Molly’s Game: Alles auf eine Karte

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„Molly’s Game: Alles auf eine Karte“ erzählt die unglaubliche, aber wahre Geschichte von Molly Bloom, einer ehemaligen Profi-Skifahrerin, die zehn Jahre lang den exklusivsten geheimen Pokerring der Welt betrieb. Als sie eines Nachts von schwer bewaffneten FBI-Agenten festgenommen wird, bedeutet dies das Ende ihrer kriminellen Karriere. Zu ihren Pokergästen gehörten Hollywood-Stars, Sportgrößen, erfolgreiche Geschäftsleute und zuletzt auch – von ihr angeblich unbemerkt – die russische Mafia. Nach ihrer Verhaftung wird Rechtsanwalt Charlie Jaffey ihr engster Verbündeter. Doch um Molly zu verteidigen, muss Jaffey hundertprozentig von ihrer Unschuld überzeugt sein: Wie viel wusste sie wirklich von den illegalen Machenschaften hinter den Kulissen ihrer Pokernächte? Und warum besteht sie darauf, die Namen ihrer prominenten Kunden zu verschweigen? Welches Spiel spielt Molly Bloom wirklich?

Film-Blog.tv meint:
„Molly’s Game“ behandelt eine absolut fesselnde Story. Dass es sich hierbei um eine wahre Geschichte handelt, mag man gar nicht glauben. Das Leben der Bloom wirkt vielmehr wie eine reine Erfindung aus Hollywood, da zeigt sich wieder, dass das echte Leben noch verrückter sein kann, als Fiktion. Der über zweistündige Film überzeugt von vorne bis hinten mit einer hervorragenden Ausführung einer beeindruckenden Geschichte. Es geht dynamisch zu, fade Szenen sind trotz der Spiellänge nicht zu finden. Die Thematik des Films könnte zeitlich nicht besser passen. Nie zuvor war das Thema „Die Probleme der Frau in einer von Männern dominierten Welt“ aktueller als jetzt. Die Thematik rund um Poker bzw. Kartenspiele ist dabei nichts Neues, schließlich wurde die aufregende Welt der Casinospiele bereits für viele Filme verwendet, wie Ocean’s 11, Hangover, 21 und viele mehr. Doch schafft es der Film, der Welt der Kartenspiele einen neuen Dreh mit einer ganz eigenen und fesselnden Geschichte zu verpassen.

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Drehbuchautor Aaron Sorkin, den wir bereits aus „The Social Network“ und „Steve Jobs“ kennen – beides ebenfalls Filme, die auf wahren Begebenheiten beruhen – feiert in diesem Film sein Debüt als Regisseur und zeigt wieder sein überragendes Talent mit seinen typischen verbalen Explosionen und amüsanten, scharfen Bemerkungen. Dabei liefern Jessica Chastain als Bloom und Idris Elba als ihr Anwalt, Charlie Jaffey, 1-A-Performances ab.

Durch einen Unfall wird die Olympia-Karriere der vielversprechenden Skifahrerin Bloom beendet. Auch ihrem Jura-Studium an der Harvard University wird so ein Ende gesetzt. Sie entkommt dem Griff ihres Ausbilders Larry Blooms, durch Kevin Kostner dargestellt, und zieht nach L.A., um sich auf anderem Gebiet zu beweisen. Hier begann sie, als Assistentin des Dean Keith (Jeremy Strong) zu arbeiten, der legale Pokerspiele für eine Vielzahl an Berühmtheiten und Schauspieler austrug. Mit ihrer Schlagkräftigkeit und ihrem Selbstbewusstsein macht sie sich in der Männerwelt und zieht schließlich nach New York, um ihr eigenes Ding zu drehen.

Die Story steigt hier rasant zum Höhepunkt, während man hin- und hergeworfen wird zwischen Szenen ihres Spitzenerfolgs als Pokerprinzessin und den eher deprimierenden Szenen bei Besprechungen mit ihrem Anwalt. Diese Szenen werden von Sorkin hervorragend zusammengeschnitten, mit schnellen Zooms, aufregenden Schwenkern und hilfreichen On-Screen-Infos. Gepaart mit der sexy und trockenen Raffinesse durch Chastain, die den Männern der Branche trotzt, entsteht ein fesselndes Geschehen.

Wie für Sorkin typisch, wird die Geschichte einer rasanten Erfolgsgeschichte einer ambitionierten Persönlichkeit dargestellt, die schließlich nach Erreichen des Höhepunkts einer dunklen Zukunft ins Auge blickt. Während der Ermittlungen und Verhandlungen kommt Blooms verwundbare Seite mehr und mehr zum Vorschein. Hier kommt der Rolle des Anwalts – und später auch ihr mehr oder weniger freiwilliger Therapeut und Freund – zunehmend Bedeutung zu, mit intellektuellen und schlagfertigen und mitreißenden Konversationen zwischen den beiden.

Voller Drehungen und Wendungen, trockenem Humor, Drama, Mann gegen Frau, Sexismus und Intellektualität – Molly’s Game bietet ein Drama, das sich lohnt, anzusehen.

Gewinnspiel
Folgende Fragen gilt es zu beantworten:
1.) Nennt uns den Poker-Film, der Euch am besten gefällt. Schön wäre eine kurze Begründung.
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Zu gewinnen gibt’s auch was, nämlich

1 x Blu-ray™ „Molly’s Game: Alles auf eine Karte“
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Dazu habt ihr bis zum 15.08.2018 bis 24.00 Uhr Zeit.

Das Gewinnspiel wird von www.film-blog.tv veranstaltet, die Teilnahme ist kostenlos. Teilnahmeberechtigt sind Personen über 18 Jahre mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland. Mitarbeiter der beteiligten Firmen und Agenturen sowie von www.film-blog.tv
dürfen nicht mitmachen. Gehen mehr richtige Antworten ein, als Preise zur Verfügung stehen, lassen wir das Los entscheiden, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Teilnehmerdaten werden nur für die Zustellung eines eventuellen Gewinns bis zum Einsendeschluss gespeichert und anschließend vollständig gelöscht. Eine Weitergabe an Dritte ist ausgeschlossen.

Universum Film GmbH präsentiert „Molly’s Game: Alles auf eine Karte“ ab 27. Juni 2018 erhältlich auf Blu-ray™, DVD und als Video on Demand!
Das Rezensions- und das / die Verlosungsexemplar/e wurden von Universum Film GmbH zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns herzlich.

Originaltitel: Molly’s Game
Land / Jahr: USA / 2017
Genre: Drama, Biographie
Darsteller: Jessica Chastain: Molly Bloom, Idris Elba: Charlie Jaffey, Kevin Costner: Larry Bloom, Michael Cera: Spieler X, Jeremy Strong: Dean Keith, Chris O’Dowd: Douglas Downey, J. C. MacKenzie: Harrison Wellstone, Brian d’Arcy James: Brad, Bill Camp: Harlan Eustice, Graham Greene: Judge Foxman, Justin Kirk: Jay, Angela Gots: B, Natalie Krill: Winston, Stephanie Herfield: Jesse, Madison McKinley: Shelby u. a.
Regie: Aaron Sorkin
Drehbuch: Aaron Sorkin
Romanvorlage: Memoiren von Molly Bloom
Produktion: Mark Gordon, Matt Jackson, Amy Pascal
Kamera: Charlotte Bruus Christensen
Musik: Daniel Pemberton
Schnitt: David Rosenbloom
FSK: 12

Blu-ray™
Laufzeit: ca. 141 Min. zzgl. Bonus
Bildformat: 16:9 Widescreen (2,40:1) HD 1920 x 1080p
Tonformat: DTS-HD Master Audio 5.1
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
Extras: Audiokommentar Aaron Sorkin, Interviews mit Cast & Crew, Featurette, B-Roll

Webseite zum Film: Molly’s Game: Alles auf eine Karte

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