„Erlösung“ von Jussi Adler-Olsen: Flaschenpost von Poul

erloesung_coverGewinnspiel_rot„Eine Flaschenpost, die auf ihrem Schreibtisch landet, stellt Carl Mørck und Assad vor ein Rätsel. Nur mühsam gelingt es ihnen, ihre Botschaft zu entziffern: Ein mit menschlichem Blut geschriebener Hilfeschrei – das letzte Lebenszeichen zweier Jungen, die vor Jahren spurlos verschwunden sind, die aber niemals als vermisst gemeldet wurden. Wer sind die beiden? Und warum haben ihre Eltern ihr Verschwinden nie angezeigt? Als kurze Zeit später die Entführung eines Geschwisterpaars erschreckende Parallelen zum Flaschenpost-Fall erkennen lässt, wird klar, dass derselbe Täter sein teuflisches Spiel schon seit Jahren unerkannt treibt. Für Mørck und Assad beginnt ein Wettlauf mit der Zeit – um das Leben der entführten Kinder, bald aber auch um ihr eigenes.

Film-Blog.tv meint:
Nach „Erbarmen“ und „Schändung“ ist „Erlösung“ der dritte Krimi von Jussi Adler-Olsen der es auf die Leinwand geschafft hat. Wer skandinavische Thriller mag, wird auch dieses Mal nicht enttäuscht. Vor allem die Figur des charismatischen Bösewichts „Johannes“, grandios verkörpert von Pål Sverre Hagen, macht den Krimi sehenswert.
Allerdings darf man sich nicht von einigen Logiklöchern den Spaß verderben lassen, die die ganze Geschichte irgendwann als sehr konstruiert erscheinen lassen.

Seine Abteilung Q hat schon mehrfach längst beiseitegelegte Fälle aufgeklärt, doch Carl Mørck hat das nicht zu einem glücklichen Menschen gemacht. Im Gegenteil: Er kämpft weiter mit seinen Depressionen und vereinsamt immer mehr. Sein Kollege Assad ist der einzige, der noch zu ihm durchdringen und ihn aufrütteln kann.

Mørck, den bei Stress immer öfter ein unkontrollierbares Zittern überfällt, braucht aber seine Konzentrationsfähigkeit und sein ganzes Können als Ermittler für einen Fall, der ihn und Assad einmal mehr in die Abgründe der menschlichen Seele blicken lässt.

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Eine Flaschenpost bringt den neuen Fall ins Rollen: Die Botschaft, mit Blut geschrieben und in eine Plastikflasche gesteckt, blieb jahrelang unentdeckt im Wasser, bis nun ein Schwimmer die Flasche am Strand entdeckt – und sie auf Mørcks Tisch landet. Mühsam entschlüsseln Mørck, Assad und ihre Assistentin Rose die Nachricht, die scheinbar von einem Kind geschrieben wurde. Er und sein Bruder seien entführt worden – doch vom Namen ist nur noch der Anfangsbuchstabe „P“ zu lesen. Assads Mutmaßungen über die Hintergründe und die Äußerung des Verdachts, dass dies nur einer von vielen Fällen sein könnte, weist Mørck brüsk zurecht: „Weißt du, wie viele Kinder in den letzten Jahren spurlos verschwunden sind? – Zwei!“. Doch einer davon hieß Poul – Anfangsbuchstabe P.

Die Eltern des verschwundenen Geschwisterpaares hatten die beiden nie als vermisst gemeldet und haben schon vor Jahren Selbstmord begangen, doch gelingt es Assad und Mørck, Pouls Bruder aufzuspüren, den 15-Jährigen Trygve. Der erzählt, wie er und Poul gefangen gehalten wurden – bis der Entführer Poul eines Tages auf grausame Weise umbrachte. Wo genau das war, kann Trygve nicht sagen, er erinnert sich nur an ein Geräusch, das sie während ihrer Zeit in Gefangenschaft permanent begleitet hat.

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Währenddessen spricht auf einem heruntergekommenen Bauernhof irgendwo in Jütland die Familie von Bauer Elias das Abendgebet, als sie einen unerwarteten Gast bekommen: den jungen Missionar Johannes, den sie aus ihrer freikirchlichen Gemeinde „Die Schüler des Herrn“ kennen. Johannes präsentiert sich Elias, seiner Frau Rakel und ihren Kindern Magdalena und Samuel als warmherziger Freund. Doch wie sich herausstellt, wollte er mit seinem Besuch nur das Vertrauen der Familie erschleichen: Am nächsten Tag lauert er Magdalena und Samuel auf dem Heimweg von der Schule auf und überredet sie, zu ihm ins Auto zu steigen – das letzte Mal, dass man die beiden sieht. Später geht ein Anruf bei der Familie ein, und man hört nur das verzweifelte Weinen der Mutter: Magdalena und Samuel sind entführt worden.

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Jemand hat zufällig beobachtet, wie die Kinder ins Auto gestiegen sind, und es der Polizeistation von Viborg gemeldet – von der die Zeugenaussage wiederum an die Abteilung Q weitergetragen wird. Merkwürdig ist, dass die Eltern der verschwundenen Kinder keine Vermisstenanzeige aufgegeben haben – eine auffällige Parallele zum Flaschenpost-Fall, die Mørck und Assad aufhören und nach Viborg fahren lässt. Als sie Elias befragen wollen, blockt der aber ab: Die Kinder seien bei einer Tante in Schweden, alles in Ordnung.

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Rose informiert Mørck und Assad zudem, dass bei einigen weiteren ähnlichen Vorfällen Kinder ebenfalls angeblich plötzlich verreist waren, immer in zeitlicher Nähe zu kirchlichen Feiertagen. Erschreckende Parallelen bei allen Fällen, die darauf hindeuten, dass der Entführer von Poul und Trygve, von all den anderen verschwundenen Kindern bis hin zu Samuel und Magdalena stets der gleiche Täter war, der sein teuflisches Spiel schon seit Jahren unerkannt treibt.

Für Mørck und Assad beginnt ein Wettlauf mit der Zeit – um das Leben der entführten Kinder, bald aber auch um ihr eigenes.

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Originaltitel: Flaskepost fra P
Kinostart: 09. Juni 2016
Produktionsland / -jahr: Dänemark, Deutschland, Schweden, Norwegen / 2016
Genre: Krimi, Thriller
Darsteller: Nikolaj Lie Kaas: Carl Mørck; Fares Fares: Assad; Pål Sverre Hagen: Johannes; Jakob Ulrik Lohmann: Elias; Amanda Collin: Rakel; Johanne Louise Schmidt: Rose Knudsen; Signe A. Mannov: Mona Karlsen; Søren Pilmark: Marcus Jacobsen; Jakob Oftebro: Pasgård; Lotte Andersen: Mia; Armin Rohde: Religionsführer u.v.a.
Regie: Hans Petter Moland
Drehbuch: Nikolaj Arcel
Romanvorlage: Flaskepost fra P / Erlösung von Jussi Adler-Olsen
Produzenten: Louise Vesth, Peter Aalbæk Jensen
Co-Produzenten: Fabian Gasmia, Henning Kamm, Katarina Krave Kamera: John Andreas Andersen
Schnitt: Olivier Bugge Coutté, Nicolaj Monberg
Musik: Nicklas Schmidt
FSK: 16

Blu-ray Disc™
Laufzeit: ca. 112 Min. zzgl. Bonus
Bildformat: 16:9 (2,39:1) / 1080p/25
Tonformat: DTS HD Master Audio 5.1
Sprache(n): Deutsch, Dänisch (Originalfassung), Deutsch für Sehgeschädigte
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte
Extras: Interviews mit Regisseur Hans Petter Moland und den Darstellern Nikolaj Lie Kaas und Pål Sverre Hagen; Kinotrailer & Teaser; Wendecover

Webseite zum Film: „Erlösung“