Irre sind männlich: Man sieht sich immer zweimal…

irre_cover Als Daniel wegen seiner krankhaften Eifersucht von Mia verlassen wird, legt sie ihm eine Therapie nahe. Sein bester Freund Thomas nimmt aus Solidarität mit ihm an einer Gruppentherapie teil und entdeckt dabei einen willkommenen Nebeneffekt: Mit falschem Namen und erfundenen Problemen lassen sich reihenweise Frauen abschleppen. Auf einem Wochenendworkshop der Psycho-Koryphäe Schorsch Trautmann kommt die therapiesüchtige Anwältin Sylvie den beiden auf die Schliche. Von nun an werden die Sitzungen zur postkoitalen Belastungsprobe und Thomas erklärtes Ziel, die bekannte Schauspielerin Bernadette flachzulegen, scheint in immer weitere Ferne zu rücken. Während ausgerechnet Daniel sich in Bernadette verliebt …

Film-Blog.tv meint:
„Irre sind männlich“ hat durchaus seine lustigen Szenen, ist aber insgesamt zu vorhersehbar. Allzu neu sind die Ideen auch nicht, die die Drehbuchautoren Maggie Peren, Philip Voges und Ilja Haller ihren Figuren zugedacht haben.
Der Film ist zwar kein großer Wurf. Als nette Unterhaltung ohne großen Anspruch für einen verregneten Sonntagnachmittag taugt‘s aber allemal.

Daniel ist übertherapiert. Was in erster Linie an seiner Mutter, selbst Psychologin, liegt. Sie hat den armen Kerl alleine erzogen und sämtliche Therapien an ihm durchprobiert. Wie bei Söhnen, denen die ganze Liebe der Mama gilt, nicht unbedingt selten, hat auch unser Daniel massive Beziehungsprobleme. Ständig in der Angst verlassen zu werden, hält er seine Mia an der extrem kurzen Leine. Was die wiederum veranlasst, ihm eine Therapie aufzudrücken: Ausgerechnet bei der lieben Mama…

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Aber Daniel ist wohl nicht zu helfen: Mia hält’s nicht mehr aus, sie trennt sich von ihm. Endlich Single – findet sein Freund, Chef und Kollege Thomas. Um den Trennungsschmerz zu überwinden, empfiehlt er zunächst Mal Partys und One-Night-Stands. Leider ohne den gewünschten Erfolg.

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Was Thomas dann auf die, auf den ersten Blick geniale, Idee bringt: Attraktive Mädels lassen sich am besten bei Gruppen-Therapie-Sitzungen in die Kiste locken. Daniel ist, zunächst widerwillig, dabei. Thomas ist sehr kreativ. Er erfindet interessante Berufe und verkorkste Lebensläufe: Je verkorkster der Typ, umso erfolgreicher bei den Frauen…

Das Konzept geht zunächst blendend auf: Bis ihnen die attraktive Anwältin Sylvie auf die Schliche kommt: Sie taf die beiden schon bei einem vorangehenden Kurs. Damals war der Herzchirurg noch Tierpfleger …

Das Bild der Blu-ray ist, wie sollte es anders sein, sehr gut. Der Ton ist gut ausgewogen abgemischt, das 5.1-System wird fleißig beschickt und vermittelt mit sehr guter Räumlichkeit vor allem bei den Partyszenen Atmosphäre.

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Constantin Film AG präsentiert „Irre sind männlich“ ab dem 30. Oktober 2014 auf Blu-ray Disc™, DVD und als VoD.
Das Rezensionsexemplar wurde von Constantin Film AG zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns herzlich.

Irre sind männlich
Land / Jahr: Deutschland / 2014
Genre: Komödie
Darsteller: Fahri Yardım: Daniel Lukas, Milan Peschel: Thomas Vierzig, Marie Bäumer: Sylvie, Peri Baumeister: Bernadette Klimt, Josefine Preuß: Mia, Tom Beck: Carsten, Carolin Kebekus: Birgit, Herbert Knaup: Schorsch Trautmann, Nicole Marischka: Leila, Gitta Schweighöfer: Gabriele Lukas, Helene Grass: Anke, Jörg Moukaddam: Bernd, Arnd Schimkat: Uwe, Jenny Marie Muck: Claudia, Nadine Wrietz: Felicia, Mareile Blendl: Frau Schauder, Monika Manz: Gruppenleiterin Hilde, Matthias Schweighöfer: Cameo-Auftritt als Partygast u.v.a.
Regie: Anno Saul
Drehbuch: Maggie Peren, Philip Voges, Ilja Haller
Prozenten: Philip Voges, Ilja Haller
Ausführende Prozenten: Martin Moszkowicz, Oliver Berben
Kamera: Carl-Friedrich Koschnick
Schnitt: Charles Ladmiral, Marco Pav D’Auria
Musik: Peter Horn, Andrej Melita
FSK: 12

Blu-ray Disc
Laufzeit: ca. 94 Min. + Bonus
Bildformat: 2,35:1 in 16:9
Tonformat: Deutsch DD 2.0, Deutsch DTS-HD 5.1, Deutsch Hörfilmfassung DD 2.0
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
Extras: Making Of, Premierenclip, Interviews, Blick hinter die Kulissen, Trailer, Wendecover

Webseite zum Film: Irre sind männlich