado auf allen Kontinenten die Spuren unserer sich wandelnden Welt und Menschheitsgeschichte dokumentiert.

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Dabei war er Zeuge wichtiger Ereignisse der letzten Jahrzehnte – von internationalen Konflikten, Kriegen und ihren Folgen, von Hungersnöten, Vertreibung und Leid. Seine beeindruckenden Fotoreportagen haben den Blick auf unsere Welt geformt. Salgado selbst wäre seelisch an dieser Aufgabe fast zugrunde gegangen, wenn er nicht ein neues, ein gigantisches Fotoprojekt begonnen hätte: „Genesis“. Fast die Hälfte unseres Planeten ist bis zum heutigen Tag unberührt. Mit seiner Kamera widmet sich Salgado seit nunmehr fast einem Jahrzehnt diesen paradiesischen Orten unserer Erde, kehrt an den Ursprung allen Lebens zurück und offenbart uns eine wunderbare Hommage an die Schönheit unseres Planeten.

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INTERVIEW WIM WENDERS
Seit wann kennen Sie Sebastião Salgado? Und war Ihnen sein Werk bereits vor ihrer ersten Begegnung bekannt?
Ich kenne Sebastião Salgados Arbeit seit fast 25 Jahren. Ich habe damals zwei Fotoarbeiten von ihm erworben, die mich wirklich tief berührten. Ich habe sie rahmen lassen und seitdem hängen sie über meinem Schreibtisch. Inspiriert von diesen Fotografien, habe ich dann auch die Ausstellung „Workers“ gesehen, die mich ebenfalls sehr beeindruckte. Seitdem habe ich die größte Hochachtung vor Sebastiãos Arbeit. Auch wenn ich den Künstler selbst erst vor fünf oder sechs Jahren zum ersten Mal getroffen habe.

Wie kam es dann zu dem Projekt „Das Salz der Erde“?
Wir haben uns in Sebastiãos Pariser Büro getroffen und er hat mir sein Studio gezeigt. Dort habe ich dann die ersten Bilder von „Genesis“ entdeckt. Ein aufregendes, neues Kapitel seiner Arbeit, das sich wie seine früheren Projekte über einen langen Zeitraum entfaltet hat. Seine Hingabe und seine Entschlossenheit haben mich fasziniert. Danach haben wir uns noch öfter getroffen und nicht nur unsere gemeinsame Liebe zum Fußball entdeckt, sondern auch über Fotografie gesprochen. Eines Tages fragte er mich dann, ob ich daran interessiert sei, ihn und seinen Sohn Juliano auf „eine Reise mit unbestimmtem Ziel“ zu begleiten. Die beiden hatten die Idee eines Filmes schon lange mit sich herumgetragen, aber sie fanden, dass sie auf jeden Fall eine andere, zusätzliche Perspektive bräuchten – die eines Außenseiters.

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Sie haben zusammen mit Juliano, Sebastião Salgados Sohn, Regie geführt. Welche Schwierigkeiten gab es? Die schiere Menge des vorhandenen Materials oder die Auswahl der Fotos vielleicht? Und haben Sie neben Julianos Aufnahmen von seinem Vater auch auf Archivmaterial zurückgegriffen?
Das größte Problem war in der Tat die Fülle an Material. Juliano hatte seinen Vater bereits zuvor auf vielen Reisen um die Welt begleitet. Es gab also viele, viele Stunden an dokumentarischem Bildmaterial. Ich selbst wollte Sebastião auf mindestens zwei seiner „Missionen“ begleiten – in den Norden von Sibirien und auf eine Ballon-Expedition nach Namibia. Da ich dann aber leider krank wurde, konnte ich diese Reisen zu meinem größten Bedauern nicht antreten. Also habe ich mich stattdessen auf seine fotografische Arbeit konzentriert und viele lange Interviews in Paris mit ihm geführt und ihn mehrere Male nach Brasilien begleitet.
Und je mehr ich in seine Arbeit eintauchte, umso mehr Fragen hatte ich. Und natürlich hatte ich Zugang zu einer Fülle von Archiv-Bildern.

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Ihre eigene Präsenz im Film ist warm und diskret. Wo und wann haben die Interviews mit Sebastião Salgado stattgefunden? Und was hat ihre gemeinsame Auswahl der Fotografien beeinflusst?
In den ersten Interviews sieht man mich noch ein paar Mal vor der Kamera. Aber im Laufe unserer Gespräche hatte ich immer stärker das Gefühl, ich sollte „verschwinden“ und Sebastião, vor allem seinen Fotografien, den Raum in Gänze überlassen. Sein Werk sollte für sich selbst sprechen. So habe ich dann das Konzept der „Teleprompter-Dunkelkammer“ entwickelt: Sebastião sitzt vor einem Bildschirm mit seinen Fotografien, während er meine Fragen darüber beantwortet. Die Kamera steht hinter einem halbdurchlässigen Spiegel direkt hinter dem Bildschirm und filmt ihn sozusagen durch seine Fotografien hindurch. Dadurch schaut Sebastião gleichzeitig auf seine Fotografien und blickt den Zuschauer direkt an. Ihm zuzusehen und zuzuhören, während er gleichzeitig sein Werk kommentiert, schafft eine für den Zuschauer sehr intime Situation und Atmosphäre. Man ist ganz dicht dran, an dem Mann und seiner Arbeit. Wir haben danach mehr oder weniger alle „traditionellen“ Interviews rausgeschnitten und nur noch ein paar kurze Ausschnitte davon drin gelassen. Dennoch waren diese ersten Gespräche eine gute Vorbereitung für unsere „Dunkelkammer“ – Aufnahmen.
Die Wahl der Fotografien haben wir gemeinsam getroffen. Die Auswahl hat sich an den Geschichten orientiert, die Sebastião mir erzählt hat und die im Film vorkommen. Wir hatten natürlich unendlich viele Stunden Material zur Verfügung.

Konnten Sie Sebastião ermutigen, über seine Fotografien zu sprechen, indem Sie ihn zurück in Zeit und Raum ihrer Entstehung versetzt haben?
Eine ganze Woche lang haben wir uns jeden Tag in dieser besonderen „Dunkelkammer“ mit Sebastiãos fotografischem Werk auseinandergesetzt, mehr oder weniger in chronologischer Reihenfolge. Das war sehr schwer für ihn und auch für uns hinter der Kamera, weil einige dieser Reisen und Ereignisse zutiefst erschreckend und wirklich verstörend sind. Für Sebastião war es wirklich so, als ob er an diese Orte zurückkehren würde. Auch für mich waren diese inneren Reisen „zum Herz der Finsternis“ überwältigend. Manchmal haben wir unterbrochen, und ich musste spazieren gehen, um ein wenig Abstand zu gewinnen von dem, was ich gesehen und gehört hatte.

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Eine brasilianische Goldmine, Hungersnot in der Sahelzone, der Völkermord in Ruanda…, das sind tragische Bilder. Fanden Sie diese jemals „zu schön“, wie so mancher Sebastião vorwirft?
Ich stimme dieser Kritik absolut nicht zu. Wenn man Armut und Leid fotografiert, hat man eine bestimmte Verantwortung gegenüber seinen Protagonisten. Man darf vor allem nicht zu einem Voyeur werden. Das ist nicht einfach. Das kann man nur erreichen, indem man eine enge Beziehung mit den Menschen vor der Kamera aufbaut, wenn man tief in ihr Leben und ihre Situation eintaucht. Nur wenige Fotografen nehmen sich dafür die Zeit. Die meisten kommen irgendwo an, schießen ein paar Fotos und verschwinden schnell wieder. Sebastião hat eine andere Herangehensweise. Er verbringt Zeit mit den Menschen, die er fotografiert.
Um ihre Situation zu verstehen, teilt er ihr Leben so gut wie möglich. Und er hat ein Mitgefühl für sie. Er arbeitet für diese Menschen und gibt ihnen eine Stimme. Schnappschüsse und Fotografien im „dokumentarischen“ Stil vermitteln diese Dinge nicht.
Je genauer man z.B. den richtigen Ausschnitt wählt, um eine Situation in überzeugender Weise zu vermitteln, desto näher kommt man einer Sprache, die der Person vor der Kamera und dem, was man zeigen will, gerecht wird. Je größer die Bemühungen um ein „gutes Foto“, umso mehr adelt der Fotograf den Protagonisten, macht ihn einzigartig. Ich bin der Meinung, dass Sebastião die Würde dieser Menschen, die vor seiner Kamera stehen, beschützt. Seine Fotografien stellen nicht ihn selbst, sondern diese Menschen in den Mittelpunkt! Er gibt sich bei jedem Bild Mühe, dass es auch ein anspruchsvolles Foto wird. Ich finde das nicht „ästhetisierend“, im Gegenteil: es drückt seinen großen Respekt vor den Menschen aus.

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Wurde „Das Salz der Erde“ nach einem Drehbuch gefilmt oder wurde der Film während der Dreharbeiten entwickelt?
Die Grundstruktur des Films habe ich aufgeschrieben, und diese „Teleprompter-Dunkelkammer“ war ein konzeptionelles Mittel. Doch wie bei jedem Dokumentarfilm muss man versuchen, den Moment zu erfassen und darf auf keinen Fall das, was vor der Kamera geschieht, wegen zuvor getroffener Entscheidungen verpassen. Ganz besonders traf das in Brasilien zu, als ich Sebastião und Lélia (seine Frau) in Vitória, der Stadt, in der sie leben, und im Instituto Terra in Aimores gefilmt habe. Ich musste bereit sein, mich auch von Unerwartetem führen zu lassen.
Dies ist der andere Aspekt meines Beitrags zu diesem Film: die Verbindung zwischen der Gesamtheit des fotografischen Werkes und dem außergewöhnlichen „anderen Leben“ der Salgados zu zeigen. In gewisser Weise sind ihr ökologisches Engagement und ihre Bemühungen, den tropischen Regenwald zu regenerieren, genauso wichtig wie Sebastiãos Fotografien. Dadurch hat es sich für mich so angefühlt, als ob wir zwei Dokumentarfilme gleichzeitig drehen würden, die dann zu einem einzigen Film zusammengeführt werden mussten.

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„Das Salz der Erde“ ist das Porträt eines Mannes, das dessen Arbeit zum Leben erweckt. Gleichzeitig ist er auch eine rührende Studie einer Vater-Sohn-Beziehung. Stand dieser doppelte Ansatz von Anfang an fest?
Ja, von Anfang an war klar, dass unser Film mehrere Dimensionen haben würde, darin eingeschlossen auch die Vater-Sohn-Beziehung. Das hätte für den Film aber auch gefährlich werden können. Ich denke, dass die Salgados – Vater und Sohn – Recht damit hatten, mich ins Projekt zu holen, um eben das Risiko zu vermeiden, dass dies passiert. Und so ist es letztlich eine sehr bewegende Seite des Films geworden.

Eines von Salgados Markenzeichen ist, dass er ausschließlich in Schwarz-Weiß fotografiert. Erklärt er im Film warum?
Wir haben diese Frage auch in den Interviews angesprochen, aber im Schnitt dann letzten Endes nicht verwendet. Ich fand, dass dieser Aspekt seiner Arbeit sich von selbst erklärt.

In Ihren eigenen Filmen („Im Lauf der Zeit“, die Wahrnehmung unserer Welt durch die Engel in „Der Himmel über Berlin“, „Der Stand der Dinge“) haben Sie Schwarz-Weiß ebenfalls wirkungsvoll eingesetzt: Hat Sie das beide näher gebracht?
Ja, mit Salgados Verwendung von Schwarz-Weiß kann ich mich vollkommen identifizieren. Der Teil von „Das Salz der Erde“, den ich gedreht habe, ist auch in Schwarz-Weiß. So gibt es zwischen ihm und seinen Fotografien keinen Bruch.

Die Fotografie ist auch etwas, was sie gemeinsam haben. Sie sind ebenfalls als Fotograf anerkannt und wie Salgado ein großer Fan der Leica. Viele Ihrer Filmcharaktere – Philip Winter in „Alice in den Städten“ oder Tom Ripley in „Der amerikanische Freund“ haben eine Beziehung zur Fotografie oder zum Fotografieren, die Hauptfigur in „Palermo Shooting“ ist ein Fotograf. Kannte Salgado Ihre Arbeit genauso gut wie Sie seine?
Sebastião hat während der Filmarbeiten viel fotografiert, auch die Crew. So hatte ich die Ehre, in einigen seiner Fotografien zu erscheinen. Aber ich glaube nicht, dass er meine Filme so gut kennt wie ich seine Fotografien. Das war auch der entscheidende Grund für mich, diesen Film zu machen: er steht im Fokus meines Films und nicht umgekehrt.

Über den ganzen Film hinweg ist die Präsenz und Bedeutung von Salgados Frau, Lélia Wanick Salgado, für sein Leben und Werk spürbar. Spielte sie eine aktive Rolle bei der Produktion von „Das Salz der Erde“?
Beide arbeiten seit 50 Jahren zusammen. Lélia gibt Sebastião die Energie, die er für seine Werke und seine Ausstellungen braucht. Seine größten fotografischen Projekte haben sie zusammen entwickelt und durchgeführt. Da war es selbstverständlich, dass auch sie im Zentrum des Films erscheinen muss. Sie ist eine außergewöhnliche Frau, sehr stark, sehr offen, ehrlich und liebenswert. Und sehr lustig. Die Salgados lachen viel!

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Der letzte Teil von „Das Salz der Erde“ führt auf eine unerwartete Reise, intim und kraftvoll naturverbunden zugleich. Es ist die Rückkehr der Familie Salgado auf die Familienranch in Aimorés in Brasilien. Eine atemberaubende Landschaft zerstört durch Abholzung. Das unglaubliche Wagnis der Salgados, die Aufforstung von zwei Millionen Bäumen beginnt, wie wir sehen, sich auszuzahlen. Kann man von einem glücklichen Ende sprechen – für Salgado als Mensch und als Fotograf der dramatischsten menschlichen Konflikte?
Es war uns immer wichtig zu zeigen, dass die Salgados noch ein anderes Leben neben der Fotografie haben: ihr Engagement für ökologische Ziele. Und von Anfang an wusste ich, dass wir diese zwei Geschichten gleichzeitig erzählen mußten. Nach all dem Elend, das Sebastião gesehen hat, nach der Depression, in die er nach seiner letzten Rückkehr aus Ruanda gefallen war, nach all den unsäglichen Erfahrungen, die er durchlebt hat, könnte man sagen, dass das von ihnen in Brasilien durchgeführte Wiederaufforstungsprogramm und die damit erreichten fast magischen Ergebnisse schließlich zu einem Happy End für Sebastião geführt haben. Er hat nicht nur sein neues Monumentalwerk „Genesis“ der Natur gewidmet. Man könnte auch sagen, dass es die Natur war, die ihm geholfen hat, seinen Glauben an die Menschheit nicht zu verlieren.

Gewinnspiel
Folgende Fragen gilt es zu beantworten:
1.) Nennt uns Euren Lieblingsfilm von Wim Wenders! Schön wäre eine kurze Begründung, warum Euch ausgerechnet dieser Titel so gut gefällt.
2.) Wie habt Ihr zu www.film-blog.tv gefunden?
Zu gewinnen gibt’s auch was, nämlich

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1 x Blu-ray Disc™ „Das Salz der Erde“
1 x DVD „Das Salz der Erde“

Schickt einfach eine Mail mit der, hoffentlich richtigen, Antwort und Eurer Adresse an gewinnspiel(at)film-blog.tv

Dazu habt ihr bis zum 30. April 2015 bis 24.00 Uhr Zeit.

Das Gewinnspiel wird von www.film-blog.tv veranstaltet, die Teilnahme ist kostenlos. Teilnahmeberechtigt sind Personen über 18 Jahre mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland. Mitarbeiter der beteiligten Firmen und Agenturen sowie von www.film-blog.tv dürfen nicht mitmachen. Gehen mehr richtige Antworten ein, als Preise zur Verfügung stehen, lassen wir das Los entscheiden, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Teilnehmerdaten werden nur für die Zustellung eines eventuellen Gewinns bis zum Einsendeschluss gespeichert und anschließend vollständig gelöscht. Eine Weitergabe an Dritte ist ausgeschlossen.

 

NFP marketing & distribution GmbH präsentiert „Das Salz der Erde“ ab 9. April 2015 auf Blu-ray Disc™, DVD und als VoD.
Das Rezensions- und das / die Verlosungsexemplar(e) wurde von NFP marketing & distribution GmbH zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns herzlich.

Originaltitel The Salt of the Earth
Produktionsland / -jahr: Frankreich, Brasilien / 2014
Genre: Dokumentation, Biografie
Darsteller: Sebastião Salgado, Lélia Wanick Salgado u.v.a.
Regie: Wim Wenders, Juliano Ribeiro Salgado
Drehbuch: Camille Delafon, David Rosier, Wim Wenders, Juliano Ribeiro Salgado
Produzenten: David Rosier, Wim Wenders
Kamera: Hugo Barbier, Juliano Ribeiro Salgado
Schnitt: Rob Myers, Maxine Goedicke
Musik: Laurent Petitgand
FSK: 12

Blu-ray Disc™
Laufzeit: ca. 110 Min. zzgl. Bonus
Bildformat: 16:9 (1,85:1) / 1080p/25
Tonformat: DTS HD Master Audio 5.1
Sprache(n): Deutsch mit französischen und portugiesischen Passagen
Untertitel: Deutsch
Extras Blu-ray: Deleted Scenes, Soundtrack-Clip – Papu’s Song, Featurette Premieren in Essen und Berlin, Kinotrailer, sechs Kunstdruck-Postkarten

Webseite zum Film: „Das Salz der Erde“