Terminator: Genisys -> Skynet

terminator_coverIm Krieg Mensch gegen Maschine wird Kyle Reese von Widerstandskämpfer John Connor in das Jahr 1984 zurückgeschickt, um dort seine junge Mutter Sarah Connor zu beschützen. Auf das, was ihn im Los Angeles der Vergangenheit erwartet, ist dieser jedoch nicht im Geringsten vorbereitet: Dieses Mal haben unvorhersehbare Ereignisse die Vergangenheit verändert und bedrohen die Zukunft der Menschheit. Reese muss sich mit Sarah und ihrem Beschützer zusammenschließen, um die Welt zu retten und die nächste Weiterentwicklung der Terminatoren zu stoppen.

Film-Blog.tv meint:
Zeitreisen in die Vergangenheit sind in Filmen seit einigen Jahren schwer angesagt. Die Gegenwart ist hoffnungslos? Also reisen wir zurück und verhindern den Auslöser unserer jetzt so aussichtslosen Situation. Prima. Leider etwas zu einfach gedacht. Denn noch bei „Zurück in die Zukunft“ legte man größten Wert darauf, nicht in’s Zeitgeschehen einzugreifen. Was der Trilogie sehr gut tat. Bei „Terminator: Genisys“ ist es die Aufgabe unseres Helden, die Vergangenheit – also eigentlich unsere baldige Gegenwart – zu ändern. Und lässt sich dazu von 2029 in die Jahre 1984 und 2017 transferieren. Leider verzettelt sich das Drehbuch dabei in so viele Handlungsebenen und Mutationen der Akteure, dass es schwer fällt, dem Ganzen zu folgen. Dass ein Film dieses Genres ein Wunder an Logik ist, erwartet niemand. Aber die Versuche, das Durcheinander zu erklären, gehen leider komplett daneben. Was bleibt? Ein gewaltiges Spektakel, das in 3D und einem guten Surroundsystem viel für Augen und Ohren bietet. Den Verstand kann man für gut zwei Stunden beruhigt ausschalten. Ach ja: Wir haben mehrfach herzlich lachen müssen. Bei aller Dystopie, es wird immer wieder lustig. Wahrscheinlich sogar beabsichtig…

2029. Es gibt nicht mehr viel, das das Leben auf der Erde lebenswert macht. Die Maschinen regieren und machen Jagd auf die letzten, noch lebenden, Menschen. Doch die lassen sich nicht länger einschüchtern. Unter Führung des charismatischen John Connor ist der Aufstand erfolgreich. Doch um die Roboter, die ihre Form beliebig ändern können und auch als ganz normale Menschen erscheinen, endgültig auszuschalten, muss das Übel an der Wurzel gepackt werden: Die Erfindung dieser Monster muss verhindert werden.

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Dazu muss einer der letzten noch lebenden humanen Helden zurück ins Jahr 1984, als der erste Terminator-Streifen in die Kinos kam. Muss die – noch junge – Mutter des John Connor finden und ihr beistehen. Dass sie in der Lage ist, besagten John überhaupt in diese Welt zu setzen.

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Doch die ist weder Kellnerin, noch naiv. Die echten Eltern hat sie als Kind verloren, aufgezogen und stets beschützt wurde sie von Ihrem Terminator, den sie „Paps“ nennt. Kyle Reese braucht einen Moment, bis er den T-800 als Partner anerkennt. Aber letztendlich raufen sich die beiden – wörtlich – schnell zusammen. Schließlich soll Sarah sich ja schnellstmöglich mit Kyle paaren um den Menschen zu zeugen, der einst die Welt retten soll.

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Schnell erkennen die drei, dass sie mit 1984 in einer Sackgasse gelandet sind. Die entscheidende Aktion soll 2017 stattfinden. Es gilt, in einem immer schneller ablaufenden Countdown das Release des Computerprogramms Skynet zu verhindern. Denn: Skynet ist Genisys …

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„Terminator: Genisys“ ist vor allem eine CGI-Materialschlacht. Der Sound in Dolby Atmos, ein beeindruckendes 3D. Für gute zwei Stunden wird man vom Sessel weg direkt in die – zugegeben ziemlich wirre – Handlung mit einbezogen. Und: Diese zwei Stunden sind etwas zu lang für das etwas dürftige Drehbuch. Gut, dass es immer wieder mal kräftig scheppert. Und, dass vor allem Arnie durchaus seine humorvolle Seite immer wieder ausspielen darf.

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Paramount Home Entertainment Germany präsentiert „Terminator: Genisys“ ab 19. November 2015 als 3D Blu-ray Combo™, Blu-ray, DVD und als VOD.
Das Rezensionsexemplar wurde von Paramount Home Entertainment Germany zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns herzlich.

Originaltitel: Terminator: Genisys
Land / Jahr: USA / 2014
Genre: 3D, Action, Sci-Fi
Darsteller: Arnold Schwarzenegger: T-800 / Paps, Jason Clarke: John Connor / T-3000, Emilia Clarke: Sarah Connor, Jai Courtney: Kyle Reese, Lee Byung-hun: T-1000, J. K. Simmons: Detective O’Brien, Courtney B. Vance: Miles Dyson, Michael Gladis: Lieutenant Matias, Sandrine Holt: Detective Cheung, Dayo Okeniyi: Danny Dyson, Griff Furst: Burke, Gregory Alan Williams: Detective Harding, Matt Smith: T-5000 / Skynet u. a.
Regie: Alan Taylor
Drehbuch: Laeta Kalogridis, Patrick Lussier
Produktion: David Ellison, Dana Goldberg
Kamera: Kramer Morgenthau
Musik: Lorne Balfe
Executive Music Producer: Hans Zimmer
Schnitt: Roger Barton

3D Blu-ray™
Laufzeit: ca. 126 Min. + Bonus
Bildformat: Full HD 16:9 (2,39:1)
Tonformat: Dolby Atmos
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Spanisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Englisch SHD, Dänisch, Holländisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Norwegisch, Spanisch, Schwedisch
Extras: Familiendynamik, Infiltration und Termination, Upgrades: Die visuellen Effekte von Terminator Genisys
FSK: 12

Webseite zum Film: Terminator: Genisys