Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand: Wer hat’s erfunden?

Gewinnspiel_rotDer kauzige alte Mann mit einer Vorliebe für Bomben und Explosives, den alle als den „Hundertjährigen“ kennen und lieben gelernt haben, ist einfach nicht unterzukriegen. Wo immer er auch auftaucht, hinterlässt der liebenswerte ältere Herr Chaos und Verwüstung – und sorgt für jede Menge Zündstoff. So auch in „Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand“, zwar diesmal ein ganzes Jahr älter, jedoch weiterhin putzmunter!

Film-Blog.tv meint:
„Das Buch gefällt mir viel besser als der Film!“. Ein Spruch, der nach Kinoadaptionen von Bestseller-Romanen nur zu oft zu hören ist, ist dieses Mal fehl am Platz. Denn, obwohl der Autor des Prequels, Jonas Jonasson, auch am Drehbuch der Fortsetzung mitgearbeitet haben soll, eine literarische Vorlage zu „Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand“ gibt es nicht. Vielmehr wollte man, nach dem Erfolg von Buch und Film von „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ möglichst schnell einen Nachfolger auf die Leinwand bringen. Für meinen Geschmack zu schnell. Denn die überhastete Produktion sieht man dem Streifen leider an. Zu viele Nebenstränge, die den Erzählfluss verästeln lassen, zu inkonsequent und, gemessen an den Einfällen, die untergebracht werden wollten, einfach gute 20 Minuten zu lang. Klar, den Seitenhieb aud „Red Bull“ habe ich schon verstanden, das ist auch ganz nett gemeint. Aber insgesamt kann das Sequel dem ersten Teil leider nicht das Wasser reichen. Was mir Hoffnung macht: Der Hauptdarsteller, Carl Robert Olof Gustafsson, ist Jahrgang 1964 und damit ein gutes Stück jünger als seine Filmfigur. Hoffen wir, dass Teil drei an das Prequel anknüpfen kann … Die Idee hat sicher Potenzial.

Erst ein Jahr ist vergangen seit Allan Karlssons letztem Abenteuer. Seine Freunde und er genießen inzwischen das Leben an Balis traumhaft schönen Stränden. Allerdings haben sie im letzten Jahr gelebt, als gäbe es kein Morgen, und so ist von dem unverhofften Geldsegen nicht viel übrig geblieben. Allan, der immer damit rechnet, dass er täglich abtreten könnte, feiert seinen 101. Geburtstag. Als er die allerletzte Flasche Volkssoda öffnet, die noch aus seiner Zeit als Gelegenheits-Spion im Kalten Krieg stammt, weckt der Trinkspruch alte Erinnerungen an Breschnews weniger bekannte Versuche, die US-Vormachtsstellung bei Rock und Softdrinks durch harten Wettkampf zu brechen. Auch wenn Balalaika-Rock die Welt nicht erobert hat, so unternahm Nixon doch alles, um der Produktion der leckeren Volkssoda den Hahn zuzudrehen.

Während Benny und seine schwangere Freundin Miriam beschließen, in ihr geliebtes Malmköping zurückzukehren, um dort ihr Kind großzuziehen, haben Allan, Julius, das frühere Gang-Mitglied Pike und das tückische Kapuziner-Äffchen namens Erlander andere Pläne. Sie verlassen kurzerhand in Bademänteln das Luxushotel, prellen die Rechnung und machen sich auf eine weltweite Suche nach dem verloren geglaubten Rezept von Volkssoda, der vielleicht besten Limonade der Welt.

Während Miriams Gelüste nach Allans köstlicher Brause Benny dazu bringen, Allans im Keller eingelagertes Hab und Gut im Altenheim nach weiteren Restbeständen zu durchsuchen, hat Julius eine Geschäftsidee, die ihre leeren Taschen in Nullkommanichts füllen könnte. In der Zwischenzeit sorgt ein YouTube-Clip von Julius, wie er den Affen Erlander anschreit, für Furore im Netz. Den Clip sieht auch die Tochter eines gewissen russischen Spions. Sie hat noch eine offene Rechnung mit Allan, denn sie macht den einstigen Kollegen und Freund ihres Vaters für dessen Tod verantwortlich und glaubt, er habe das Soda-Rezept gestohlen, welches ihrer Meinung nach ihr zustünde.

Allan, Julius, ein Kapuziner-Äffchen und ein Schläger mit Gedächtnisverlust sind alles andere als ein unauffälliges Quartett. Ihre Rückkehr in die Welt macht schnell die Runde. Und so dauert es nicht lange, bis sich der Sohn eines britischen Gangsters, die CIA, ein obskurer schwedischer Psychiater sowie ein allseits bekannter Polizeiinspektor aus Schweden an ihre Fersen heften.

Gewinnspiel
Folgende Fragen gilt es zu beantworten:
1.) Nennt uns das Sequel, das Euch am besser gefällt als der erste Teil. Schön wäre eine kurze Begründung.
2.) Wie habt Ihr zu www.film-blog.tv gefunden?

Zu gewinnen gibt’s auch was, nämlich:

1 x Blu-ray Disc™ „Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand“

Schickt einfach eine Mail mit der Antwort und Eurer Adresse an gewinnspiel@film-blog.tv

Dazu habt ihr bis zum 31.August 2017 bis 24.00 Uhr Zeit.

Das Gewinnspiel wird von www.film-blog.tv veranstaltet, die Teilnahme ist kostenlos. Teilnahmeberechtigt sind Personen über 18 Jahre mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland. Mitarbeiter der beteiligten Firmen und Agenturen sowie von www.film-blog.tv
dürfen nicht mitmachen. Gehen mehr richtige Antworten ein, als Preise zur Verfügung stehen, lassen wir das Los entscheiden, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Teilnehmerdaten werden nur für die Zustellung eines eventuellen Gewinns bis zum Einsendeschluss gespeichert und anschließend vollständig gelöscht. Eine Weitergabe an Dritte ist ausgeschlossen.

Concorde Home Entertainment GmbH präsentiert „Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand“ ab dem 28. Juli 2017 auf Blu-ray Disc™, DVD und als VoD.
Das Rezensionsexemplar und der / die Gewinnspielpreis(e) wurden von Concorde Home Entertainment GmbH zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns herzlich.

Originaltitel: Hundraettåringen som smet från notan och försvann
Land / Jahr: Schweden / 2016
Genre: Abenteuer, Komödie
Darsteller: Robert Gustafsson: Allan, Iwar Wiklander: Julius, David Wiberg: Benny, Svetlana Rodina Ljungkvist: Kristina, Jens Hultén: Geddan, Jay Simpson: Baz, Shima Niavarani: Miriam, Georg Nikoloff: Popov, Colin McFarlane: CIA-Agent Seth, Eleanor Matsuura: CIA-Agentin Rebecca, Valentin Smirnitskiy: Leonid Breschnew, Darrell Duffey: Richard Nixon, Joseph Long: Henry Kissinger, Erni Mangold: Amanda Einstein u.a.
Regie: Felix und Måns Herngren
Drehbuch: Felix Herngren, Hans Ingemansson, Jonas Jonasson
Romanvorlage:
Produktion: Malte Forssell
Kamera: Göran Hallberg
Schnitt: Hendrik Källberg
Musik: Matti Bye
FSK: 12

Blu-ray Disc™
Laufzeit: ca. 108 Min. + Bonus
Bildformat: 1080p High Definition 2,35:1 (16:9)
Tonformat und Sprache(n): Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 / DD 2.0, Schwedisch DTS-HD Master Audio 5.1
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte (ausblendbar)
Extras: Deutscher Trailer & Teaser

Webseite zum Film: Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand