Der blonde Affe: Nichts ist wie es scheint

affe_coverNiemand glaubt, dass der Tod der Hamburger Galeristin Elaine Troost gewaltsam versursacht wurde, auch die Ermittler Bellmann und Graf nicht. Doch die Obduktion zeigt ein anderes Bild: es war Mord.
Die Spuren verwischen, und Graf verliebt sich in die Tochter des Mordopfers. Und in dem zunächst unverdächtig wirkenden Fall mehren sich die Tatverdächtigen.

Film-Blog.tv meint:
Die Verfilmung des Bestsellers von Janwillem van de Wetering lohnt sich für Krimfans, die kein Adrenalinkino suchen. Die Besetzung kann sich sehen lassen: nicht nur der Hollywood-erprobte Jürgen ist als titelgebende Figur dabei, auch die Leistung von Karoline Eichhorn überzeugt, deren Interpretation der Tochter des Mordopfers an ihr Spiel in „Der Sandmann“ erinnert.

Den Beitrag verfasste unser Autor Peter Schrandt.

Die Fernsehverfilmung des Romans wurde 1998 produziert. Regisseur Thomas Jauch führt Darsteller wie Jürgen Prochnow, Götz Otto und Michael Mendl durch die Verwicklungen, die mit dem Mord in Hamburg beginnen.

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In einer stürmischen Herbstnacht stirbt die reiche Hamburger Galeristin Elaine Troost (Michaela Rosen) unter mysteriösen Umständen. Ihre Tochter Gabrielle (Karoline Eichhorn) findet sie tot in ihrer Badewanne und benachrichtigt die Polizei. Für die beiden Kriminalbeamten Bellmann und Graf, die wenig später ziemlich missmutig am Tatort eintreffen, sieht das Ganze nach einem Unfall aus.

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Eine Routineangelegenheit also, wäre da nicht die attraktive Gabrielle, die noch völlig unter Schock steht und kaum vernehmungsfähig ist. Graf fühlt sich sofort unwiderstehlich angezogen von dieser so zerbrechlich wirkenden jungen Frau. Bei der Obduktion der Leiche stellt sich heraus, dass der Tod gewaltsam herbeigeführt wurde. An verschiedenen Stellen von Elaines Haus finden sich überdies Fingerabdrücke von einem Unbekannten.

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Wenig später taucht eine Zeugin auf, die in der Mordnacht den einschlägig bekannten Kunstfälscher Jan Vleuten vor dem Haus der Galeristin, die früher seine Geliebte gewesen war, gesehen hat. Wegen seiner auffällig blonden Haare und einer kuriosen Vorliebe für Primaten hat er den Spitznamen „der blonde Affe“.

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Pidax film media Ltd. präsentiert „Der blonde Affe“ auf DVD.
Das Rezensionsexemplar wurde von Pidax film media Ltd. zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns herzlich.

Originaltitel: Der blonde Affe
Land / Jahr: Deutschland, Niederlande / 1999
Genre: Krimi
Darsteller: Götz Otto, Michael Mendl, Peter Franke, Karoline Eichhorn, Jürgen Prochnow, Benjamin Sadler, Michaela Rosen, Dieter Mann, Burghart Klaußner, Ercan Durmaz, Rolf Nagel
Regie: Thomas Jauch
Drehbuch: Michael Baker
Kamera: Jörg Widmer
Musik: Stephan Massimo

DVD
Laufzeit: ca. 90 Min.
Bildformat: PAL 16:9 anamorph
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Sprachen: Deutsch
FSK: 16

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