Meine teuflisch gute Freundin – Diesseits von Gut und Böse

Gewinnspiel_rotLilith ist ein ganz normales Teenager-Mädchen, mal davon abgesehen, dass sie die Tochter des Teufels ist und in der Hölle wohnt. Und das ist wirklich die Hölle, denn ihr strenger Vater denkt, dass seine Tochter zu jung für die Arbeit des Teufels ist. Doch Lilith will beweisen, dass sie alt genug fürs Familiengeschäft ist. Dafür geht sie einen Deal ein: Schafft sie es innerhalb einer Woche einen guten Menschen zum Bösen zu verführen, darf sie dortbleiben und weiter ihr Unwesen treiben. Scheitert sie, geht es für immer umgehend zurück in die höllische Langeweile. Doch die Zielperson Greta Birnstein scheint resistent zu sein und alles läuft gewaltig schief …

Film-Blog.tv meint:
Eine locker-leichte Unterhaltung, mit viel Humor. Die Jugendlichen stehen stets im Mittelpunkt, umrahmt von hochkarätigen Schauspielern wie Samuel Finzi als durchtriebener Teufel, Alwara Höfels und Oliver Korittke als Gretas Eltern, den tiefenentspannten, absoluten Gutmenschen. Gut und Böse bringen Spannung bis zuletzt, aber auch die Erkenntnis, dass erst die Symbiose zum Ziel führt und das Zusammenleben interessant macht.
Meiner 13- jährigen Tochter hat dieser Film sehr gut gefallen, die gerade 16 gewordene große Schwester ist bereits nach der Vorschau ausgestiegen. Ich denke, dass Mädchen zwischen 10 und 14 den größten Spaß an dem Film haben werden.

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Den Beitrag verfassten Pia und Anita Lev für film-blog.tv.

Lilith, die Tochter des Teufels, ist (k)ein typischer Teenager. Abgeschottet von den Menschen lebt sie mit ihrem Vater in einem verlassenen Bankenturm in Frankfurt. Sie wird von einem Hauslehrer unterrichtet und soll so lernen, möglichst viel Unheil anzurichten und Böses zu tun.

Das Leben in diesem „goldenen Käfig“ langweilt die junge Teufelin zu Tode und sie möchte nun endlich zu den Menschen um dort ihre Fähigkeiten anzuwenden. Davon ist aber ihr Vater gar nicht überzeugt, er findet, dass sie dazu noch zu jung ist. Lilith schlägt ihm vor, dass er sie eine Woche zur Probe zu den Menschen lässt, damit sie ihm zeigen kann, was in ihr steckt.

Widerwillig lenkt der Teufel ein, stellt aber Regeln auf: Er sucht den Menschen und den Ort aus, an dem Lilith wirken soll und bringt sie selbst hin. Wenn sie es nicht schafft, den von ihm ausgewählten Menschen zum Bösen zu bekehren, muss sie zurück zu ihm und in der Hölle bleiben.

Lilith, überzeugt von sich und ihrer Bosheit, geht auf den Deal ein. Doch auch Papa Teufel gibt nicht so leicht auf und bringt das Töchterlein zu der nettesten Familie und Greta, dem bravsten Mädchen überhaupt. Die Aufgabe, Greta zum Bösen zu bekehren scheint unlösbar für die junge Teufelin. Alle Versuche Unheil zu stiften gehen schief.

Lilith und die brave Greta ergänzen sich, sie werden Freundinnen und dann kommt auch noch die erste Liebe: der Supergau für eine junge Teufelin. Werden sie es doch noch schaffen, dass Lilith bleiben kann? Die Entscheidung bringt das Schulfest, zu dem auch Papa Teufel erscheint …

Auch die Tochter des Teufels ist nur eine Teenagerin
Wir bedienen alles, was man von einer Fantasy-Geschichte erwartet, aber es sollte gleichzeitig auch immer eine Story bleiben, mit der man sich identifizieren kann. Die übernatürlichen Elemente sollten ein ganz selbstverständlicher und natürlicher Teil der Figur Lilith sein und genauso haben wir sie auch eingesetzt.
Marco Petry über seinen Film Meine teuflisch gute Freundin

Vergessen wir die zu Klischees erstarrten Bilder des Teufels. Heute sorgt der Teufel als Geschäftsführer eines Großkonzerns dafür, dass die Welt schlecht ist. Und er hat eine Teenager-Tochter namens Lilith, die sich nicht länger von ihm bevormunden lassen will. Mit einem Deal kann sie sich ein wenig Freiraum erkaufen: Eine Woche lang hat sie Zeit, ihre Boshaftigkeit im „Außendienst“ unter den Menschen unter Beweis zu stellen und die durch und durch gute Teenagerin Greta zum Bösen zu verführen. Doch dann verliebt sich Lilith und entdeckt eine ganz neue Seite an sich, die sie in einen argen Identitätskonflikt stürzt.

Konzepte von Gut und Böse lässt „Meine teuflisch gute Freundin“ mit viel Spaß an der Überzeichnung aufeinanderprallen und bleibt dabei trotzdem doch überraschend geerdet. Denn Lilith erweist sich unter den Menschen als ziemlich unsicher und offenbart bald die ganze Palette üblicher Jugendsorgen. So erzählt der rasant inszenierte Film mit den Mitteln der Phantastik über den Alltag und zeigt diesen so aus einer anderen Perspektive – und hält überdies noch ein paar lockere Anleihen an den faustischen Pakt mit dem Teufel bereit.

Gewinnspiel
Folgende Fragen gilt es zu beantworten:
1.) Nennt uns Euren teuflischen Lieblingsfilm! Schön wäre eine kurze Begründung.
2.) Wie habt Ihr zu www.film-blog.tv gefunden?
Zu gewinnen gibt’s auch was, nämlich

2 x Blu-ray Disc™ „Meine teuflisch gute Freundin“

Schickt einfach eine Mail mit Euren Antworten an gewinnspiel@film-blog.tv

Dazu habt ihr bis zum 31.12.2018 bis 24.00 Uhr Zeit.

Das Gewinnspiel wird von www.film-blog.tv veranstaltet, die Teilnahme ist kostenlos. Teilnahmeberechtigt sind Personen über 18 Jahre mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland. Mitarbeiter der beteiligten Firmen und Agenturen sowie von www.film-blog.tv
dürfen nicht mitmachen. Gehen mehr richtige Antworten ein, als Preise zur Verfügung stehen, lassen wir das Los entscheiden, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Teilnehmerdaten werden nur für die Zustellung eines eventuellen Gewinns bis zum Einsendeschluss gespeichert und anschließend vollständig gelöscht. Eine Weitergabe an Dritte ist ausgeschlossen.

EuroVideo Medien präsentiert „Meine teuflisch gute Freundin“ ab 04. Dezember 2018 auf Blu-ray Disc™, DVD und als VoD.
Das Rezensions- und das Verlosungsexemplar wurden von EuroVideo Medien zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns herzlich.

Originaltitel: Meine teuflisch gute Freundin
Land / Jahr: Deutschland / 2018
Genre: Familie, Teenie-Komödie
Darsteller: Emma Bading: Lilith, Janina Fautz: Greta Birnstein, Samuel Finzi: Teufel, Ludwig Simon: Samuel, Emilio Sakraya: Carlo, Alwara Höfels: Gretas Mutter, Sibylle Birnstein, Oliver Korittke: Gretas Vater, Gabriel Birnstein, Axel Stein: Lehrer Seidel, Matilda März: Melody, Amina Merai: Daria, Theo Trebs: Eddie, Johann von Bülow: Schuldirektor Papenhoff, Joyce Ilg: Mathelehrerin Engelhard, Piet Fuchs: Assistent des Teufels, Thomas Clemens: Liliths Privatlehrer u. a.
Regie: Marco Petry
Drehbuch: Marco Petry, Hortense Ullrich, Rochus Hahn
Romanvorlage: „How to be really bad“ von Hortense Ullrich
Produzenten: Solveig Fina, Helge Sasse, Sonja Ewers
Kamera: Stephan Schuh
Musik: Paul Eisenach
Schnitt: Martin Wolf
FSK: 6

Blu-ray Disc™
Laufzeit: ca. 100 Min.+ Bonus
Bildformat: HD 1080/24p (2,40:1)
Tonformat:DTS-HD Master Audio 5.1
Sprachen:Deutsch
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
Extras: Hörfilmfassung

Webseite zum Film: Meine teuflisch gute Freundin

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