R.I.P.D.: M.I.B. meets Curry-Popcorn

ripd_cover_3dJeff Bridges („The Big Lebowski“) und Ryan Reynolds („Safe House“) spielen in der übernatürlichen rasanten Action-Comedy R.I.P.D. (3D) zwei Cops, die im Auftrag des „Rest In Peace Department“ aus dem Jenseits erscheinen, um die Menschen vor einer Meute zunehmend aggressiver Untoter zu schützen, die sich gegen ihren friedlichen Übergang ins Totenreich wehren.

Film-Blog.tv-Fazit
„R.I.P.D.“ ist Popcorn-Kino in Reinkultur. Wer „Men In Black“ oder „The Avengers“ schon gesehen hat, muss sich „R.I.P.D.“ nicht unbedingt reinziehen. Trotzdem: Vor allem in 3D macht der Film viel Spaß, man darf ihn nur nicht zu ernst nehmen …

Detective Nick Walker, jung und glücklich verheiratet, kommt bei einer Festnahme ums Leben. Seine Fähigkeiten werden im „Rest In Peace Department“ – kurz R.I.P.D. – dringend benötigt. Zusammen mit dem erfahrenen Sheriff Roy Pulsifer, der schon seit dem amerikanischen Bürgerkrieg im R.I.P.D. seinen Dienst versieht, soll er monströse Seelen aufzuspüren, die sich als normale Menschen unter die Lebenden mischen. Sein Auftrag? Er muss diese speziellen Gesetzesbrecher verhaften und dem letzten Gericht übergeben, wenn sie sich ihrem Urteil widersetzen und in der Menge der ahnungslosen Erdbewohner Zuflucht suchen. Die beiden raufen sich, eher widerwillig, zusammen. Dabei kommen sie einem Komplott auf die Spur, das alles Leben auf der Erde auslöschen könnte. Also müssen die Elite-Cops des R.I.P.D. das kosmische Gleichgewicht wieder herstellen … oder hilflos zuschauen, wie die wütenden Gespenster die Einbahnstraße zum Jenseits in der falschen Richtung benutzen.

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Dass es dabei nicht ganz bierernst zugeht, ist schon daraus ersichtlich, dass sie die Untoten auf Erden dann zu erkennen geben, wenn sie in Kontakt mit indischen Lebensmitteln kommen. Curry, Bockshornklee oder Kreuzkümmel machen dann aus unscheinbaren Bürgern wütende Zombies, die es zu vernichten gilt.

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Das Ganze ist durchaus spannend, erinnert aber stark an „Men In Black“. Garniert mit netten GCI-Effekten, die man so, oder so ähnlich schon öfter gesehen hat, gipfelt „R.I.P.D.“ in einem Showdown, der auch aus „The Avengers“ stammen könnte.

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Nach Logikfehlern braucht man nicht zu suchen, die werden dem Betrachter, quasi auf dem Silbertablett, präsentiert und sind schon fast bewusst eingesetzte Stilmittel.

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Universal Pictures präsentiert „R.I.P.D.“ ab 09. Januar 2014 auf DVD, Blu-ray Disc™ und als Download. Das Rezensionsexemplar wurde von Universal Pictures zur Ansicht zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns herzlich.

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Originaltitel: „R.I.P.D.“
Land/Jahr: USA / 2013
Genre: Action, Zombies
Darsteller: Jeff Bridges Ryan Reynolds Kevin Bacon Mary-Louise Parker u.a.
Regie: Robert Schwentke
Produzenten: Michael Fottrell, Neal H. Moritz, Mike Richardson
Drehbuch: Phil Hay, Matt Manfredi
Kinostart: 29.08.2013
FSK: 12

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Blu-ray Disc
Laufzeit: ca. 96 Min. + Bonus
Bildformat: 2,35:1 (16:9) 1080p High Definition
Tonformat: DTS HD Master Audio 5.1 (GB), DTS Digital Surround 5.1 (alle anderen Sprachen)
Sprachen: D, GB, F, I, NL, P, E
Untertitel: D, GB, Arabisch, DK, FIN, F, IS, I, NL, N, P, E, S (ausblendbar)
Bonus: Alternative Anfänge, unveröffentlichte / alternative Szenen (Alternate – Nick & Hayes To Raid; Alternate – Julia Jogging; Alternate – Made Love To My Skull; Deleted – Roy’s Partner Shot Him; Nicks neue Avatars; Gag Reel); R.I.P.D. Motion Comics: Die Avartare zum Leben erwecken; Übertragung von R.I.P.D.; Making Of; das Filmen der anderen Seite; sie sind unter uns: Deados & Avatars; Anatomie einer Schießerei; Wendecover