Mechanic: Resurrection: Immer feste druff …

mech-res_coverSonne, weißer Strand und kristallklares Meer – alles hätte so schön sein können für den ehemaligen Elite-Killer Arthur Bishop, nachdem er nach seinem letzten Job in Brasilien untergetaucht ist. Doch da macht ihm sein alter Rivale Riah Crain einen Strich durch die Rechnung. Nachdem dieser seine Freundin Gina in Thailand entführt hat, stellt er ihn vor eine schier unmögliche Aufgabe: Innerhalb kürzester Zeit soll er ein weiteres Mal um die Welt reisen, drei Auftragsmorde begehen und sie dabei wie Unfälle aussehen lassen. Doch Bishop wäre nicht der „Mechanic“, wenn er nicht bereits einen Plan gegen seinen Erzfeind in der Hinterhand hätte…

Film-Blog.tv meint:
Machen wir uns nix vor: Durch irgendwelche Finessen wie logischer Handlungsaufbau, funktionierende Dramaturgie oder ähnlichen Cineastenkram fühlen wir Jason-Statham-Fans eher belästigt. Wir erwarten von einem Statham-Film lediglich, dass unser lieber Jason es 90 bis 120 Minuten lang ordentlich krachen lässt und dabei ein paar coole Sprüche durch die zusammengebissenen Zähne quetscht. Paar Explosionen kommen immer gut, und wenn ordentlich was zu Bruch geht oder Statham einem Schurken auf besonders böse Art das Licht auspustet, freuen wir uns und nehmen Popcorn nach. Für „The Mechanic: Ressurrection“ braucht der Fan reichlich Popcorn.

Den Beitrag verfasste unser Kollege Chris Kurbjuhn.

Das hatte sich Arthur Bishop, der Protagonist des Jason-Statham-Hits „The Mechanic“ (übrigens ein Remake des Charles-Bronson-Klassikers „Kalter Hauch“) ganz anders vorgestellt. Am Ende des Films hatte er seinen eigenen Tod vorgetäuscht, um Schluss mit der Auftragskillerei machen und in Rio eine ruhige Kugel schieben zu können. Doch kaum hat er den ein oder anderen Schurken abgeknipst (man muss ja in Übung bleiben) und die Bekanntschaft der attraktiven Lehrerin Mae gemacht, findet der verblüffte Bishop sich im Plot eines anderen Statham-Films wieder.

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Die Lehrerin wird entführt, und Bishop-Gegenspieler Crain will zur letzten Stunde läuten, falls Bishop nicht um den Erdball jettet und drei weitere Auftragsmorde… Ja, das kennen wir aus Stathams kerniger 80er-Jahre-Action-B-Picture-Hommage „Killer Elite“! Wir bewegen uns also auf vertrautem Terrain, und das ist gut so. Wir Statham-Fans werden auch nicht jünger und müssen auf unseren Blutdruck achten.

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Ein gut Teil des 40-Millionen-Dollar Budgets von „The Mechanic: Ressurrection“ ist für Reisekosten draufgegangen. Rio, Bulgarien, Sydney und Malaysia sind die mörderischen Stationen. Statham hat sich hier an einem anderen Auftragskiller orientiert, der jedoch im Auftrag Ihrer Majestät unterwegs ist. Ja, mehr James Bond war noch in keinem Statham-Film, und irgendwann gehen auch die letzten Reste des Realismus flöten und aus dem ruppigen Anti-Helden wird endgültig eine unbesiegbare Comicfigur.

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Macht uns Statham-Fans das was aus? Nein, im Gegenteil: Wir nehmen Popcorn nach! Statham-Fans kommen in diesem Film voll auf Ihre Kosten, Cineasten sind hier sowieso falsch und Gelegenheitstäter, denen Statham seiner Erfolgsformel zu kompromisslos folgt, schicken wir zum Popcorn-Nachschub holen. Brauchen wir nämlich reichlich von!

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Das Bild der Blu-ray Disc™ ist auf aktuellem Stand der Technik. Auch bei Großprojektion ist es stets scharf, kontrastreich und fein aufgelöst. Dem stet der Ton in keiner Weise nach, die Boxen des Surroundsystems warden fleißig beschickt und sorgen für viel Atmosphäre.

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Universum Film GmbH präsentiert „Mechanic: Resurrection“ ab 27. Dezember 2016 auf Blu-ray Disc™, DVD und als VoD.
Das Rezensionsexemplar wurde von Studio der Universum Film GmbH zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns herzlich.

Originaltitel: Mechanic: Resurrection
Land / Jahr: USA, Frankreich / 2016
Kinostart: 25. August 2016 (D), 26. August 2016 (USA)
Genre: Action
Darsteller: Jason Statham: Arthur Bishop, Jessica Alba: Gina, Tommy Lee Jones: Max Adams, Michelle Yeoh: Mae, Sam Hazeldine: Riah Crain, Rhatha Phongam: Kurier, Natalie Burn: Natalie Stone u. a.
Regie: Dennis Gansel
Drehbuch: Philip Shelby, Tony Mosher
Produzenten: John Thompson, Robert Earl, David Winkler, William Chartoff
Kamera: Daniel Gottschalk
Schnitt: Michael Duthie, Todd E. Miller, Ueli Christen
Musik: Mark Isham
FSK: 16

Blu-ray Disc™
Laufzeit: ca. 99 Min. + Bonus
Bildformat: 2,35:1 / 16:9
Tonformat: DTS-HD 5.1 Master Audio
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
Extras: Featurettes, Interviews mit Cast & Crew, Making of, Videotagebuch von den Dreharbeiten, Wendecover

Webseite zum Film: Mechanic: Resurrection