24 Hours to Live: Countdown

voegel-3d_cover
Der ehemalige Elitesoldat Travis Conrad ist nach dem Tod seiner Frau und seines Sohnes am Boden zerstört und hat seinen Job als Söldner an den Nagel gehängt. Als jedoch sein alter Freund Jim Marrow, mit dem er für das private Militärunternehmen Red Mountain gearbeitet hat, mit einem unwiderstehlichen Angebot bei ihm auftaucht, nimmt Travis es als allerletzten Auftrag an. Doch die Mission missglückt: Bevor Travis die Zielperson töten kann, entlarvt ihn die Interpol-Agentin Lin Bisset und eliminiert ihn kurzerhand. Doch Travis erwacht in einem Operationssaal wieder zum Leben. An ihm wurde das von Red Mountain entwickelte, höchst experimentelle medizinische Verfahren angewendet, das ihn für weitere 24 Stunden am Leben hält – damit er Jim den geheimen Aufenthaltsort der Zielperson nennen kann. Von seinem alten Freund betrogen, hat Travis nur noch ein Ziel: Red Mountain zu zerstören.

Film-Blog.tv meint:
Ethan Hawke als zugkräftiger Hauptdarsteller hin oder her – der Film schaffte es bei uns nicht mal ins Kino. Muss sich hierzulande mit einer Direktvermarktung für das Home-Entertainment zufrieden geben. Eigentlich schade, den es gibt wahrlich schlechtere Streifen, die letztes Jahr über die großen Leinwände flimmern durften. Wer Action mag und nicht alle paar Sekunden nach Logik im Film fragt, kommt eineinhalb Stunden gut auf seine Kosten. Auch was uns optisch geboten wird, kann sich durchaus sehen lassen. “24 Hours to Live” wird sicher nicht in irgendeiner Liste der besten Filme aller Zeiten auftauchen. Aber solide Action mit einer Prise Humor, etwas Pathos und ein wenig Herz – das ist eine gesunde Mischung, diec man sich schon mal anschauen kann.

Das Video ist bei youtube eingebettet. Schon Dein Besuch bei www.film-blog.tv überträgt Daten, gemäß der Datenschutzerklärung von Google , an youtube (=Google)!

Hier steht normalerweise eine kurze Zusammenfassung des Films, ohne Spoiler – um Euch nicht die Spannung zu verderben. Wenn ein Film, wie „24 Hours to Live“ nicht mal im Kino gelaufen ist, macht das schon deshalb Sinn, weil viele ihn noch nicht kennen.

Hier ist es ein wenig anders. Denn wenn ich viel mehr verrate, als in der Pressemitteilung des Verleihs steht, muss ich schon spoilern. Denn, ehrlich gesagt, mit einer ausgefeilten Handlung ist hier nicht viel los. Basil Iwanyk, der schon bei „John Wick“ für die Produktion mitverantwortlich war, ist auch hier beteiligt, und das sieht man. Denn optisch ist einiges geboten, der Twist am Ende … naja. Ich will mich ja nicht verplappern.

Also: Wer mal für 90 Minuten mit einer Tüte Popcorn bei reichlich Geballer und viel handgemachter Action über Logiklöcher von der Größe des Atlantiks hinwegsehen kann, wird gut unterhalten. Und Verehrers des Autorenkinos wissen spätestens nach dem Trailer, dass sie bei „24 Hours to Live“ im „falschen Film“ sind. Und zwar wortwörtlich.

Universum Film GmbH präsentiert „24 Hours to Live“ ab 11. Mai 2018 auf Blu-ray Disc™, DVD und als VoD.
Das Rezensionsexemplar wurde von Universum Film GmbH zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns herzlich.

Originaltitel: 24 Hours to Live
Land / Jahr: USA, Südafrika / 2017
Genre: Action, Thriller
Darsteller: Ethan Hawke: Travis Conrad, Paul Anderson (XVIII): Jim Morrow, Rutger Hauer: Frank, Liam Cunningham: Wetzler, Nathalie Boltt: Doctor Helen, Tanya van Graan: Jasmine Morrow, Xu Qing: Lin, Aidan Whytock: Jeff, Richard Lothian: Red Mountain Guy, Tyrone Keogh: Keith Zera, Brendan Murray: Zed / Red Mountain Leader, Jenna Upton: Kate, Jeremy Yong: Christopher, Bjorn Steinbach: Gary, Jeremeo Le Cordeur: Surveillance Tech, Shane John Kruger: Kidnapper u. a.
Regie: Brian Smrz
Drehbuch: Zach Dean, Jim McClain, Ron Mita
Romanvorlage:
Produktion: Basil Iwanyk, Mark Gao, Gregory Ouanhon
Kamera: Ben Nott
Schnitt: Elliot Greenberg
Musik: Tyler Bates
FSK: 16

Blu-ray Disc™
Laufzeit: ca. 93 Min. + Bonus
Bildformat: 2,40:1 / 16:9
Tonformat: DTS-HD 5.1 Master Audio
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte
Extras: Trailershow

Webseite zum Film: “24 Hours to Live”