Selfmade-Dad – Not macht erfinderisch: Einmal Millionär und zurück

Gewinnspiel_rotDad Blu 3DAus zwei nützlichen Dingen ein unschlagbares Produkt zu kreieren, war immer Motto und Erfolgsrezept von Selfmademan Robert Axle. Mit seiner eigenen Home-Shopping-Show und skurrilen Einfällen brachte er es zu einem stattlichen Vermögen – bis sich ein paar Kunden zu viel an seiner Bauchweg-Fernbedienung die Finger zerquetschten. Resultat: Geld weg, Frau weg, acht Jahre Knast. Wieder in Freiheit ist dem einst angesehenen Innovator klar, dass ihm nur eines helfen kann: eine durchschlagende Erfindung. Bis dahin muss er notgedrungen bei seiner wenig begeisterten Tochter Claire in der WG wohnen, mit deren verrückten Mitbewohnerinnen klarkommen und alle davon überzeugen, dass in ihm noch die Genialität früherer Tage steckt

Film-Blog.tv meint:
Es hätte so schön werden können: Ein toller Cast und eine nette Grundidee, die tolle Variationen des Themas geradezu anbietet. Leider ist es beim Konjunktiv geblieben. Denn das Drehbuch startet zwar mit einigen fulminanten Szenen, denen leider schon nach weniger als einer Viertelstunde Laufzeit der Esprit ausgeht. Was dann folgt ist so vorhersehbar wie eine Folge des „Komödienstadels“ aus den 60igern. Und ungefähr genauso innovativ. Überraschende Twists sind Fehlanzeige. Die ganze Story versandet in konventionellen, viel zu braven Bahnen, wie man sie schon tausend Mal in US-Seifenopern gesehen hat. Dass man dabei nicht einschläft, ist den guten Schauspielern zu verdanken. Die schaffen es immer wieder, die Geschichte am Laufen zu halten.

Robert Axle war ganz oben. Hat sich mit seinen Erfindungen vom kleinen Häuschen in der Vorstadt zum Multimillionär mit riesengroßer Villa und allem erdenklichen Luxus hochgearbeitet. Das Prinzip seiner „Fabrikationen“ war einfach: Zwei, offensichtlich gegensätzliche, Produkte zusammenfügen und daraus einen neuen, noch größeren Nutzen für den Verbraucher erzielen. In Shopping-TV-Kanälen wurde das Zeug in Massen abgesetzt. Nicht nur Axle, auch seine Geschäftspartner, wurden so steinreich.

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Bis zu jenem unglücklichen Fitness-Gerät, das mit jedem Situp das TV-Programm weiter zappte. Ein winziger Konstruktionsfehler führte dazu, dass sich die Benutzer – wenn sie sich dumm anstellten – den Mittelfinger abzwickten. Das amerikanische Produkthaftungsgesetz ist bei uns nicht erst seit TTIP im Gespräch. Wir wissen längst: Sowas kann in den USA die Firma und dessen Besitzer ruinieren. Die eine Hälfte seines Vermögens musste Axle den Geschädigten als Schmerzensgeld überlassen, die zweite staubte seine Gattin bei der Scheidung ab. Der einst gefeierte Erfinder und erfolgreiche Geschäftsmann wanderte für acht Jahre in den Knast.

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Wieder draußen, muss er sich eine neue Bleibe suchen. Die Ex-Frau längst wieder verheiratet, lässt ihn nicht mal ins Haus. Und die Tochter hat ihm nie verziehen, dass er vor lauter Geschäft nie Zeit für sie hatte. Dennoch lässt sie ihn widerwillig – und nur für kurze Zeit – in ihre WG einziehen. Dort pennt er jetzt auf dem Sofa und sieht sich den Anfeindungen der Chaos-Feministin Phoebe und der (nicht nur) latenten Abneigung seiner Tochter ausgesetzt. Lediglich die zart besaitete Donna versucht zu vermitteln.

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Axle fliegt gleich am ersten Arbeitstag von seiner Putzstelle bei einem Discounter. Als Ausgleich versucht er, sich in der WG nützlich zu machen. Was natürlich prompt nach hinten losgeht. Er darf ein paar harmlose Slapstickeinlagen zum Besten geben, fast ist man schon geneigt zu hoffen, dass die Story nun endlich Fahrt aufnimmt. Leider kippt Trent Cooper einen großen Eimer Rührseligkeit über die zart aufkeimende Komödie und erstickt die Hoffnung auf Besserung im Keim. Schade, denn grade aus der Reibung zwischen Axle und Phoebe hätte man nicht mehr machen können, sondern müssen. Dafür hätte es keinen Woody Allen bedurft.

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Es folgt, was kommen muss: Axle hat eine Idee, doch das Kapital für den Prototypen will ihm weder eine Bank, noch sein ehemaliger Geschäftspartner geben. Er beantragt – ausgerechnet auf den Namen der netten Donna, die immer zu ihm hielt, und ohne deren Wissen – eine Kreditkarte, die er mit US-$ 5.000.- hoffnungslos überzieht. Obwohl er den Schaden umgehend wieder gut machen kann, ist das Vertrauen in ihn zerstört. Er setzt jetzt alles auf eine Karte …

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Gewinnspiel
Folgende Fragen gilt es zu beantworten:
1.) Nennt uns Eure Lieblingskomödie zum Thema Familie! Schön wäre eine kurze Begründung, warum Euch ausgerechnet dieser Film so gut gefällt.
2.) Wie habt Ihr zu www.film-blog.tv gefunden?
Zu gewinnen gibt’s auch was, nämlich

1 x Blu-ray „Selfmade-Dad – Not macht erfinderisch“

Schickt einfach eine Mail mit der, hoffentlich richtigen, Antwort und Eurer Adresse an gewinnspiel@film-blog.tv

Dazu habt ihr bis zum 15.09.2016 bis 24.00 Uhr Zeit.

Das Gewinnspiel wird von www.film-blog.tv veranstaltet, die Teilnahme ist kostenlos. Teilnahmeberechtigt sind Personen über 18 Jahre mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland. Mitarbeiter der beteiligten Firmen und Agenturen sowie von www.film-blog.tv dürfen nicht mitmachen. Gehen mehr richtige Antworten ein, als Preise zur Verfügung stehen, lassen wir das Los entscheiden, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Teilnehmerdaten werden nur für die Zustellung eines eventuellen Gewinns bis zum Einsendeschluss gespeichert und anschließend vollständig gelöscht. Eine Weitergabe an Dritte ist ausgeschlossen.

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Concorde Home Entertainment GmbH präsentiert „Selfmade-Dad – Not macht erfinderisch“ ab dem 25. August 2016 auf Blu-ray Disc™, DVD und als VoD.
Das Rezensions- und das Verlosungsexemplar wurden von Concorde Home Entertainment GmbH zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns herzlich.

Originaltitel: Father of Invention
Land / Jahr: USA / 2010
Genre: Drama, Familie, Komödie
Darsteller: Kevin Spacey: Robert Axle, Camilla Belle: Claire „Elisabeth“ Axle, Heather Graham: Phoebe, Anna Anissimova: Donna, Johnny Knoxville: Troy Coangelo, Virginia Madsen: Lorraine, Craig Robinson: Jerry King, John Stamos: Steven Leslie u.a.
Regie: Trent Cooper
Drehbuch: Jonathan D. Krane, Trent Cooper
Produzenten: Jonathan D. Krane, Kevin Spacey, Dana Brunetti, Kia Jam, Ken Barbet, Jason Sciavicco
Co- Produzenten: Anne M. DuBois, John R. DuBois
Ausführende Produzenten: David Bergstein, Sergei Bespalov, Jared Goldman, Stefan Jacobs, D. Scott Lumpkin, Mark C. Manuel, Brendan McDonald, Donna Kasseinova, Gary Raskin, Ron Tutor
Kamera: Steve Yedlin
Schnitt: Heather Persons
Musik: Nick Urata
FSK: 6

Blu-ray Disc™
Laufzeit: ca. 94 Min. + 24 Min. Bonus
Bildformat: 2,40:1 (16:9) 1080p High Definition
Tonformat: Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1, Deutsch Dolby Digital 2.0, Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: keine
Extras: Making-of, Outtakes, Deutscher und Original-Kinotrailer, Clips, Bildergalerie, Programmtipps, Wendecover

Webseite zum Film: Selfmade-Dad – Not macht erfinderisch