Roger Waters – The Wall: Rock mit Tiefgang

Gewinnspiel_rotwall_coverRoger Waters The Wall – der von den Kritikern als „monumentales Kinoereignis” und „einfach atemberaubend“ bezeichnete Film – ist das brandneue Meisterepos, das unter der Regie von Roger Waters und Sean Evans entstand. Der Film entfaltet sich auf mehreren Ebenen – als allumfassendes Konzertereignis des Albumklassikers von Pink Floyd, als Roadmovie, bei dem Roger Waters eine Reise in die Vergangenheit unternimmt, und als berührender Antikriegsfilm, der vor allem die menschlichen Verluste in den Vordergrund stellt. Der Film war im September als „One Night Only“ Release zu sehen, wo Hunderttausende von Fans weltweit die beeindruckenden Szenen von The Wall als Kinoevent der besonderen Art erlebten.

Film-Blog.tv meint:
Pink Floyd war schon immer ein Garant für große Bühnenevents. Ihr „Live at Pompeii“ auf Super 8-Film fehlte in den 70iger Jahren auf keiner Jahresabschlussparty in unseren Schulen. „The Happiest Days Of Our Lives / Another Brick In The Wall“ wurde zur Hymne der Schüler. Und dennoch: Seit „Darkside Of The Moon“ beklagten die Fans der ersten Stunde die zunehmende Kommerzialisierung von Roger Waters, David Gilmour & Co. Im Nachhinein betrachtet, waren die Alben der 70iger Meilensteine, die künftige Musikergenerationen noch lange beeinflussen sollten. Dass „The Wall“ durch den Fall der Berliner Mauer über 10 Jahre nach Erstveröffentlichung des Albums erst richtig populär wurde, steht auf einem anderen Blatt.
Die nun vorliegende Blu-ray kann mit Fug und Recht als eine der besten jemals veröffentlichte Publikation eines Pop-/Rockfilms für das Heimkino bezeichnet werden. Die Reise von Waters durch Frankreich nach Italien, um die Kriegsschauplätze in denen sein Großvater im 1. Und sein Vater im 2. Weltkrieg fielen bildet einen ruhigen Gegenpol zum Konzert, das nun in Dolby Atmos aus dem Soundsystem donnert.

Das 1979 veröffentlichte Pink Floyd Konzeptalbum „The Wall“ gilt noch heute als eines der einflussreichsten Alben der Musikgeschichte. Die erzählte Handlung um den Musiker Pink, der nach einigen einschneidenden Erlebnissen eine emotionale Mauer um sich errichtet, hat viele Menschen auf der ganzen Welt berührt und wurde 1982 sogar verfilmt.

Genauso wichtig und imposant wie die Musik selbst, war die 1980-81 durchgeführte „The Wall“-Tour. Die Besonderheit: Im Verlauf des Konzerts wurde nach und nach eine aus Pappe-Bausteine bestehende Mauer aufgebaut, die die wachsende Isolation des Protagonisten Pink dargestellt hat. Die erste Konzerthälfte endete damit, dass die Mauer komplett geschlossen wurde und die Band Pink Floyd hinter ihr nicht mehr vom Publikum gesehen werden konnte. Während der zweiten Konzerthälfte spielte Pink Floyd hinter der Bühne, während eine maskierte Ersatzband vor der Mauer spielte. Nur in einzelnen Szenen traten Teile der eigentlichen Band nach vorne, blieben aber ansonsten hinter der Mauer, bis diese mit einem Explosionsgeräusch in sich zusammen fiel und Pink Floyd wieder sichtbar das Finale spielte.

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Durch die aufwändige und teure Bühnenkonstruktion fanden die 31 Konzerte der Tour in nur vier Städten statt. Neben der sich konstant aufbauenden Mauer gab es riesengroße Marionetten, die während der Show als Lehrer und Mutter in Erscheinung traten. Außerdem wurden Trickfilmszenen auf die Mauer projiziert. Neben New York, Los Angeles und London war auch Dortmund unter den einzigen Konzertstätten.

Nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 wurde „The Wall“ unter der Leitung von Roger Waters noch einmal am 21. Juli 1990 auf dem Potsdamer Platz aufgeführt und gilt als eines der größten und aufwändigsten Konzerte der Geschichte. Es wurden 200.000 Karten verkauft und die Beschallungsanlage war mit sieben Megawatt die größte, die je für ein einzelnes Konzert gebaut wurde. Im Vergleich zur Tour zehn Jahre zuvor, wurden einige Stücke anders interpretiert und einige Arrangements waren weitaus aufwändiger gestaltet. Die sechs Millionen D-Mark, die das Konzert einspielte, wurden an die Stiftung „World War Memorial Fund for Disaster Relief“ gespendet.

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Zwanzig Jahre nach dem Konzert auf dem Potsdamer Platz führte Roger Waters „The Wall“ erstmals wieder in voller Länge auf. Im Rahmen einer letzten Tour, die sich von 2010 bis 2013 erstreckte, wurden noch einmal 219 Konzerte in 33 Ländern gespielt.

Zusammen mit Regisseur Sean Evans wurde dieses Live-Spektakel als atemberaubende Konzert-Dokumentation inszeniert: „Roger Waters – The Wall“. Dabei entfaltet sich der Film auf mehreren Ebenen – als allumfassendes Konzertereignis des Albumklassikers von Pink Floyd, als Roadmovie, bei dem Roger Waters eine Reise in die Vergangenheit unternimmt, und als berührender Antikriegsfilm, der vor allem die menschlichen Verluste in den Vordergrund stellt.

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Der Film mit Dolby-Atmos-Tonspur zeigt bisher unveröffentlichtes Filmmaterial dieser außergewöhnlichen Konzerttournee. Zu hören sind unter anderem die Hits „Another Brick in the Wall Part 2“, „Comfortably Numb“ und „Run Like Hell“.

Roger Waters The Wall wurde während der ausverkauften „The Wall Live Tour“ 2010 -2013 gedreht. Die Show, die vor mehr als 4 Millionen Fans in 219 Konzerten drei Jahre lang gezeigt wurde, war die größte Konzerttour, die von einem Solokünstler jemals realisiert wurde. Der Film mit Dolby-Atmos-Tonspur zeigt bisher unveröffentlichtes Filmmaterial dieser außergewöhnlichen Konzerttournee. Zu hören sind unter anderem die Hits „Another Brick in the Wall Part 2“, „Comfortably Numb“ und „Run Like Hell“.

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Neben der herausragenden Musik reflektiert Waters über die Auswirkungen des Krieges auf seine eigene Familie und begibt sich auf eine sehr persönliche Reise, die sich wie ein roter Faden durch den gesamten Film zieht: Waters reist nach Frankreich, an den Ort, an dem sein Großvater beerdigt ist, und nach Italien zur Gedenkstätte seines Vaters. Beide verlor Waters durch den Krieg. Diese Reise zeichnet das aufrichtige Portrait eines Mannes, der genug erlebt hat, um ein leidenschaftlicher Kriegsgegner zu sein.

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Gewinnspiel
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Dazu habt ihr bis zum 31.12.2015 bis 24.00 Uhr Zeit.

Das Gewinnspiel wird von www.film-blog.tv veranstaltet, die Teilnahme ist kostenlos. Teilnahmeberechtigt sind Personen über 18 Jahre mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland. Mitarbeiter der beteiligten Firmen und Agenturen sowie von www.film-blog.tv
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Die Teilnehmerdaten werden nur für die Zustellung eines eventuellen Gewinns bis zum Einsendeschluss gespeichert und anschließend vollständig gelöscht. Eine Weitergabe an Dritte ist ausgeschlossen.

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UNIVERSAL PICTURES GERMANY GmbH© präsentiert „Roger Waters – The Wall“ ab dem 19. November 2015 auf DVD, Blu-ray, VoD sowie 2-Disc Blu-ray Special Edition im Digibook.
Das Rezensions- und die Verlosungsexemplare wurden von UNIVERSAL PICTURES GERMANY GmbH© zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns herzlich.

Originaltitel: Roger Waters – The Wall
Land / Jahr: Großbritannien, Frankreich / 2014
Genre: Musik, Doku
Regie: Sean Evans, Roger Waters
Drehbuch: Sean Evans, Roger Waters
Produzent(en): Mark Fenwick
Kamera:
Musik: Roger Waters

Blu-ray Disc™
Laufzeit: ca. 96 Min. zzgl. Bonus
Bildformat: Full HD 16:9 (2,40:1)
Tonformat und Sprachen: Dolby Atmos, 2.0, Englisch
Untertitel: D, GB, F, NL, uvm
Extras: Die DVD, Blu-ray sowie der digitale Download enthalten ein Bonus-Feature, in dem Roger Waters das Grab des Schriftstellers Frank Thompson besucht, der sein Leben im Zweiten Weltkrieg verlor. Die 2-Disc Blu-ray Special Edition enthält mehr als 95 Minuten Bonusmaterial über die unvergesslichen Momente, als David Gilmour und Nick Mason zusammen mit Roger Waters während der The Wall Live Tour in der Londoner O2 Arena auftraten und das Stück „Comfortably Numb“ performten. Ebenso enthalten sind Driving-Auskopplungen des Roadmovies, Art Cards, ein Poster sowie eine Broschüre.
FSK: 6

Webseite zum Film: Roger Waters – The Wall