The Philosophers: Apokalypse im Kopf

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Am Horizont steigen die Wolken von Atombombenexplosionen empor, die nukleare Apokalypse ist da. 20 junge Erwachsene, Schüler der Abschlussklasse Philosophie an einer internationalen Schule in Jakarta, stehen vor dem Eingang eines Bunkers. Ein Jahr lang können sie dort überleben, um später die Menschheit neu aufzubauen. Doch der Bunker bietet nur Sauerstoff für 10 Bewohner. Wer soll leben, wer wird sterben?

Film-Blog.tv meint:
„The Philosophers“ ist ein durchaus sehenswerter Film, wenn man grundsätzliches Interesse an Philosophie, Rollenspielen und Gedankenexperimenten hat. Leider schlägt sich die, durchaus interessant erzählte Geschichte, mit ihrer eigenen Waffe: Der Logik. Denn die bleibt in so mancher Situation böse auf der Strecke …

Die Philosophie-Klasse einer Universität in Jakarta. Am letzten Unterrichtstag bittet der junge, durchaus sympathische Professor Zimit seine Studenten zu einem Gedankenexperiment: Überall auf der Welt gehen Atombomben hoch. Die 21 Personen – 20 Schüler und der Professor – stehen vor dem Eingang zu einem Bunker. Doch der bietet nur für 10 Personen Platz – und vor allem Sauerstoff. Denn genau ein Jahr müssen die zehn Personen darin ausharren, bevor sie ihn wieder verlassen können.

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Von diesen Bunkern gibt es weltweit nur wenige. Und die wenigen Menschen, die nach den 12 Monaten im Bunker noch leben, müssen die Fähigkeiten und den Genpool zum Weiterleben der gesamten Menschheit zur Verfügung stellen. Die Frage ist also, wer darf mit in den Bunker? Wer wird überleben? Jedem der Studenten wird im ersten Durchlauf des Experiments ein Beruf zugeteilt. Gemeinsam wird dann abgestimmt, wer in den Bunker darf.

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Im zweiten Durchgang des Experiments kommen zu den Berufen noch besondere persönliche Eigenschaften und / oder Krankheiten. Da bei beiden Versuchen Professor Zimit eine schicksalhafte Rolle spielt, ist das Ergebnis jedes Mal wenig erfreulich. Deshalb nimmt Petra, die Klassenbeste, beim dritten Durchgang das Heft des Handelns in die Hand und bestimmt, wer mit in den Bunker darf. Ob es jetzt mit dem Überleben klappt?

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„The Philosophers“ ist ein durchaus interessanter Film über das Verhalten von Menschen in Extremsituationen. Auch wenn diese „nur“ in Gedanken stattfinden. Denn schon André Heller wusste: Die wahren Abenteuer sind im Kopf! Die jungen Schauspieler liefern dabei eine durchaus gute Darstellung der Charaktere ab. Leider hat der Film so manchen Logikfehler, der grade bei dem Anspruch, den er vermitteln will, nicht passieren dürfen. Auch ist er mit knapp zwei Stunden etwas zu lang geraten. Die CGI-Effekte der explodierenden Atombomben wirken ebenfalls nicht sehr bedrohlich.

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Bild- und Tonqualität der Blu-ray können dagegen, auch bei Großprojektion, voll überzeugen. Die Farbabstimmung ist gelungen, Kontraste und Schärfe sehr gut. Der Ton kommt frontlastig aus dem 5.1-System, etwas mehr Räumlichkeit wäre schön gewesen.

Ascot Elite Home Entertainment GmbH präsentiert „The Philosophers“ ab 18.02.2014 auf Blu-ray Disc™, DVD und VOD.
Das Rezensionsexemplar wurde von Ascot Elite Home Entertainment GmbH zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns herzlich.

Originaltitel: The Philosophers
Land / Jahr: USA / Indonesien / 2013
Genre: Science Fiction / Fantasy
Darsteller: James D’Arcy – Mr. Zimit, Sophie Lowe – Petra, Rhys Wakefield – James, Bonnie Wright – Georgina. Daryl Sabara – Chips, Freddie Stroma – Jack, Katie Findlay – Bonnie, Jacob Artist – Parker, Maia Mitchell – Beatrice, Philippa Coulthard – Poppie, George Blagden – Andy, Erin Moriarty – Vivian, Hope Olaide Wilson – Omosedé, Cinta Laura – Utami u.a.
Regie: John Huddles
Drehbuch: William Yeh
Produktion: George Zakk, Cybill Lui, John Huddles
Kamera: John Radel
Schnitt: John Huddles
Erstveröffentlichung: 18.02.2014 (Blu-ray und DVD)
FSK: 12

Blu-ray
Laufzeit: ca. 103 Min.
Bildformat: 1,78:1 / 16:9
Tonformat: DTS 5.1, Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Extras: 3D Hologrammcover, Behind the Scenes, Interview mit Cast, letzter Drehtag, Brit Boys, Originaltrailer, Trailershow