Große Geschichten – Rote Erde, die Gesamtedition: Vor der Hacke ist es dunkel

rote-erde_coverDie Bergarbeitersaga „Rote Erde“ verbindet auf einmalige Weise die politischen Entwicklungen der Jahre 1887 – 1955 mit Geschichten aus dem harten Alltag der Bergleute, die nicht nur mit privaten Problemen und schlechten Arbeitsbedingungen, sondern auch mit der ständigen Gefahr für Leib und Leben kämpfen mussten. Unter der Regie von Klaus Emmerich wurden die Bücher des Adolf-Grimme-Preisträgers Peter Stripp als 9-und 4-teilige TV-Serie außergewöhnlich eindrucksvoll, lebensnah und mit hochkarätigen Darstellern in Szene gesetzt. Mit einem Budget von 15 Millionen Mark zählte „Rote Erde“ 1983 zu der teuersten Produktion in der Geschichte des deutschen Fernsehens überhaupt und stellte damit sogar Fassbinders „Berlin Alexanderplatz“ in den Schatten.
„Ein authentisches Bild der Leute aus dem Ruhrgebiet.[…] „Rote Erde“ zeigt, was Schulbücher vermeiden: Geschichte von unten, aus der Sicht und im Erleiden derer, die keine „Schlachtenlenker“, sondern Opfer sind.“ – Süddeutsche Zeitung –

Film-Blog.tv meint:
Die Gesamtedition der legendären Verfilmung aus den achtziger Jahren bringt viel mit. Siebzehn Stunden Spielzeit und eine Stunde Bonus verteilen sich auf sieben DVDs und bedeuten hier vor allem einen sehenswerten Inhalt. Vordergründig verfolgen wir eine spannende Familiengeschichte, die Menschen über Jahrzehnte begleitet. Dies allein würde als Unterhaltung schon funktionieren. „Rote Erde“ ist aber sehr viel mehr: die Serie zeigt, wie die Industrialisierung und die beginnende Solidarisierung von Arbeitnehmern unsere Welt nachhaltig veränderten. Wir profitieren heute von der technologischen und wirtschaftlichen Entwicklung, die damit einherging, von der Demokratie, der Arbeitnehmermitbestimmung und der sozialen Sicherung. Wie hart dieser Weg dorthin war, unter welchen aus heutiger Sicht für Deutschland unvorstellbaren Bedingungen die Kumpel schufteten: das zeigt die bis dahin aufwendigste TV-Produktion hautnah und eindrucksvoll. Gleichzeitig sind die Bergmänner in „Rote Erde“ ein Spiegel der deutschen Gesellschaft, vom Kaiserreich über die Weimarer Rebublik in den Nationalsozialismus. Selten gelingt die Verschmelzung von historischer und gesellschaftlicher Bildung mit Unterhaltung so gut wie hier. Das hochkarätige Ensemble mit seinem ausdrucksstarken Spiel und die authentische, aufwendige Kulisse unterstützen dies wirkungsvoll.

Den Beitrag verfasste unser Autor Peter Schrandt.

Der deutsche Steinkohlenbergbau wird 2018 auslaufen, die hohen Fördertiefen machen die Gewinnung im internationalen Wettbewerb zu teuer. Die Landschaft, die er hinterlässt, unterscheidet sich drastisch von der Welt in „Rote Erde“. Heute werden Bergleute auf einem sehr hohen Standard ausgebildet. Durch klare Bekenntnisse des Managements, durch Technik, Organisation und persönliche Schutzausrüstung wurde die Unfallquote in diesem Hochrisikobereich auf einen historischen Tiefstand gesenkt, der unter anderen Industriezweigen liegt. Dabei nahm die Produktivität zu. Die ausgefeilte Technik, bewährt in großen Teufen (Fördertiefen), wird in die ganze Welt exportiert. Die deutsche Ingenieurskompetenz ist weltweit gefragt. Wir alle profitieren von einer weitgehenden sozialen Sicherung, Arbeitnehmermitbestimmung und Streikrecht. Dieser Weg war weit. Und er war hart. Viele Menschen verloren ihr Leben. In der harten Arbeitswelt, an den gesundheitlichen Folgen und beim Erkämpfen der Arbeitnehmerrechte. Dies macht „Rote Erde“ wohl besser deutlich als jede andere Produktion zum Thema.

Bruno Kruska, und später sein Sohn Max, vermitteln exemplarisch das Schicksal der Menschen in ihren Generationen. Bruno ist ein Mann fester Überzeugungen, der sich niemals einer Ideologie unterwirft. Oft steht zwischen allen Fronten, seine Aussagen und Handlungen sind immer gerade heraus. Max wandelt sich vom Anhänger der Sozialdemokratie zum Nationalsozialisten, und wird zum Widerständler als er das wahre Gesicht des Regimes erkennt. Er ist kein Mitläufer, und wie sein Vater immer von Überzeugungen geprägt. In diesen beiden Charakteren spiegelt sich ein gewaltiges Stück der jungen deutschen Geschichte, mit der unsere Welt zu dem wurde wie wir sie heute erleben.

rote-erde_01

Rote Erde I

1887. Der junge Bruno Kruska kommt auf einem Pferdewagen aus Masuren. Der Hof der Eltern ist zu klein, er sucht eine Möglichkeit schnelles Geld zu verdienen. Dies erhofft er sich im Bergbau des Ruhrgebiets, in einer Region, die „Rote Erde“ genannt wird. Auf der Zeche Siegfried wird er angeheuert.

Über die Arbeit am Leseband findet er den Weg in die lukrative Welt untertage. Aber auch hier ist der Lohn noch zu gering und die Arbeit hart. Der Abbau von Hand ist kräftezehrend. Die unzureichende Belüftung der Grube macht die Arbeit noch schwerer. Zudem ist die Arbeit gefährlich: die Männer erhalten weder eine Ausbildung noch Schutzausrüstung, nicht einmal Arbeitskleidung. Die Grubenluft, Wetter genannt, führt nicht nur zuwenig Sauerstoff (matte Wetter), sie ist nicht selten explosionsfähig (böse bis schlagende Wetter). Die Steiger, Führungskräfte im Bergbau, setzen die Männer unter Druck um die Fördermenge zu erhöhen.

rote-erde_02

Als Bruno gemeinsam mit dem dienstältesten Bergmann vor Ort verschüttet wird, spüren wir die Beklemmung des Eingeschlossenen. Das Lampenöl ist verbraucht, die ewige Dunkelheit droht die Überhand zu gewinnen. Mit bloßen Händen wird das gebrochene Gebirge von Kollegen bewegt, um den Verschütteten einen Weg in die Freiheit zu bahnen. Ein organisiertes Rettungswesen ist nicht vorhanden.

Der Lohn und die Arbeitsbedingungen hängen von der Willkür der Eigentümer ab. Die junge Sozialdemokratie verspricht Hoffnung, ist jedoch gefährlich: der Kaiser hat sie verboten. Viele Kumpel umgehen das Versammlungsverbot und das durch Bismarck erlassene Sozialistengesetz. Sie solidarisieren sich.

1889 greifen die Streiks in anderen europäischen Ländern auf das Ruhrgebiet über. In Deutschland wendet sich der Kaiser an die Grubenbesitzer und drängt sie den Forderungen nach Lohnerhöhungen zuzustimmen. Er fürchtet die Ausbreitung der Sozialdemokratie. Die Menschen hungern.

rote-erde_03

Auch der Bergmann Karl Boetzkes engagiert sich sozialdemokratisch. Eine Delegation der Bergleute reist zum Kaiser nach Berlin, sogenannte Deputierte, um ihre prekäre Situation zu schildern und die Forderungen der Kumpel nach verbesserten Arbeitsbedingungen zu überbringen. Die Steiger werden mit Gewehren ausgerüstet. Ein Kumpel wird durch ein Missverständnis erschossen. Die Spannungen wachsen. In Berlin wird der „Verein zur Wahrung der Bergarbeiterinteressen“ gegründet.

Die Serie springt von der Jahrhundertwende in das Jahr 1912. Karl Boetzkes kandiert als Sozialdemokrat für den Reichstag. Brunos Sohn Max ist 12 Jahre alt, er verehrt seinen politisch engagierten Onkel.

rote-erde_04

Auf dem Pütt stellt Zechendirektor Rewandowski neue Werkzeuge vor. Mit Presslufthammer und Schüttelrutsche lässt sich mehr als doppelt soviel Kohle fördern wie zuvor mit Picke, Eisen und Schlägel. Die doppelte Produktivität wird mit einer hohen Lärmbelastung und Ganzkörpervibration erkauft.

1914 ruft der Kaiser die Mobilmachung aus. Die Nachricht führt zu frenetischem Jubel unter den Kumpels, die Begeisterung für das Vaterlands eint Unternehmer und Arbeiter. Die Sozialdemokraten positionieren sich klar. Sie wollen den Ruf der Vaterlandsverräter abstreifen.

Frauen, französische Kriegsgefangene und auch Brunos vierzehnjähriger Sohn Max arbeiten auf dem Bergwerk. Nachrichten von Bergmännern, die an der Front gefallen sind, treffen ein. Die wirtschaftliche Not nimmt zu. Die Kohle- und Stahlkonzerne verdienen am Krieg, die Arbeiter leiden Not. 1918 verbreitet sich eine Nachricht wie ein Lauffeuer: Der Kaiser dankt ab, der Krieg ist endlich vorbei. Die anfängliche Euphorie ist unter der Not der Jahre längst gewichen.

Deutschland ist unterlegen. Zechen und Betriebe sind von den Arbeitern besetzt, die hungernden Menschen fordern die Sozialisierung der Betriebe. Die Lage ist angespannt. Otto Schablowski kehrt aus dem Krieg zurück und findet die Zeche besetzt vor. Die Kumpel betreiben das Bergwerk, der ehemalige Betriebsführer ist ihr Gefangener.

Das Militär marschiert auf, eine ganze Kompanie steht vor dem bestzten Bergwerk. Im Namen der Volksbeauftragten soll der Pütt geräumt werden. Im Januar wird eine Nationalversammlung gewählt, verkündet ein Offizier. Die von den Kumpels erhoffte Räterepublik wird nicht kommen.

Der erste Teil der Serie endet mit den beiden Parteien, die sich kampfbereit gegenüberstehen.

rote-erde_05

Rote Erde II

Die Räterepublik ist gescheitert, die Reichswehr löst die Besetzung des Bergwerks auf. Frankreich klagt über rückläufige Kohlelieferung, die nach dem Vertrag von Versailles vorgesehen ist. Französische und belgische Truppen besetzen Ruhrgebiet. Inflation, Not und Arbeitslosigkeit bestimmen den Alltag. Die Inflation schreitet voran. Brot kostet Millionen von Mark. Frauen rennen zum öffnenden Händler, bevor die Ware wieder teurer wird. Die Kumpel erkennen die Würdelosigkeit der Situation.

Die politischen Spannungen zeigen sich auch untertage, zwischen „Genossen und Volksgenossen“. Die Not macht politisch, die Lager sind zerstritten. Während Hitleranhänger skandieren, spricht der Bergwerksdirektor von der verqueren Ideologie Hitlers, der mit dem „Volkskörper“ die Ökonomie retten will.

rote-erde_06

Die Weimarer Republik wird aufgelöst, die Nazis ergreifen die Regierung und besetzen das demilitarisiertes Rheinland. Die Wiederaufrüstung bringt Aufschwung, die wirtschaftliche Situation der Kumpel verbessert sich.

Die Menschen wandeln sich: der Juniordirektor wurde vom jungen Marxisten zum SS-Mann, Brunos Sohn Max vom Anhänger der Sozialdemokraten ebenfalls zum Nazi. Der Generaldirektor des Bergwerks erschießt sich auf der Hängebank. Er will in der nationalsozialistischen Welt nicht mehr leben. Sozialdemokraten werden bei der Einfahrt in das Bergwerk verhaftet, Karl Boetzkes in der Haft erniedrigt.

rote-erde_07

Der zweite Weltkrieg bricht aus und fordert Opfer. Vermehrt werden Kumpel an die Front geschickt. Russische Zwangsarbeiter ersetzen sie und werden misshandelt. Bergarbeiter versorgen sie heimlich mit Nahrungsmitteln. Max erkennt zunehmend das Unrecht, und wählt schwache und kranke Kriegsgefangene für seine Schicht. Er gibt ihnen Brot und gönnt ihnen Schonung unter Tage. Sein Sohn Oli erzählt der Mutter, dass die Russen die Front durchbrochen und in Ausschwitz und Treblinka Vernichtungslager entdeckt haben.

rote-erde_08

Als sich das Kriegsende abzeichnet, verfolgen die Nazis die Politik der „Verbrannten Erde“, das Bergwerk soll zerstört werden. Nach dem verlorenen Krieg soll der Feind keine Produktionsstätten mehr vorfinden. Max stellt sich dem Trupp entgehen, zusammen mit seinem Schwager Max, dem ehemaligen KZ-Häftling.

Max‘ Mutter wird bei Luftangriff von den Maschinengewehren eines Kampfflugzeuges erschossen. In die Beerdigung rücken Soldaten der US Army. Ein schwarzer GI singt Gospels bei der Beerdigung.

rote-erde_09

Nach Kriegsende leiden die Menschen erneut Hunger. Als die Männer die Grube begehen, zeigt sich ihnen ein desolates Bild: in die Strecken ist massiv Wasser eingebrochen, darin schwimmen Tote in Wehrmachtsuniform. Am 24.11.44 wurde ein russischer Zwangsarbeiter auf dem Zechenhof gehängt, gerade 14 Jahre alt. Max wird vom antifaschistischen Ausschuss der jetzt britischen Besatzer konfrontiert, er war bei der Hinrichtung anwesend.

Die Bergmänner fordern vehement eine Sozialisierung des Betriebs, ein Industrieverband Bergbau wird gegründet. Es entbrennt eine hitzig Diskussion um die Frage, ob die Einheitsgewerkschaft in der Sowjetischen Besatzungszone mit einbezogen werden soll.

rote-erde_10

Die Währungsreform bringt 40 Mark für jeden, und fördert gehortete Waren zutage.

Der Einfluss der Nazis wirkt nach. Ein Sturmbannführer ist nun Betriebsführer und bietet Max einen vollfinanzierten Besuch der Bergschule an. Er drängt ihn, anstelle des Kommunisten Jupp Kowalla für den Betriebsrat zu kandidieren. Max lehnt dies ab und konfrontiert den ehemaligen Nazi mit der Hinrichtung des jungen Russen, die dieser als Pflicht bezeichnet. Jupp, frei von Schuld, bekommt ohne Begründung seine Abkehr, seine Kündigung. Er ahnt, dass er nun keine Arbeit im Bergbau mehr erhält; zu groß ist der Einfluss der alten Nazis.

Max‘ Sohn Oli, nun nach seinem Großvater Bruno genannt, fährt nicht mit ein. Er durchbricht die bergmännische Geschichte seines Großvaters und Vaters. Er wolle sich nicht versklaven lassen und hätte erkannt, dass man „da unten“ nicht mehr herauskommt. Abends setzt ihn sein Vater deshalb mit einer Ohrfeige vor die Tür. Max beschriftet eine Gedenktafel für den ermordeten Russen. Die Kumpel stehen vor ihm. Niemand fährt ein.

Schnitt, 10 Jahre später. Der Seilscheibenturm wird gesprengt. Die Menschen sind betroffen, die Zeche Siegfried hört auf zu existieren.

Die Bildqualität spiegelt den Produktionszeitraum wider. Schärfe und Ausleuchtung auf heutigem Niveau darf man hier nicht erwarten. Die Serie ist aber auch eine Dokumentation ihrer Entstehungszeit, und somit authentisch. Dunkelheit bestimmt viele Szenen als Ausdrucksmittel. Dunkelheit bestimmte die Arbeit untertage, und Tristesse ist ein Bestandteil der damaligen einfachen Lebensverhältnisse der Arbeiter in einer industrialisierten Region.

Die Handlung kommt ohne erzählende Musik aus. Das Eröffnungsthema der einzelnen Episoden von Irmin Schmidt ist einfach toll. Es wird im Abspann weniger dramatisch aufgegriffen und im zweiten Teil der Serie variiert.

Die Reportage „Maloche vor Ort“ aus 1983 vermittelt uns Einblicke in die monumentale Produktion. Regisseur Klaus Emmerich erläutert, warum er sich für eine künstlich erschaffene Welt in Deutschland als Drehort entschieden hat und welche Ideen hinter der Umsetzung stehen. Darsteller wie Claude-Oliver Rudolph kommen ebenso zu Wort wie das Team am Set und geben interessante Einblicke in die Entstehung, aus persönlicher und professioneller Sicht.

Studio Hamburg Enterprises präsentiert „Rote Erde“ auf DVD.
Das Rezensionsexemplar wurde von Studio Hamburg Enterprises zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns herzlich.

Originaltitel: Rote Erde
Land / Jahr: Deutschland / 1983 (Rote Erde), 1989 (Rote Erde II)
Genre: Drama, Historie
Darsteller:
Erste Staffel: Claude-Oliver Rudolph: Bruno Kruska; Ralf Richter: Otto Schablowski; Karin Neuhäuser: Erna Stanek; Horst Ch. Beckmann: Friedrich Boetzkes; Angelika Bartsch: Käthe Boetzkes; Dominic Raacke: Karl Boetzkes; Vera Lippisch: Pauline Boetzkes; Patricia von Miserony: Friedel Boetzkes; Walter Renneisen: Steiger Rewandowski; Wolfram Haack: Fritz Rewandowski; Sunnyi Melles: Sylvia von Kampen; Klaus Wennemann: Betriebsführer; Jörg Hube: Kaplan; Albert Heins: Steiger Bärwald
Zweite Staffel: Hansa Czypionka: Max Kruska; Nina Petri: Fränzi Kruska; Margarita Broich: Christa; Renate Becker: Pauline; Klaus J. Behrendt: Jupp Kowalla; Max Herbrechter: Richard Brosch; Thomas Wolff: Martin Stanek; Alexander Wagner: Karl Boetzkes; Dorothea Senz: Ingrid; Michael Brandner: Dicker; Walter Renneisen: Alfred Rewandowski; Sylvester Groth: Fritz Rewandowski; Ingo Naujoks: Hannes; Jochen Nickel: Helmut; Wolfgang Schneider: Heinrich; Jürgen Schornagel: Herr Scherbaum; Marianne Zilles: Frau Scherbaum; Claude-Oliver Rudolph: Bruno Kruska; Ralf Richter: Otto Schablowski; Armin Rohde: SA-Mann
Regie: Klaus Emmerich
Drehbuch: Peter Stripp
Produktion: Rainer Wemcken
Kamera: Thea Berkens
Herstellungsleitung: Dieter Minx
Musik: Irmin Schmidt

DVD
Laufzeit: ca. 950 Min. + Bonus
Bildformat: 4:3 – 1.33:1
Tonformat: Dolby Digital 2.0 Mono
Sprachen: Deutsch
Untertitel:
Bonus: Reportage „Maloche vor Ort“ aus 1983
FSK: 12