Der Moment der Wahrheit: Privilegien der Macht

wahrheit_coverNew York, September 2004. Mary Mapes wird als Produzentin von “60 Minutes”, des erfolgreichsten TV-Nachrichtenmagazins des Landes, allseits respektiert und geschätzt. Neben ihrem beruflichen Erfolg führt sie auch privat ein glückliches Leben mit ihrer Familie. Doch als ihrem Team mitten im Präsidentschaftswahlkampf “Bush vs. Kerry” brisante Informationen zugespielt werden, gerät ihr Leben aus den Fugen. Die ihr vorliegenden Dokumente aus den 1970er Jahren belegen, dass sich George W. Bush mit Hilfe seiner Familie vor einem Militäreinsatz im Vietnamkrieg gedrückt hat. Mapes und der angesehene CBS-Anchorman Dan Rather enthüllen diese Informationen im Rahmen eines investigativen Berichtes in „60 Minutes“. Die Meldung schlägt ein wie eine Bombe. Doch innerhalb kürzester Zeit steht plötzlich nicht mehr Bushs Militärakte im Zentrum des Skandals. Es sind vielmehr Mapes, Rather und ihr Team, die unter schärfsten Attacken von Medien und Öffentlichkeit ihre Recherche und Story verteidigen müssen. Während Dan Rather, Marys langjähriger Kollege und väterlicher Freund, vollstes Vertrauen in seine Produzentin hat, bringen die Angriffe Mary an ihre persönlichen Grenzen, als sich auch ihr Vater und selbst ihr eigener Sender gegen sie wenden. Es beginnt ein Kampf um persönliche und journalistische Integrität und politische Unabhängigkeit…

Film-Blog.tv meint:
1976 waren Dustin Hoffman und Robert Redford die „Unbestechlichen“, durften im Film die Watergate-Affaire, die zum Sturz von Richard Nixon führte, nachspielen. 2015 ist nicht nur Redford fast 40 Jahre älter, auch die Intrigen von Macht, Politik und Medien laufen um einiges „geschmierter“ als in den Siebzigern. Das muss Mary Mapes schmerzlich erfahren. Ihre Geschichte “Truth and Duty: The Press, the President, and the Privilege of Power“ nahm sich James Vanderbilt vor um daraus das, sehr persönliche und demzufolge auch einseitige Biopic „Truth” auf die Leinwand zu bringen. Ob “Truth” nun der Wahrheit entspricht oder eine Rechtfertigung von Mapes‘ Recherchemethoden sein soll, will ich hier nicht weiter kommentieren. Herausgekommen ist jedenfalls ein Film mit großem Staraufgebot mit Darstellern, die ihr „Handwerk“ verstehen. Die Zusammenhänge, die hier aufgedeckt werden, kann man auch exemplarisch verstehen. Insofern sollte man sich „Der Moment der Wahrheit“ ruhig einmal mit Muße ansehen. Denn die braucht man auch: Mit zwei Stunden ist der Film deutlich zu lang geraten. Ein strafferer Schnitt hätte gut getan.

Mary Mapes arbeitet als Produzentin für das CBS-Nachrichtenmagazin „60 Minutes II“. Das Jahr läuft blendend für sie. Im April hatte sie die denkwürdige Sendung produziert, mit der die Folter im US-Militärgefängnis Abu Ghraib öffentlich gemacht wurde (Mapes wird dafür 2005 einen Peabody-Award erhalten). Jetzt, im Juni 2004, läuft der Wahlkampf John Kerry gegen George W. Bush auf Hochtouren. Mary Mapes richtet ihr Augenmerk auf den noch amtierenden amerikanischen Präsidenten George W. Bush.

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Mary lebt mit ihrem Ehemann Mark und ihrem siebenjährigen Sohn Robert in Dallas, Texas. Sie teilt ihre Zeit zwischen Familie, Job und dem Hauptquartier der CBS News in New York. Ihre Karriere ist auf einem Höhenflug: Es herrscht kein Mangel an Geschichten, die sie produzieren will und sie hat ihre Leute um zu recherchieren, aufzudecken und nachzuforschen. Mit Dan Rather, der Nachrichten-Ikone des CBS, arbeitet sie seit Jahren eng zusammen. Die beiden schätzen und respektieren sich.

„60 Minutes II“ ist die Mittwochsausgabe des berühmten Nachrichtenmagazins „60 Minutes“ das jeden Sonntagabend läuft. „60 Minutes II“ hat ein anderes Team und eigene Inhalte. Josh Howard und Mary Murphy sind dort die leitenden Redakteure. Sie werden neugierig, als Mapes ihnen von Gerüchten über die Familie Bush erzählt: George W. Bush hat seinen Militärdienst bei der Texas Air National Guard geleistet, dorthin soll er durch familiäre Beziehungen gekommen sein. Außerdem gibt es Irritationen über das verfrühte Ende seiner Dienstzeit. Bush war von 1968 bis 1974 verpflichtet, verschwand aber angeblich 1972, ohne dass jemand ihn zur Rechenschaft zog. Als der Chefredakteur erfährt, dass bereits andere Medien dieser Geschichte nachgehen, gibt er Mapes grünes Licht. Sie soll der Sache nachgehen.

Mapes‘ Team
Mary Mapes stellt sich ein Team aus vertrauten Mitarbeitern zusammen: Oberst Roger Charles ist als militärischer Experte bei CBS News, er hat bereits an der Abu Ghraib Story mit Mapes gearbeitet. Lucy Scott unterrichtet Journalismus in Dallas und übernimmt einen Teil der Recherche. Mike Smith kennt Texas besser als jeder andere, arbeitet als freier Journalist oft investigativ und braucht einen Job. Mit diesem Team beginnt Mapes die Untersuchung, die bald den Namen „Bush-Guard“ bekommt.

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Die Bush-Guard Zeitachse
Das Team analysiert die Papierspur, d.h. die offiziellen Dokumente über Bushs Dienst bei der Texas Air National Guard. Diese sind jedoch unvollständig: Belegt ist nur eine Zeitachse vom Mai 1968 bis zum Frühjahr 1972. Ab 1968 hatte Bush Piloten-Training auf der Moody Air Force Base in Georgia, anschließend war er in der 111. Fliegerstaffel in Houston. Mitte 1972 allerdings gab es in Houston eine Absenz-Meldung: Leutnant Bush war zu einem ärztlichen Piloten-Check nicht erschienen. Es hieß, er sei nach Alabama versetzt worden, um dort mit einem Freund der Familie an einer Senats-Kampagne zu arbeiten. Für den Zeitraum zwischen Mai 1972 und Mai 1973 findet sich allerdings kein Beweis, dass Bush je im Alabama-Stützpunkt der National Guard auftauchte – keine Dokumente, keine Augenzeugen, niemand erinnert sich daran, ob er dort tatsächlich zum Dienst antrat. Im September 1973 beantragte Bush seine vorzeitige Entlassung aus dem Militärdienst, der stattgegeben wurde. Bush ging an die Harvard Business School.

Das Team von „60 Minutes II“ vermutet, dass George W. Bush nicht nur die Beziehungen seiner Familie spielen ließ, um 1968 in die TexANG zu kommen, wo man weitgehend sicher vor einem Ruf nach Vietnam war. Bush hatte zudem womöglich 1972 seine militärischen Pflichten verletzt: Er schien den Militärdienst einfach abgebrochen zu haben.

Mary Mapes hat einen guten Ansatzpunkt für die Untersuchung: Sie kennt den früheren Vizegouverneur von Texas, Ben Barnes, einen umtriebigen Politiker. Jahrelang hat Barnes auf Dinnerparties die Anekdote erzählt, wie er 1968 gebeten wurde, den jungen George W. Bush schnell in die Texas Air National Guard zu bugsieren. Mapes versucht, Barnes zu überreden, diese Geschichte vor der Kamera zu erzählen, damit klar wird, dass Bush durch Günstlingswirtschaft in die TexANG kam, aber Barnes weigert sich. Einen solchen Verrat kann er sich nicht leisten.

Marys Team recherchiert weiter. Die Journalisten telefonieren sich durch eine endlose Liste ehemaliger Kommandeure, die sich vielleicht an Einzelheiten aus Bushs Militärdienst erinnern könnten. Überall stoßen sie auf Stillschweigen oder die abweisende Auskunft: Für Bush gab es keine Sonderrechte.

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Die Killian-Dokumente
Dann erfährt Mary von einem Gerücht: Angeblich gibt es Dokumente, die belegen sollen, dass Bush bei seinem Militärdienst in Houston meist abwesend war. Mike Smith soll diese Information auf ihre Richtigkeit überprüfen. Er findet einen ehemaligen Oberstleutnant der Texas Army National Guard, der angibt, diese Dokumente zu besitzen. Der Mann heißt Bill Burkett und ist schwerkrank. Mapes und Smith treffen sich mit ihm und seiner Frau Nicki. Sie sorgt sich darum, was passieren könnte, wenn herauskommt, dass die Dokumente von ihnen kommen. Aber Mary verspricht, ihre Namen geheim zu halten, „60 Minutes II“ hätte genug Macht, sie zu schützen. Mapes und Smith erhalten zwei Dokumente, allerdings handelt es sich dabei um Kopien, nicht um Originale. Darüber hinaus weigert sich Burkett seine Quelle zu benennen.

Die Kopien sind unterschrieben von einem Oberstleutnant Jerry B. Killian. Killian war Bushs Kommandant bei der 111. Fliegerstaffel in Texas, ist aber bereits verstorben. In diesen „Killian-Dokumenten“ schrieb er nieder, dass er Druck von oben bekam, Bush bevorzugt zu behandeln. Unter anderem sollte er für Bush einen Einstufungs-Report positiv bewerten, obwohl dieser schon gar nicht mehr auf dem Stützpunkt war. Killian ist darüber nicht amüsiert. Burkett faxt noch weitere Memos von Killian. Eins davon trägt die Überschrift CYA (Cover Your Ass / Rette Deinen Arsch) – die Memos waren offensichtlich als Killians persönliche Absicherung gedacht, für den Fall, dass Bushs Abwesenheit auffliegen sollte.

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Es sieht so aus, als hätte man Schriftstücke, die belegen, dass Bush mit Erlaubnis von oben seine militärischen Pflichten vernachlässigen durfte. Um das zu bestätigen werden vier Schriftexperten beauftragt, die Echtheit der Killian-Dokumente zu analysieren. Da es sich aber bloß um Kopien handelt, können sie jedoch beispielsweise nicht über Papier oder Tinte urteilen, sondern nur über das Schriftbild. Trotzdem ist der Experte Marcel Matley überzeugt, dass es sich nicht um Fälschungen handelt. Er vergleicht die vorliegende Unterschrift Killians mit dessen Originalunterschrift und findet keinen Unterschied, er hält auch Text und Format der Papiere für echt. Mapes und ihr Team sind überzeugt, dass sie ihre Sorgfaltspflicht erfüllt haben. Die Dokumente können der Öffentlichkeit präsentiert werden.

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Countdown zur Sendung
Während Mapes und ihr Team die Enthüllungsreportage zusammentragen, halten sie Dan Rather stets auf dem Laufenden. Der allerdings ist skeptisch. Er will mehr Beweise, bevor er den Bush-Guard Skandal ausstrahlt. Mike Smith findet ein Video, auf dem Ben Barnes bei einer Spendenparty für die Demokraten zu sehen ist: Er unterhält die Menge mit seiner üblichen Anekdote, wie er George W. Bush in die Texas Guards brachte. Barnes, der nicht wusste, dass er damals gefilmt wurde, erklärt sich bereit, jetzt doch vor der Kamera zu reden, da die Geschichte ohnehin publik sei.

Mary Mapes muss eine Entscheidung treffen. Es gibt nur zwei Sendeplätze für ihren Bericht: entweder in mehreren Wochen, was die Gefahr birgt, dass ein anderer Sender die Story früher enthüllt, oder in fünf Tagen. Mapes glaubt, die Reportage rechtzeitig fertigstellen zu können. Der Sendetermin wird auf den 8. September gelegt.

Zwei Tage vor der Ausstrahlung der Reportage erreicht Mary Mapes endlich telefonisch den General Robert Hodges, der in den Jahren 1972 und 1973 der direkte Vorgesetzte von Jerry Killian war. Mapes liest Hodges die Dokumente vor. Hodges bestätigt, dass deren Inhalt durchaus wahr sein könne. Das „60 Minutes II“ Team ist jetzt überzeugt, dass die Enthüllung hieb- und stichfest ist.

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Mittwoch, 8. September 2004
Dan Rather und Mary Mapes schneiden die Reportage. Bis zur letzten Minute wird an der Sendung gefeilt. Viele Informationen über die Authentizität der Dokumente fallen dem Schnitt zum Opfer. Die Sendung wird ausgestrahlt: Dan Rather beginnt mit Barnes, der reumütig erzählt, wie er seine Beziehungen für Bush spielen ließ. Auch ein ehemaliger Verwalter bestätigt im Interview die Günstlingswirtschaft in der TexANG. Und schließlich präsentiert Dan Rather die Killian-Dokumente, um damit zu beweisen, dass George W. Bush seinen Militärdienst nicht pflichtgemäß eingehalten hat.

Der Rückstoß
Der Triumph nach der Sendung ist nur von kurzer Dauer. Am nächsten Morgen bricht ein Sturm der Empörung aus der konservativen Ecke aus. Im Internet werden die Enthüllungen von „60 Minutes II“ als Lügen bezeichnet, besonders die Killian-Dokumente werden komplett auseinandergenommen: Hunderte von Bloggern analysieren das Format, die Typografie, die Zeilenabstände und behaupten, dass die Schrift auf den Dokumenten niemals von einer Schreibmaschine aus den 1970er Jahren stammen könne. Sie sei, ganz simpel, auf einem Computer entstanden. Konservative Medien, Zeitungen wie TV-Nachrichten, schließen sich dieser Meinung an. Manche halten Mapes‘ Sendung bloß für schlampig recherchiert, andere unterstellen Böswilligkeit. Im Getöse um die Echtheit der Killian-Dokumente geht jedenfalls eins komplett unter: Die Frage nach George W. Bushs Militärdienst.

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Die CBS-Vorstände Josh Howard, Betsy West, Gil Schwarz und Andrew Heyward geraten unter dem Beschuss allmählich in Panik. Mary Mapes verfolgt ihre Recherchen zurück, um die Authentizität ihrer Beweise zu zementieren. Dan Rather, der ähnliche Situationen schon erlebt hat, bleibt unerschütterlich. In den Abendnachrichten der CBS widerlegen Mapes und Rather die Argumente ihrer Gegner Punkt für Punkt. Marcel Matley erklärt, dass die Dokumente durch zu viele Kopierer und Faxe liefen, das Schriftbild somit nicht exakt zu analysieren sei.

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Der CBS Vorstand will mit dem Mann reden, von dem Mapes die Dokumente erhalten hat. Mary Mapes gibt den Namen ihrer Quelle preis und holt den kranken Bill Burkett zu einem Treffen mit Andrew Heyward und Dan Rather. Dort erzählt Burkett, wie er an die Dokumente kam. Aber die Geschichte lautet jetzt völlig anders als das, was er Mary Mapes im August erzählt hatte. Auf Nachfrage behauptet Burkett, er hätte Mary angelogen, um sie loszuwerden. Rather überredet Burkett, vor der Kamera zu erklären, dass er gelogen habe. Aber auch Dan Rather wird gezwungen, sich in der nächsten Sendung für die falsche Berichterstattung zu entschuldigen.

Eine unabhängige Untersuchung
CBS stellt einen internen Ausschuss zusammen, der das Fiasko untersuchen soll. Den Vorsitz hat Richard Thornburg, der unter dem früheren Präsidenten George H. W. Bush Justizminister war. Der einzige Journalist im Ausschuss ist Lou Boccardi, früherer Geschäftsführer der Associated Press. Mary Mapes engagiert den Anwalt Dick Hibey, der ihr rät, das Gremium nicht zu provozieren. Also antwortet Mary nüchtern, behält trotz unfairer Fragen die Nerven und wartet, bis der Ausschuss nach den Wahlen eine zweite Befragung abhält.

Mary Mapes verbringt diese Zeit zuhause in Dallas, da CBS sie so lange freigestellt hat.
Dort erfährt sie auch das traurige Schicksal von Dan Rather: Nachdem George W. Bush die Wahl gewonnen hat, muss Rather als Sprecher der CBS Evening News zurücktreten.

Bei ihrer nächsten Befragung benimmt sich Mary Mapes zunächst untadelig. Am Ende aber wird ihre rebellische Seite geweckt. Sie unterstellt dem Gremium, sich politisch instrumentalisieren zu lassen. Damit besiegelt sie ihr Schicksal: Sie verliert ihren Job – behält aber ihre Integrität. Im Januar 2005 wird Mary Mapes entlassen.

Auch Dan Rather spricht seine letzten Nachrichten im März 2005. Er verabschiedet sich mit seinem legendären Schlusswort: „Courage“.

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Das Bild der Blu-ray Disc™ sind auf aktuellem Stand der Technik. Auch bei Großprojektion ist es stets scharf, kontrastreich und fein aufgelöst. Dem stet der Ton in keiner Weise nach, die Boxen des Surroundsystems warden fleißig beschickt und sorgen für viel Atmosphäre.

Die Universum Film GmbH präsentiert „Der Moment der Wahrheit“ ab 06. Oktober 2016 auf Blu-ray Disc™, DVD und als VoD.
Das Rezensionsexemplar wurde von Studio der Universum Film GmbH zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns herzlich.

Originaltitel: Truth
Land / Jahr: USA / 2015
Genre: Biopic, Drama, History
Darsteller: Cate Blanchett: Mary Mapes; Robert Redford: Dan Rather; Topher Grace: Mike Smith; Dennis Quaid: Colonel Roger Charles; Elisabeth Moss: Lucy Scott; Bruce Greenwood: Andrew Heyward; David Lyons: Josh Howard; John Benjamin Hickey: Mark Wrolstad; Stacy Keach: Bill Burkett u. a.
Regie: James Vanderbilt
Drehbuch: James Vanderbilt
Buchvorlage: “Truth and Duty: The Press, the President, and the Privilege of Power“ von Mary Mapes
Produktion: James Vanderbilt, Bradley J. Fischer, Doug Mankoff, Brett Ratner, William Sherak, Andrew Spaulding
Kamera: Mandy Walker
Schnitt: Richard Francis-Bruce
Musik: Brian Tyler
FSK: 0

Blu-ray Disc™
Laufzeit: ca. 126 Min. + Bonus
Bildformat: 2,40:1 / 16:9
Tonformat: DTS-HD 5.1 Master Audio
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
Extras: Audiokommentar mit James Vanderbilt, Brad Fischer und William Sherak, Englische Hörfilmfassung für Blinde und Sehbehinderte, Featurettes, Entfallene Szenen, Interviews

Webseite zum Film: Der Moment der Wahrheit