Schuld: Durch Recht zur Gerechtigkeit?

schuld_coverDer Täter ist in uns allen. In den sechs ausgewählten Geschichten läuft auf einem “Volksfest” alles aus dem Ruder, die “DNA” überführt ein Pärchen, das vor vielen Jahren einen Fehler begangen hat, eine Gruppe junger Internatsschüler interessiert sich gefährlich intensiv für “Die Illuminaten”, “Der Andere” wird von seinem Nebenbuhler beinahe totgeschlagen, “Schnee” färbt sich rot, und ein “Ausgleich” für das lange andauernde Martyrium einer jungen Mutter wird vor Gericht gefunden.

Film-Blog.tv meint:
Wer sich „Schuld“ zulegt, wird vermutlich die zuvor erschienene Schirach/Berben-Produktion „Verbrechen“ kennen. Und hier nun eine abweichende Erzählform erleben: dunkler, ruhiger und introspektiver als der Vorgänger. Dass Oliver Berben hier kein „Verbrechen 2“ vorlegt, ist keineswegs ein Nachteil. Wer sich auf den neuen Stil einlässt, findet sechs Perlen der innovativen Krimiunterhaltung, die intelligente Impulse zum Nachdenken vermitteln und die Biographie der Menschen in den Mittelpunkt stellen, die sich hier vor Gericht wiederfinden. Die Frage, ob es Verbrecher sind, nimmt dem Zuschauer kein schwarz-weißzeichnender Plot ab, und das hebt diese Kollektion sehr angenehm vom Krimieinerlei ab.

Den Beitrag verfasste unser Autor Peter Schrandt.

Eigentlich ist es doch ganz einfach: es gibt die Diebe, Einbrecher, Gewalttäter; die Dealer, Vergewaltiger und Mörder. Das sind die Bösen. Wir hingegen sind die Guten. Dieses Modell wird uns schon in früher Kindheit vom Kasper, Grimms Märchen, den Panzerknackern und später unzähligen Jugendbuchserien vermittelt. Meistens kommt in diesem Geschichten ein Privatdetektiv, Polizist, Sheriff oder eine Gruppe vorpubertärer Jugendlicher, bringt den Bösen vor Gericht und alles ist gut. In Grimms Hausmärchen wird dann gerne grausam zu Tode gefoltert und alle Guten sind glücklich, das ist in heutigen Erzählungen meist anders. Aber simpel ist es weiterhin fast jedesmal. Hier sind wir, die Guten, und dort sind die Bösen.

Ferdinand von Schirach hat als Strafverteidiger gearbeitet, und er weiß, dass das Leben und die Frage der Schuld um einiges komplexer ist als zwischen Micky Maus und Kater Karlo. Eine Frau wird jahrelang von ihrem Mann grausam misshandelt; sie schweigt, um das gemeinsame Kind zu schützen. Der Mann droht, der Tochter das selbe Leid zuzufügen wie der Tochter und wird umgebracht. Angeklagt: eine Frau mit einem jahrelang geschundenen Körper und Geist. Ein Mann bedrängt eine Wohnungslose, ihr Freund tötet ihn im Affekt. Mit der Hinterlassenschaft des Toten gelingt ihnen die Wende, sie werden in den folgenden Jahren zu einer Bilderbuchfamilie mit Berufen, zwei Kindern und bescheidenem Wohlstand. Als die Justiz sie mit der Vergangenheit konfrontiert, wendet sich das Blatt erneut. Zweimal Lebenslang für Mord und vier zerstörte Existenzen?

schuld_01

Ferdinand von Schirach diskutiert nicht nur die Schuld der vom Recht verfolgten Menschen, er stellt auch rechtsethische Fragen nach der Rolle des Verteidigers. Eine junge Frau wird grausam von neun Männern vergewaltigt und schwer misshandelt. Ihr Leben hängt am seidenen Faden. Der Strafverteidiger findet die Lücke im Recht, die eine Bestrafung der Vergewaltiger sicher vermeidet. Das ist geschäftlich sehr erfolgreich, aber ist es ethisch zulässig?

Nach Erscheinen der neuen Oliver Berben-Produktion haben wir in der Redaktion von film-blog-tv über „Schuld“ diskutiert. Wir sind große Anhänger des Vorgängers „Verbrechen“, und waren nach den ersten gesichteten Folgen von „Schuld“ zunächst enttäuscht. Wo ist das Niveau der Folgen mit dem großen Bierbichler, was passierte mit der avantgardistischen Inszenierung? Das Erfolgsteam Autor und Produzent war doch geblieben, wo ist die vermisste Wirkung? Wo doch der motivische Apfel noch immer auftaucht…

Nach der letzten Folge, „Volksfest“, wusste ich: „Schuld“ hält ohne weiteres das Niveau von „Verbrechen“, aber die zweite Serie unterscheidet sich deutlich in der Tonalität und den Fragen, die sie stellt.

„Schuld“ ist eine Weiterführung von „Verbrechen“, keine Fortsetzung. Darauf muss man sich als Zuschauer einlassen.
Autor Schirach geht es immer auch um Rechtsethik, auch in „Verbrechen“-Folgen wie „Fähner“; aber hier wird seine Erzählweise dunkler, selbstkritischer bezogen auf das Rechtssystem und der Rolle der Individuen in ihm. Die tröstliche Unbeschwertheit, die „Verbrechen“-Folgen wie „Der Igel“ selbst vor dem Hintergrund von Gewaltverbrechen ausstrahlen, ist in der reiferen Episodenfolge „Schuld“ nicht mehr zu finden. Den Begriff „zweite Staffel“ verwende ich aufgrund der Eigenständigkeit bewusst nicht.

Viele der Erfolgselemente von „Verbrechen“ finden sich auch hier. Die pointierten Kurzgeschichten von Ferdinand von Schirach mit ihrer großen Tiefe bilden die Basis, Produzent Oliver Berben beweist eine glückliche Hand bei Cast und Crew, und die visuelle Effekte von Solo Avital sind gleichmaßen innovativ wie sehenswert, wenn auch dezenter präsentiert als im Vorgänger „Verbrechen“. Die Kamera zeichnet poetische Bilder, spielt mit Variationen von Schärfe, Details, Körnung und Farbfiltern. Das fasziniert unverändert. Josef Bierbichler, der Hauptdarsteller aus „Verbrechen“, ist nicht mehr dabei, aber Moritz Bleibtreu füllt die Rolle des Strafverteidigers über alle Folgen konstant authentisch und mit eigener Handschrift aus.

Oliver Berben erzählt die Episoden nicht immer chronologisch. Die Sicht des Anwalts führt von der Tat zurück in die Geschichte des Verbrechens, und in den Folgen „DNA“ und „Volksfest“ wechselt der Fokus wiederholt zwischen Vergangenheit und Szenen der Gegenwart. Dabei ist es immer leicht, dem erzählerischen Faden zu folgen, die Vermischung der zeitlichen Ebenen gelingt sehr schlüssig.

Das wiederkehrende Motiv des Apfels zieht sich erneut wie ein roter Faden durch alle Episoden; in der Folge „Schnee“ ist der Apfel zudem der Impuls, der die Anklage ihrer Basis entzieht.

Und es darf geraucht werden! Seit dem Spiegel-Essay Ferdinand von Schirachs „EINSPRUCH: Reine Menschen, reine Luft“ aus 2010 wissen wir um die Leidenschaft des Strafverteidigers, und auch in den Episoden zünden sich der Anwalt und die Mandanten gerne eine Kippe an. Warum fällt mir das besonders auf? Vielleicht, weil ich vor „Schuld“ einen us-amerikanischen Spielfilm bearbeitet habe, der seine Alterseinstufung PG-13 unter anderem wegen des Attributs „smoking“ erhalten hat. film-blog.tv weist natürlich darauf hin, dass Rauchen die Spermatozoten schädigt, zu einem frühen und schmerzhaften Tod führen kann sowie abhängig macht und rät, gar nicht erst damit anzufangen. Es fällt nur auf; vor allem dort, wo sich Schirachs Serien-Alter Ego gleich zwei Zigaretten gleichzeitig in den Mund steckt. Die zweite stellvertretend für einen gerade beerdigten Freund, der einen einzigen Fall lang sein Sozius war. Und auf dessen Grabkreuz der Anwalt die brennende Zigarette legt, als Zeichen der Verbundenheit und in Erinnerung an die gemeinsame Zeit. Schirach ist ruhig, aber nicht stromlinienförmig und nicht zeitgeistfixiert. In „Schuld“ bleiben Menschen Individuen, ob nun rauchend oder nicht.

Wo sie innerhalb der Justiz stehen, fasst jede Episode am Ende zusammen:
„Die Schuld eines Menschen ist schwer zu wiegen. Wir streben unser Leben lang nach Glück, aber manchmal verlieren wir uns und die Dinge gehen schief.
Dann trennt uns nur noch das Recht vom Chaos, eine dünne Schicht aus Eis. Darunter ist es kalt, und man stirbt schnell.“

Was soll man diesen Worten Ferdinand von Schirachs noch hinzufügen?

Das ZDF beschritt mit „Schuld“ neue Wege. Erstmalig stellte der Mainzer Sender eine komplette Serie schon zwei Wochen vor der TV-Premiere online. Da die Folgen nicht verbunden sind, ist es nicht nötig, die Serie an einem Stück zu sehen. Doch das „Zweite“, dessen Zuschauern ein Durchschnittsalter jenseits der 60 Jahre nachgesagt wird, möchte die Generation Netflix erreichen. Wer sich die Microsite dew ZDF zur Serie ansieht, findet unter den wenigen Menüpunkten auch „Second Screen“. Es sind sicher nicht die Silver Ager, deren Geduld keine 45 Minuten überdauert, um eine der sehenswerten Folgen durchgängig zu verfolgen; es wird wohl eine jüngere Zielgruppe sein, die der öffentlich-rechtliche Sender während der Ausstrahlung zum Smartphone oder Tablet greifen sieht um ergänzende Informationen anzurufen. Dabei hat Oliver Berbens Serie nun wahrlich keine „horizontale Verwertung“, kein „Binge watching“ und keinen hyperaktiven Multikonsum am „Second Screen“ nötig.

——

Die Episoden

schuld_02
Der Andere

Thorsten und Elisabeth Paulsberg sind seit 14 Jahren verheiratet. Die Anwältin entdeckt einen Stimulus für ihre Beziehung: wenn sie mit anderen Männern schläft und Thorsten dabei zusieht, findet sie neuen Antrieb im Sex mit ihrem Mann. Sie mietet Callboys, er filmt. Als beide gemeinsam Thorstens Schulfreund Rüdiger Timmer treffen, landet Elisabeth schon bald mit ihm im Bett, doch sie empfindet es diesmal als demütigend, als ihr Mann sie dabei filmt. Als Thorsten auf einer Messe erneut auf Rüdiger trifft, schwärmt dieser von dem Erlebnis mit Elisabeth. Thorsten verliert die Beherrschung, und aus dem Spiel um Lust wird ein Kampf auf Leben und Tod…

schuld_03
Schnee

Ein Scharfschütze ist in Position, ein SEK in voller Montur bricht eine Wohnung auf: Das Ziel der Operation ist ein ruhiger alter Mann. Bruno Gronau ist 72 Jahre alt und seit 40 Jahren Witwer. In seiner Wohnung finden die Beamten 200 Gramm Heroin und Spuren des Streckmittels Lidokain. Der Staatsanwalt will eigentlich nicht anklagen, aber die Beweislage ist eindeutig. Und ein Taschenmesser, das bei Bruno Gronau gefunden wurde, erschwert seine Lage erheblich. Nach dem Betäubungsmittelgesetz drohen ihm durch den „Waffenbesitz“ fünf Jahre Haft. Doch trotz dieser langen Strafe, die bis an sein Lebensende reichen könnte, schweigt er beharrlich. „Es gibt wichtigeres als meine Freiheit“, eröffnet er dem gerichtlich bestellten Pflichtverteidiger. Was bewegt den alten Mann, seinem -Lebensabend etwas größerem zu opfern?

schuld_04
Ausgleich

Alexandra Läufer erlebt ein Martyrium in der Ehe mit ihrem Mann Thomas. Es endet erst, als er schlafend mit Steinstatue erschlagen wird. Im Prozess wird deutlich, dass der Boxer seine Frau über Jahre körperlich und psychisch misshandelte. In einer von ihrem Anwalt veranlassten klinischen Untersuchung zeigt sich das Bild multipler innerer Verletzungen in erheblichem Ausmaß, teils drei bis sieben Jahre alt. Die Angeklagte schweigt beharrlich. Es gelingt ihrem Verteidiger, der Verhandlung mit einem geschickten Impuls eine vollkommen neue Wendung zu geben. Doch die Wahrheit ist anders als das Geschehen, von dem das Gericht ausgeht…

schuld_05
Die Illuminaten

Schüler eines privaten Internats führen in der Rolle von Illuminaten eine Opferzeremonie an einem Mitschüler durch. Als die Kunstlehrerin auf das Geschehen im alten Schlachthaus aufmerksam wird, sieht sie ihren Lieblingsschüler, den hochbegabten Henry, in einer Erhängungssituation. Erschrocken kommt sie auf einer freien Steintreppe ins Stürzen und kommt zu Tode. Der Internatsleiter beauftragt den Anwalt Friedrich Kronberg, dessen Ermittlungen zu Ben führen, dem einzigen Freund des Außenseiters Henry unter den Schülern. Die Nachforschungen zeichnen das traurige Bild eines isolierten Jungen, dessen Förderung durch die vertraute Kunstlehrerin von den Eltern unterbunden wird. Bestand eine engere Beziehung zwischen der sechzigjährigen Lehrerin und dem 17 Jahre alten Schüler?

schuld_06
DNA

Die Wohnungslosen Nina und Thomas verbringen Heiligabend 1997 in der U-Bahnstation Fehrbelliner Platz. Der Passant Herrmann Seidler lädt sie zu sich nach Hause ein. Als Thomas im Sessel einschläft, geht Herrmann ins Bad, in dem Nina in der Wanne liegt, und beginnt vor der jungen Frau zu masturbieren. Thomas wacht auf, rennt ins Bad und ertränkt Herrmann in der Badewanne. In der Wohnung des Toten finden die beiden 8.500 Euro. Mit dem Bargeld begründen die beiden eine neue Existenz, in den folgenden Jahren entwickeln sie sich zu einer Bilderbuchfamilie mit zwei Kindern. Sie bleiben nach einer Vernehmung kurz nach der tat unbehelligt, bis sie Vorladungen zu einer DNS-Probenahme erhalten. Die Kriminaltechnik hat sich weiterentwickelt, und eine molekulargenetische Untersuchung ihrer Zigarettenkippen in der Wohnung des Toten zeigt ihre Spuren. Die Haftbefehle lauten zwar auf Mord, die über Jahre erkämpfte Normalität wird von einem Moment auf den anderen zerstört. Die beiden sind zu allem entschlossen…

schuld_07
Volksfest

Eine junge Kellnerin bringt den Musikern auf einem Volksfest Bier in den Backstagebereich. Als sie den abgetrennten Raum hinter der Bühne betritt, stürzt sie. Die Musiker der Blaskapelle „Die Wildbuben“ nähren sich ihr langsam und die Männer beginnen die Siebzehnjährige zu vergewaltigen. Einer von ihnen ruft die Polizei, die Beamten sind aufgrund der erheblichen Verletzungen schockiert. Die Männer werden in Untersuchungshaft genommen. Eine renommierte Sozietät holt die Anwälte Friedrich Kronberg und Carl Jacobi mit ins Boot. Die beiden renovieren gerade ihre Kanzleiräume, der erste Auftrag kommt sehr gelegen. Der ruhige Friedrich Kronberg beteiligt sich nicht an der der anwaltlichen Besprechung. Als er nach seiner Meinung gefragt wird, nennt er den Schlüssel, der trotz des schweren Verbrechens zu einem Freispruch führen soll. Der Senior ist beeindruckt und äußert seine Anerkennung; doch das Leben der beiden jungen Anwälte wird mit diesem Fall für immer verändert…

Das Bonusmaterial
Ein rund 34 Minuten langes Special umfasst Einzelinterviews mit Oliver Berben, Moritz Bleibtreu, Producer Jan Ehlert und Ferdinand von Schirach, unterfüttert mit Szenen aus „Schuld“ und angereichert mit einem Pressegespräch als Podiumsdiskussion.

Dass ein individuell mit „Schuld“-Szenen angereichertes Musikvideo von „Schlaflos“ der Band Jennifer Rostock enthalten ist, freut mich persönlich sehr, denn das ruhige Stück ist seit über einem Jahr mein musikalischer Favorit. Leider fehlt das besonders schöne kraftvolle Ende des Songs in dieser speziellen Edition, die immerhin grandios fotografiert wurde und Filmszenen gekonnt aufnimmt.

Das Menü wie auch das Eröffnungsthema jeder Episode begrüßt den Zuseher akustisch mit einer Mischung aus dem Auftakt des Songs „Zeitspiel“ in Verbindung mit „Schlaflos“. Die Nennung von „Schlaflos“ in den Credits der Episoden ist somit nur die halbe Wahrheit — film-blog.tv deckt schonungslos auf!) Beide Lieder stammen aus dem jüngsten Jennifer Rostock-Album „Schlaflos“; „Zeitspiel“ ist der Opener, das Titelstück der letzte Track.

Studio Hamburg Enterprisespräsentiert „Schuld“ ab 8.Mai 2015 auf Blu-ray Disc™ und DVD.
Das Rezensionsexemplar wurde von Studio Hamburg Enterprises zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns herzlich.

Schuld
Land / Jahr: Deutschland / 2014
Genre: Kriminalfilm
Darsteller: 1. Der Andere: Moritz Bleibtreu, Devid Striesow, Bibiana Beglau, Matthias Matschke u.a. 2. Schnee: Moritz Bleibtreu, Hans-Michael Rehberg, Aylin Tezel, Edin Hasanovic u.a. 3. Ausgleich: Moritz Bleibtreu, Anna Maria Mühe, Benjamin Sadler, Ludwig Trepte u.a. 4. Die Illuminaten Moritz Bleibtreu, Jörg Hartmann, Teresa Harder, Max Hegewald u.a. 5. DNA Moritz Bleibtreu, Alina Levshin, Misel Maticevic, Rainer Reiners u.a. 6. Volksfest: Moritz Bleibtreu, Adrian Topol, Michael Gwisdek, Helga Wretmann u-a.
Regie: Hannu Salonen, Maris Pfeiffer
Drehbuch: Jobst Oetzmann, André Georgi, Nina Grosse, Jan Ehlert nach Ferdinand von Schirach
Produzenten: Oliver Berben, Jan Ehlert
Kamera: Hanno Lentz
Musik: Marco Meister, Robert Meister; Titelmusik: Zeitspiel / Schlaflos von Jennifer Rostock
FSK: 12

Blu-ray Disc™
Laufzeit: ca. 270 Min. (6 x 45 Min.) + 45 Min. Bonus
Bildformat:16:9 – 1.77:1
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Sprachen: Deutsch
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
Extras: Interviews mit Oliver Berben, Moritz Bleibtreu, Producer Jan Ehlert und Ferdinand von Schirach, Musikvideo „Schlaflos“ der Band Jennifer Rostock

Webseite zum Film: Schuld