The First Avenger: Civil War – Inflation der Superhelden

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Aus einstigen Freunden werden die härtesten Widersacher! Da es bei den Heldeneinsätzen der legendären Avengers wiederholt zu tragischen Kollateralschäden kommt, beschließt die US-Regierung in „The First Avenger: Civil War“ die Gründung einer speziellen Kontrollinstanz. Doch dieses Vorhaben sprengt das Team in zwei konträre Lager: Während Iron Man den Plan unterstützt, sieht vor allem Captain America die Souveränität der Superhelden gefährdet. Obwohl ein neuer, skrupelloser Gegner den Weltfrieden bedroht, kommt es zum folgenschweren Konflikt, der das Marvel Cinematic Universe für immer verändern wird…

Film-Blog.tv meint:
Zunächst einmal: Ja, das Grundgerüst der Story ist nicht neu. Beim „Retten der Welt“ geht einiges kaputt, auch Unbeteiligte kommen zu Schaden. Die Helden werden dafür zur Rechenschaft gezogen, was ihnen so gar nicht passt. Also, Haken dran, schon gesehen? Damit macht man es sich bestimmt zu einfach. Denn „The First Avenger: Civil War“ ist kein müder Abklatsch einer X-fach gesehenen Geschichte. Sicher, wer auf Action, tolle Schauwerte und ein kapitales Soundgewitter abfährt, kommt voll auf seinen Geschmack. Doch die knapp 150 Minuten Screetime wird nicht nur für wildes Geballer, sondern auch für durchaus ansprechende Figurenzeichnung, hin und wieder sogar intelligente Dialoge und die eine oder andere Überraschung genutzt. Anzukreiden ist dem Drehbuch bestenfalls, dass es fast schon zu viele Superhelden sind, die um die Aufmerksamkeit des Zuschauers rangeln. Man muss sich stellenweise konzentrieren um die Figuren korrekt zuordnen zu können. Nicht nur die Prequels, sondern auch „Antman“ und Spiderman“ sollte man gesehen haben, um der Handlung einigermaßen folgen zu können. Für einen Popcorn-Film ist das fast schon ein bisschen zu viel verlangt.

Wie es sich gehört, beginnt alles wieder mal mit einem Paukenschlag. Ein Einsatz der Avengers in Afrika. Der zwar einigermaßen erfolgreich ist, aber – wie immer – hohe Kollateralschäden unter der Zivilbevölkerung hinterlässt. Die Superhelden sollen deshalb nur noch im Auftrag und unter Aufsicht der UNO tätig werden dürfen.

Was ihnen natürlich überhaupt nicht gefällt. Und in zwei Lager spaltet. Der eine Teil ist bereit, um die Gruppe überhaupt zu retten, auf die Einschränkungen einzugehen. Was der andere Teil der Avengers strikt ablehnt. Die Vermittlungsversuche von Natasha Romanoff scheinen zu fruchten. Und just in diesem Moment wird die Uno-Sitzung von einem Attentat erschüttert, dem König T’Chaka zum Opfer fällt…

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Es kommt, wie es kommen muss. Tony Stark will mit der UNO kooperieren, Captain America auf eigene Faust die Schuldigen hinter Schloss und Riegel bringen. Zum ersten Mal ziehen die Avengers nicht gemeinsam am selben Ende des Seils, sondern verschwenden wertvolle Energien in Scharmützeln gegeneinander. Die als Höhepunkt mit einer wilden Zerstörungsorgie am Leipziger Flughafen ausarten.

Aus deutscher Perspektive muss an dieser Stelle die Frage erlaubt sein, warum man diese Szenen nicht auf der Baustelle des neuen Berliner Flughafens gedreht hat. Beim Produktionsbudget hätte man ein paar Millionen Dollar gespart und unseren Bundeshaushalt um den Abriss der niemals fertigen Ruine erleichtert.

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Hier kommt es auch zum freudigen Wiedersehen mit „Antman“ und „Spiderman“, deren Auftritte dem Film sehr gut tun. Bei allem Geballer und den, stellenweise doch zu unübersichtlichen, Chaos-Szenen, bringen die beiden ein paar humorvolle Wendungen in die Story, die richtig Spaß machen

Auch wenn Daniel Brühl nach Drehschluss in Interviews nicht müde wurde zu betonen, dass er gerne den ambivalenten Bösewicht gespielt hat: Fast 50 Jahre nach Gerd Fröbe als Widerpart von 007 finde ich es ein bisschen einfallslos, dass man zwar Rollen mit deutschen Schauspielern besetzt um hierzulande noch mehr Kasse zu machen. Ihnen aber immer noch – und fast ausschließlich – die Rolle der eiskalt kalkulierenden Schurken zuweist. Sei es, wie es sei: Brühl, bislang in erster Linie der Liebling unserer Schwiegermütter, macht seine Sache gut. Nett vom Drehbuschschreiber, dass man seiner Figur neben der kühlen Präzision des Killers immerhin einen ehrenwerten Beweggrund für seinen Rachefeldzug in die Story geschrieben hat.

Wenn nach fast zweieinhalb Stunden der Abspann über die Leinwand läuft, drücken ungeduldige auf den „schnellen Vorlauf“. Denn, wie üblich, kommt noch ein Ende nach dem Schluss. Was da zu sehen ist, verrate ich aber nicht. Anschauen lohnt sich!

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Und jetzt das Beste: Zwei von Euch müssen sich die Silberscheibe nicht mal kaufen, um sich „The First Avenger: Civil War“ anschauen zu können. Denn jeweils eine Blu-ray Disc™ und eine DVD verlosen wir bei unserem Gewinnspiel. Ein hübsches Fanpaket gibt’s oben drauf. Mitmachen lohnt sich also!

Gewinnspiel
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Zu gewinnen gibt’s auch was, nämlich

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Dazu habt ihr bis zum 31.10.2016 bis 24.00 Uhr Zeit.

Das Gewinnspiel wird von www.film-blog.tv veranstaltet, die Teilnahme ist kostenlos. Teilnahmeberechtigt sind Personen über 18 Jahre mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland. Mitarbeiter der beteiligten Firmen und Agenturen sowie von www.film-blog.tv
dürfen nicht mitmachen. Gehen mehr richtige Antworten ein, als Preise zur Verfügung stehen, lassen wir das Los entscheiden, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Teilnehmerdaten werden nur für die Zustellung eines eventuellen Gewinns bis zum Einsendeschluss gespeichert und anschließend vollständig gelöscht. Eine Weitergabe an Dritte ist ausgeschlossen.

Walt Disney präsentiert „The First Avenger: Civil War“ ab dem 06. Oktober 2016 auf 3D Blu-ray Disc™, Blu-ray Disc™ und DVD.
Das Rezensionsexemplar und die Gewinnspielpreise wurden von Walt Disney Studios Home Entertainment Germany GmbH zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns herzlich.

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Originaltitel: Captain America: Civil War
Land / Jahr: USA / 2016
Genre: 3D, Action
Darsteller: Chris Evans: Steve Rogers / Captain America, Robert Downey junior: Tony Stark / Iron Man, Scarlett Johansson: Natasha Romanoff / Black Widow, Sebastian Stan: Bucky Barnes / Winter Soldier, Anthony Mackie: Sam Wilson / Falcon, Don Cheadle: James Rhodes / War Machine, Jeremy Renner: Clint Barton / Hawkeye, Chadwick Boseman: T’Challa / Black Panther, Paul Bettany: Vision, Elizabeth Olsen: Wanda Maximoff / Scarlet Witch, Paul Rudd: Scott Lang / Ant-Man, Emily VanCamp: Sharon Carter / Agent 13, Tom Holland: Peter Parker / Spider-Man, Daniel Brühl: Helmut Zemo, Frank Grillo: Brock Rumlow / Crossbones, William Hurt: Außenminister Thaddeus „Thunderbolt“ Ross, Martin Freeman: Everett Ross, Marisa Tomei: Tante May, John Kani: König T’Chaka, John Slattery: Howard Stark, Hope Davis: Maria Stark, Alfre Woodard: Miriam, Kerry Condon: F.R.I.D.A.Y. u.v.a.
Regie: Anthony und Joe Russo
Drehbuch: Christopher Markus, Stephen McFeely
Produktion: Kevin Feige
Kamera: Trent Opaloch
Schnitt: Jeffrey Ford, Matthew Schmidt
Musik: Henry Jackman
Copyright: © 2016 MARVEL
FSK: 12

Blu-ray Disc™
Laufzeit: ca. 148 Min. zzgl. Bonus
Bildformat: 2,39:1 / 16:9
Tonformat: DTS-HD 7.1 (Englisch), DTS-HD 5.1 (Deutsch)
Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch
Extras: Featurettes, Zusätzliche & erweiterte Szenen, Pannen vom Dreh, Audiokommentar

Webseite zum Film: The First Avenger: Civil War